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Sex nach dem Missbrauch/Vergewaltigung......Wie ist es Euch ergangen?

  • Starter*in Starter*in Happymaus
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@ Kullerkeks,

wie ist es dazu gekommen, dass du Kontakt zu Mißbrauchsopfern hattest? Wie sieht es mit deinem Selbstwertgefühl aus? Traust du dir nur Liebe zu einem angeschlagenen Partner zu? Hast du sone Art Helfersyndrom und verwechselst Liebe zwischen zwei erwachsenen Partnern mit soner Art Mutterliebe zu einem angeknaxten, sprich irgendwo hilfebedürftigen Partner? Was genau erwartest du dir von einer solchen Partnerschaft, was hast DU davon? Du solltest dir diese Frage mal stellen. Bzw. aus deinem Post liest sich ja heraus, dass du dir diese Frage bereits gestellt hast, was an sich wichtig ist.
An der Gefühlskälte oder auch Schwierigkeit von Mißbrauchsopfern zeigen sich sehr deutlich die Auswirkungen des Gewalttraumas, Gefühlsblockaden etc...
Ich war selber in meiner Kindheit Gewaltopfer ("nur" Schläge kein sexueller Mißbrauch sondern halt Mißbrauch auf andere Art und Weise) und sage dazu: zu starke negative Folgen müssen nicht sein. Oft liegt es daran, dass Gewaltopfer anstatt sich dem Trauma in einer Therapie oder auch sonstwie zu stellen versuchen zu verdrängen und das hat oft langwierige verhängnisvolle Konsequenzen in Hinsicht auf das gesamte Verhalten, das Weltbild, den Bezug zu anderen Menschen.
Ich bin heilfroh, dass ich stets mutig und konfrontativ genug war mich allen Problemen offen und direkt genug zu stellen, zu analysieren und zu gucken meine Gefühlswelt einigermaßen in Ordnung zu halten.
Bei Gewaltopfern ist die Gefühlswelt stark in Unordnung geraten und bei unverarbeitetem Trauma oft auch blockiert oder pervertiert (ungünstiger Liebesbegriff, Liebe wird als Aufopferung etc. verstanden, devote Opferhaltung, ungünstige Wertigkeiten aufgrund mangelnden Selbstwertgefühls und mangelnder Kenntnis seines Menschseins etc.)
So zeigen sich dann oft häufig auch die negativen Seiten einer überreichen aber leider oft ziemlich verwirrten oder "schrägen" Gefühlswelt und daher ist verständlich, dass man sowas auf Dauer nicht aushält...es einem schwerfällt das mitzumachen.
Wenn ein Gewaltopfer jedoch genügend Einsicht und auch Eigenverantwortung zeigt und nicht den Fehler macht vom Partner zu erwarten, dass dessen Liebe es kurieren kann oder sowas...sondern selber aktiv wird und was gegen das Gewalttrauma tut...auch die Konfrontation der dunkelsten Erinnerungen in einer Therapie nicht scheut...dann bestehen schon sehr gute Besserungsaussichten. Die meisten gehen jedoch den Weg des geringsten Widerstandes und haben recht unrealistische Erwartungshaltungen und das führt dann oft in die Einsamkeit....schade, ist oft vermeidbar.

Ich kann deine Entscheidung keinen Kontakt zu Mißbrauchsopfern gut nachvollziehen..ich denke dir mangelt es an Abgrenzungsvermögen und du läßt diese Dinge zu sehr an dich ran und somit brennt man da aus. Ich habe im Laufe der Jahre ein gutes Abgrezungsvermögen erlernt (was wichtig ist im Leben und fürs Leben) und kann nur sagen: dadurch gewinnt eine reichhaltige Gefühlswelt zusätzlich an Tiefe...paradox, aber es ist so: mit mehr Abstand kann man besser erkennen und eine Emotion tiefer erfassen...kann nicht erklären warum das so ist...aber das war halt meine Erfahrung.

Es hat nix mit Größe zu tun längere Zeit mit Gewaltopfern zu verbringen sondern einzig mit Abgrenzungsvermögen..wie man das erhält? Per Analyse, also Blick über den Tellerrand hinaus...Verhaltenstherapien führen son Blick durch...den viele Gewaltopfer ja fürchten...völlig unnötig fürchten....sie sollten eher fürchten diesen Blick nicht zu wagen...siehe die Folgen....oft lebenslange Blockaden, psychische Erkrankungen etc.
Wenn mich das Leben eines gelehrt hat ist es dies: ein wenig Mut muss man schon haben und auch Verantwortungsbewusstsein sich selber ggü und auch Leistungswillen. Ne Therapie ist hammerharte Arbeit..ich denke auch dies ist ein Grund warum manche da zögerlich sind...aber der bequemere Weg des Nixtuns oder sich Verstecken (ggf. auch im Internet) ist für einige doch verlockender...nur früher oder später läuft man halt damit auf.

Diesen Effekt dass grad Gewaltopfer auch oft absichtlich Menschen verletzen kenne ich gut...aber auch das muss man halt aus ner gewissen Distanz her betrachten...sie tun es weil sie denken sich so schützen zu können oder zu müssen, sie tun es um wegzustoßen um zu vermeiden nochmals ausgenutzt und verletzt zu werden..sie tun es halt weil sie keine Herren oder Herrinnen über ihre Gefühle sind...sich selber nicht zu händeln wissen, mit ihrem unverarbeitetem Trauma halt nicht zurecht kommen. In JEDEM Menschen steckt ne gewissen Aggression und in Gewaltopfern ne Menge Wut...bei unverarbeitetem Trauma kann diese Wut oft auch die falschen Leute treffen..die die helfen wollen...Oft traut sich ja das Opfer net sich gegen den oder die Täter zu stellen und dort die Wut rauszulassen aber irgendwie muss die Wut ja raus...und das passiert dann oft an falscher Stelle.
Ich bin froh, dass ich es anders gemacht habe und meine Wut halt auf ihren Ursprung hin kanalisiert habe...das hat anfangs auch nicht immer geklappt, meine erste Partnerschaft war nicht leicht und ich habe da auch einige Fehler gemacht...habe mich oft (unsinnigerweise) angegriffen gefühlt etc...Aber mit der Zeit, Geduld mit sich selber, trainierter Selbstbeobachtung und verständnisvollem Umfeld (was nur dann verständnissvoll ist,wenn es genügend aufgeklärt und informiert ist..für diese Infos muss das Opfer halt sorgen!! und diese Infos über sich selber kann es oft nur aus Therapie = Analysemittel ziehen!!) kriegt man das schon hin.

Ich will mit meinem Beitrag ein wenig Optimismus schüren und Mut machen, denn was mir immer wichtig ist, ist das der Täter nicht gewinnen sollte und daher ein Gewaltopfer sich nicht hängen lassen sollte, sondern bewußt mit seinem Trauma abrechnen sollte und eben nicht zu viel verdrängen etc...drüber reden, reden reden...ein Trauma klein reden...vergessen kann man nie, aber lernen besser damit klar zu kommen schon.
In einer Fernsehreportage habe ich vor einiger den Bericht eines Mißbrauchsopfer gesehen, dass es geschafft hat...es geht, aber liegt halt oft entscheidend an dem weiteren Verhalten des Gewaltopfers, wie es konkret mit der Sache umgeht und wie stark der Wille ist zu einem "normalen" Leben zurückzufinden.

Du scheinst ne gute Beobachtungsgabe zu haben und das ist ne Menge wert im Leben, wenn du noch ein wenig an deinem Selbstbewusstsein und Abgrenzungsvermögen arbeitest wirst du schon einen WEg finden gut durchs Leben zu kommen.
Dabei viel Erfolg!

Tyra
 
@ Moonwitch,

reiche Gefühlswelt ist prima, sollte aber auch geordnet sein...mittels Vernunft und Verstand....wie sieht es da bei dir aus? Ein Trauma kann da einigen Schaden anrichten und Gefühlskonfusionen oder Blockaden aufbauen. Diese Schäden sollte man nie unterschätzen und zusehen sie zu verhindern...notfalls mit Therapie...leider gibt es oft kein idealeres Instrument um ein Trauma zu bearbeiten.
Wieviele Therapien hast du bereits hinter dir und wo hast du schlechte Erfahrungen gemacht? Hast du dir selber deinen Therapeuten oder Therapeutin ausgesucht?

Tyra

Huhu!

Meine Gefühlswelt ist geordnet.. und manchmal halt nicht 😉 wie bei jedem anderen Menschen auch!

Meine Therapeuten habe ich mir teils selbst ausgesucht, teils von einem Neurologen, Hausarzt etc "verschrieben" bekommen. Aber es war alles nicht so der Bringer...
ich bin inzwischen davon fest überzeugt, daß manche Menschen besser OHNE Therapie klar kommen. Es kann ja nicht angehen, daß es mir nach den Therapien IMMER viel schlechter geht und die Therapeuten mir ewig irgendne S**** einreden wollen, weil sie mich entweder nicht richtig verstehen, oder nicht richtig zuhören. Manche waren ja auch verständnisvoll und nett .. mhh vielleicht bin ich ja jetz scho so weit therapiert worden, wie es geht?!

🙁 Mich nervts, daß JEDER MENSCH ein Individuum is.. aber irgendwie immer alle über einen Kamm geschert werdn..
 
Hi Moonwitch,

die volle Wahrheit ist: jeder Mensch ist sowohl ein einzigartiges Individuum, als auch gleichzeitig immer ein Mensch unter vielen mit sehr sehr großen Ähnlichkeiten mit seinen Mitmenschen, auch in Hinsicht auf die allgemeinen Funktionen der Psyche z.B.
Ja und es stimmt, dass in gewissen Bereichen die Menschen auch über einen Kamm geschert werden...aber anders würde eine solche Gesellschaft wie die unseren gar nicht existieren können...ideal ist sie nicht unsere Welt..und ich denke auch kaum dass es so was wie die beste aller Welten jemals geben könnte...aber damit müssen wir uns halt alle abfinden und das Beste draus machen. Für unsere Individualität kann man sich schon mit ein wenig Findigkeit ne Niesche suchen in der man sich wohl fühlen kann.
Grade in einer Therapie geht man ganz besonders auf die individuelle Situation eines Menschen ein...aber auch hier gibt es sehr sehr viele Ähnlichkeiten und Gemeinsamkeiten mit anderen Fällen.
Du bist nicht weniger wertvoll oder weniger individuell, wenn du auch mit anderen Menschen gemeinsame Züge aufweist! Ein zu krasser Individualismus schiesst dich nur ins soziale Aus...wer immer zu sehr Individulität betont, der signalisiert, dass in ihm ziemlich starke Ängste am wirken sind. Wovor hast du Angst? Das du nicht als Persönlichkeit wahrgenommen wirst? Dagegen kann man ja was tun indem man Persönlichkeit entwickelt und zeigt. Klar sagt was man braucht und erwartet und dann guckt wie drauf reagiert wird und versucht sich halt auch durchzusetzen. Ein 1🤐 -Verstehen wird es ohnehin nie geben und irgendwo bleibt jeder für sich auf gewisse Weise mit seiner Art zu denken alleine...aber man hat ja auch gemeinsame Anknüpfungspunkte mit denen man ne Menge machen kann....also schau nicht imme auf das was du nicht haben kannst, sondern dass was möglich ist und konzentrier dich darauf dabei möglichst viel für dich rauschzuschlagen!
Wenn die eigene Erwartungshaltung unrealistisch ist kann es natürlich sein, dass man von seinen Mitmenschen einen vor den Bug kriegt und gedeckelt wird...die Welt dreht sich schliesslich nicht um dich, sondern du musst gucken wie du mit der Welt Schritt hälst und dich in deinen Erwartungshaltungen einigermaßen anpasst.
Kosmisch gesehen bist du wie wir alle ein NIchts..eine Nanosekunde in kosmischer Zeitrelation..ein für eine zeitlang auf gewisse Weise geordneter Zellhaufen mit Bewusstsein, ein Schlauch durch den eine zeitlang Materie durchfließt und der dann vergeht, bzw. eine andere Form annimmt. Aus irdischer Sicht bist du ein Mensch unter derzeit...X Milliarden Menschen, aus Sicht deiner näheren Umgebung ein Mädel, dass an sich nur deine nähere Umgebung näher kennen kann....oder auch nicht je nachdem wie eindeutig du dich deiner Umgebung mitteilst. Verstehen kostet halt Zeit und viel Kommunikation.

Das mit dem Verstehen bzw. ERzeugen von Verständnis was ein Akt ist, an dem du engagiert mit arbeiten musst hatte ich ja glaube ich bereits mal erklärt. Eine Therapie ist immer nur Hilfe zur Selbsthilfe und kein Allheilmittel und immer nur so gut, wie der Patient sich auch mitteilen kann, sich öffnen kann und wieviel Bereitschaft und Mitarbeit er zeigt den Blick auf sein Innerstes freizugeben. Deinen Äußerungen zufolge hast du große Ängste, kannst dich nicht abgrenzen und denkst, dass Therapeuten dir was einreden wollen..ziemlich schräge Wahrnehmung! Die sagen nur ihre Meinung und an sich kannst du damit machen was du willst...wer sich jedoch wenig abgrenzen kann...und in der Regel können Gewaltopfer das erstmal nicht sehr gut, die fühlen sich eher angegriffen..und Gewaltopfer, die auf Verdrängen gepolt sind fühlen sich erst recht angegriffen wenn es darum geht schmerzhafte ERinnerungen ans Licht zu holen...klar fühlt man sich dabei auch mal S**** und klar ist sowas nicht leicht und belastend.....aber lieber ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende kann ich dazu nur sagen. Da muss man halt durch, damit man langfristig gesehen mit weniger Belastung durchs Leben gehen kann und weg kommt vom Opferhabitus etc. Jemand, der keine Hilfe annehmen kann zeigt damit mangelndes Selbstbewusstsein, ne gewisse Sklavenhaltung lt. der man sich nicht traut auch mal andere (Therapeuten z.b.) für sich arbeiten zu lassen. Wichtig ist es immer genügend feedback zu geben, dem Therapeuten DIREKT klar zu sagen wie man sich fühlt und wann es einem schlecht geht, damit der ne Orientierung hat und weiss was er fragen darf und was lieber nicht...Wenn du nur passiv da abhängst und nicht klar sagst, was deine Ziele sind und was du erwartest geht der natürlich nach Schema F vor und versucht sich sonen Weg zu dir zu bahnen.

Mag sein dass manche Menschen ohne Therapie auch gut klar kommen..so wie ich z.B aber die sind von Haus aus mit gewisser Grundausstattung (Analysetick etc. keine Scheu den Dingen auf den Grund zu gehen, auch wenn diese schrecklich oder schmerzhaft sind, ein gewisser Mut und auch Leistungsbereitschaft etc.) versehen und verhalten sich im Alltag halt so, dass der Alltag die Therapie ein Stückweit ersetzt...ich rede halt mit Freunden offen und direkt über Probleme und scheue mich halt auch nicht über sehr intime und persönliche Erlebnisse und Dinge zu reden....diese Art halt entwickelt um Seelenmüll von frühereren traumatischen Erfahrungen gründlich "auszukotzen" und zu bearbeiten. Und auch heute noch aktuelle belastenden Probleme mit Freund, oder Freunden oder Bekannten zu besprechen, halt regelmäßig Seelenhygiene zu betreiben.

Manche schmerzhafte oder belastenden Erinnerungen sind unbequem und einige Menschen neigen aus Angst verletzt zu werden, oder anderen Gründen dazu sie in sich zu verschliessen und das ist halt MIst.
Wenn du in deinem Umfeld Menschen hast, die denkfähig sind, die zu dir stehen, die dir auch bei schwierigeren Problemen weiterhelfen können, kannst du dir ne Therapie ersparen..für mich ist das ja kein Problem..ich habe in meinem Bekanntenkreis Psychologen oder eine Neurologin, oder Verwandte, die sich mit solchen Dingen auch fachkundig beschäftigen...somit kann ich an derem Wissen und deren Perspektive teilhaben und die können mir auch wertvolle Tipps geben, die haben auch schon reichlich Lebenserfahrung etc..Ich selber habe mich ausgiebig philosophisch, psychologisch mit Studium etc. mit diesen Themen auseinandergesetzt etc, denken gelernt und zwar so, dass ich mehrere Perspektiven zueinander anordnen und einnehmen kann etc..das ist halt auch konkretes Training, viel Lesen, viel Diskutieren in Seminaren und sich dort auch nicht scheuen mal eigene Probleme mit einzubringen etc... Es kommt halt immer drauf an was man konkret TUT, welche Leute man um sich hat und wie man selber so drauf ist um auch ohne Therapie auszukommen.

Was sich aus deinen Posts herauslesen läßt stimmt mich ein wenig skeptisch...aber du bist ja noch jung und wenn du anstatt Therapien deine eigenen Privattherapien durchführst..könnte es ggf. hinhauen...oder aber auch nicht..letztlich ist es dein Leben und du musst halt für dich entscheiden und wenn deine Entscheidung gg. Therapie nen Griff ins Klo ist, dann musst du ja damit leben!
Es ist o.k. zu sagen: für mich ist Therapie nix aber generell Therapie zu verteufeln oder zu sagen: die ist generell Mist, nur weil Du zufälligerweise schlechte Erfahrungen gemacht hast dürfte zu weit gehen. Für sehr viele Menschen ist Therapie der erste wichtige Schritt ins Leben, ein Rettungsanker, der sie vorm Totalabsturz bewahren kann und an sich neutral betrachtet ein gutes Instrument was man für sich nutzen kann um voran zu kommen...es kann nie schaden die Meinung eines neutralen fachkundigen Dritten bei psychischen Problemen einzuholen. Therapie beschleunigt an sich die Kenntnis vom Menschen allgemein und zusätzlich von sich selber also Selbsterkenntnis..aber vielleicht ist es grad das was einige erschreckt? Denn klarerweise wird man dabei auch mit seinen unschönen SEiten konfrontiert. Aber wie bereits geschrieben: da muss man halt durch, wenn man voran kommen will! Nur wer sich selber kennt, kennt auch andere Menschen und weiss wie man Menschen händeln muss.
Individualität hin oder her, wir alle sind evolutionär gesehen aus demselben Urschlamm gekrochen, biologisch gesehen aus den gleichen Molekülen nach ähnlichen genetischen Mustern zusammengestrickt und haben körperlich wie geistig oft mehr Gemeinsamkeiten als einem manchmal lieb ist.... Gemeinsamkeiten schließen Individualität nicht aus.

Tyra

Noch konkrete Fragen: welche Art der Therapien hast du gemacht? Auch schonmal Systemische Verhaltenstherapie? Meine Schwester hat damit ja sehr gute Erfahrungen gemacht.
Wobei oder bei welcher Gelegenheit fühlst du dich über einen Kamm geschert? Eher bei dir zu Hause, in deinem direkten Umfeld oder hier im Forum?
 
Zuletzt bearbeitet:
hi moon!

Ich hatte von Therapeuten gelinde gesagt die Schnauze voll und habe ihnen mehr oder weniger gesagt, was sie hören wollten. (das war während eines halbjährigen Klinikaufenthaltes).
Eines Tages stand eine neue Therapie auf dem Programm: "Konzentrative Bewegungstherapie". Aha, noch so ein MIst, dachte ich mir.
Die erste Stunde fing an, daß wir es alle uns in dem Therapieraum gemütlich machen sollten, einen Platz suchen und diesen gestalten sollten, damit wir uns wohl fühlen. Nichts leichter als das, dachte ich mir. Nahm Kissen, Decken etc, war richtig gemütlich. Als alle fertig waren, sollte jeder sagen, warum er seinen Platz so hergerichtet hat. Als ich dran war, sgaten alle, der Platz sähe richtig kuschlig aus etc. Und dann fragte mich die Therapeutin, warum ich denn nicht in meinem Plätzchen sitze, sondern dahinter stände. Es sei doch mein eigener Raum, den müsse ich auch nutzen.
*boah* das saß! Es stimmte (und stimmt heute teils immer noch). Ich nehme mir meinen Raum nicht.
All die -zig Stunden Gesprächstherapie haben nicht so eine Erkenntnis hervorgebracht wie diese eine Stunde KBT. Die anderen Stunden waren übrigens ähnlich aufschlussreich - und daß, obwohl ich mir festvorgenommen hatte nach der 1. Stunde, mich nicht mehr "überlisten" zu lassen....

Will damit sagen, daß es sehr gute Therapiemöglichkeiten gibt und es sich definitiv lohnt, verschiedene auszuprobieren. KBT wird leider von den meisten Fällen nicht ambulant bezahlt, aber solltest Du mal in Erwägung ziehen, eine psychosomatische Kur zu machen, such die eine Einrichtung, die KBT anbietet.

Lieben Gruß,
sad.
 
Huhu Sad - eyes!

🙂 Ja, das ist eine gute Idee, so was ähnliches habe ich schon einmal in Bremen gemacht.. es konnte mir zwar nicht ALLE Ängste nehmen, aber viele.. Und ich kam auf einmal mit vielem viel Klarer zurecht, weil sich mein "Standpunkt" plötzlich etwas verändert hat. Ich hab das Ganze nicht mehr "nur" von einer Seite gesehen..
Ich werde meinen Hausarzt am Montag mal anrufen und fragen, wo es solche Therapien gibt.. und wie viel ich dann noch zahlen muss usw. ...

Vielenvielen Dank!

xxx
 
Hey.. 🙂

Ähm.. für mich ist es eigentlich eher schwierig auf so etwas zu antworten.. ich wurde vor 4 Jahren sexuell missbraucht.. aber dieses Thema mit Sex und und und.. danach ist auch "aktuell"!

Eigentlich hab ich allgemein gesehen ein Problem mit der Nähe von anderen Menschen.. ich halte es einfach nicht aus.. sogar die täglichen Umarmungen zur Begrüßung bei Freunden.. ich hab sie zwar gern und es tut auch gut, dass sie mich ebenso mögen und wir uns verstehen.. aber ich hab in meinem Kopf dann sowas wie "Hau bloß ab.. weiter weg.. LOS!" Das ist manchmal end schlimm 🙁

Joa.. zuhause bei meiner Family (bin 17 und wohn noch zuhause..) ist es ebenso.. seitdem das damals war kann ich sie nicht mehr umarmen, etc.! Vielleicht hängt es auch damit zusammen, dass sie es damals direkt danach erfahren haben.. [("es" war ein Treffen mit einem Typen aus dem Internet..); habe selbst hier im Gewalt-Forum einen Thread dazu..] jedenfalls hat sich unser Verhältnis sehr verschlechtert..

Und was Beziehungen betrifft.. ich hatte keine danach.. 2005 und Herbst 2006 war zwar kurz was.. aber nur flüchtige Bekanntschaften aus dem Internet, wo ich mich von fernhalten will (Kontakt kam durch "reale" Freunde von mir!) weil.. naja.. kann man sich ja denken.
Ich sehne mich schon nach jemanden an meiner Seite.. nach Zärtlichkeit etc.! Aber ich habe schon Angst..
Seit "kurzem" bin ich zudem noch verliebt.. ist nich gerade leicht für mich.. ich sehe IHN oft.. er wohnt in meiner Straße.. paar Häuser weiter.. und hat eine Garag auf unserem Hof.. ich wollte mir meine Gefühle nicht eingestehen und so.. tja.. ihn anzusprechen ist ebenfalls schwer.. einmal sind wir uns abends kurz begegnet.. ich hatte total Herzklopfen und dachte nur "Oh Shice!" war auf dem Weg zu unserm Haus.. und er kam grade mit dem Hund vorbei.. kurz Hallo gesacht joa... das war mir dann zuviel 😀 mhmm.. letzte Woche.. hab durch Zufall ne Freundin aus meiner Abschlussklasse getroffen.. joa.. 30min gequatscht über Gott und sonstwas 😛 und ER war inne Nähe.. ging Gassi mitm Hund wiedermal.. 😉 Oh Gott.. also ich war wie weg wieder einmal.. *hehe* gut, wäre sie nicht da gewesen, dann hätte es eigentlich gepasst - man wär vll ins Gespräch gekommen oder so! Und als ich danach über eben genau sowas nachgedacht habe... naja.. da kamen mir einfach Tränen hoch! Ich weiß nicht, ob ich das schaffe.. ihn anzusprechen.. und was dann wäre.. halt sich kennen lernen oder überhaupt treffen.. evtl sogar halt ne beziehung.. das bereitet mir Bauchschmerzen! Aber so richtig! Denn so wirklich ne Beziehung hatte ich nicht.. weder "davor" noch "danach"... das überschattet es eben.. und so tut mir jeder Moment, wo ich ihn sehe.. oder sonstwas.. ziemlich weh!

MfG

>>>Crushed_Soul<<<
 
wie ist es dazu gekommen, dass du Kontakt zu Mißbrauchsopfern hattest? Wie sieht es mit deinem Selbstwertgefühl aus? Traust du dir nur Liebe zu einem angeschlagenen Partner zu? Hast du sone Art Helfersyndrom und verwechselst Liebe zwischen zwei erwachsenen Partnern mit soner Art Mutterliebe zu einem angeknaxten, sprich irgendwo hilfebedürftigen Partner? Was genau erwartest du dir von einer solchen Partnerschaft, was hast DU davon? Du solltest dir diese Frage mal stellen. ............... @ Tyra

liebe laienpsychologin tyra
die fragen die du hier an mich stellst habe ich mir schon vor langer zeit gestellt. ich verwechsel keine mutterliebe mit liebe da ich beides kenne. ich habe viele jahre einer ehe mit einer nicht sexuell missbrauchten frau verbracht. kann dir im weiteren mit ruhigem gedanken berichten das dies so gar nichts mit irgend einem fehlenden selbstwertgefühl meinerseits zu tun hat, das ich sexuelle missbrauchsopfer suchen würde. die gründe liegen weit weit anders als du es hier erahnend oder ferndiagnostizierend darstellst. ich werde dies hier auch nicht weiter ausführen. doch ich konnte doch gerade beim lesen deines diagnoseansatzes fein in fragen gekleidet die gleichzeitig DEINE antwort enthalten etwas schmunzeln. *gg

man SOLLTE man MÜSSTE usw. sowiso nicht , das generell mal zu deinen ausführungen ! ! !

ich empfinde deine zeilen subjektiv leider doch ziemlich inkompetend und auch ein bischen herabwürdigend anmaßend.

zum fachlichen: gewaltopfer ist NICHT = sexuellem missbrauchsopfer; auch wenns da ebenfalls um gewalt geht und einige paralellen gibt.

generell "muss" man missbrauchsopfer nicht erst suchen. es ist die regel das ich leise zu einem anderen thema angesprochen wurde oder sich jemand irgendwie hilfesuchend einfand. sicherlich auch weil ich helfend, ob nun per internet oder job und ehrenamtlich ebend virtuellen und REALEN kontakt zu problembeladenen menschen hatte. ich glaube nicht das ich mich hier dafür auch noch psychisch erklärend entschuldigen muss, nur um DEIN verständiss zu erreichen.
mein "helfersyndrom" wie du es nennst, ist eben aus eigenen erfahrungen erwachsen im wissen um den schmerz (kein eigener missbrauch) und weil ich eben um den wert des lebens wissend nicht einfach theoretisch schlaumeiere sondern mich auch praktisch gekümmert hab; auch weil ich ERLEBT habe das es wirklich viel theoretiker gibt die sich sehr belesen in küchenpsychologie und weise geben. praktisch aber leider, sorry wenn ichs mal so ausdrücke, absulute menschliche nullen sind. die zwar viel rechtschreiblich ausgefeilt schreiben und auch ggf. tolle refarate halten können, praktisch aber wegsehen wenns mal um gaanz einfach dinge geht, zb. jemanden mal wortlos in den arm nehmen oder auch einfach mal OHNE belehrungen zuhören. u.a. auch hier meine verknoteten sätze zu tipseln oder schlau quatschen hab ich erst später gelernt *gg vielleicht hab ich einfach auch nur zu viel zeit und langeweile *gg

auch bitt ich dich mal ganz lieb insgesammt doch von irgendwelchen ferndiagnosen abzusehen. nicht jeder der mal ab und zu hilft hat gleich selbst irgendwie einen an der "klatsche" (um es mal provozierend auszudrücken)....... DANKE 🙂

das ich mich in einen sexuell missbrauchten menschen verliebt habe, kann man sicherlich so oder so sehen. ich ging damals in der annahme fehl das viel liebe alles gut macht und hatte in diesem menschen auch vieles liebevolle gefunden. auch wollte ich vertrauen zeigen und in einer augenhöhe nehmen weil ein mensch meinte seine vergangenheit überwunden zu haben. sicherlich habe ich wie jeder mensch zu lernen und das hört nie auf. ich merke recht oft was für ein tolpatschiger deletant ich bin und vieles noch nicht kapiert habe. aber ich glaube nicht das man erst am ende der weisheit mit innerer vollendung angekommen sein muss, um auch für andere menschen da sein zu können.
menschen die sexuell missbraucht worden sind, sind durchaus auch liebesfähig, lassen nähe bis zu einem punkt auch zu und können auch viel nähe geben. dies leider wohl nie auf dauer. ich habe eine hohe achtung vor menschen die trotz tiefem leiden irgendwie ihr leben leben und ich denke das gerade diese menschen unser aller achtung und auch zuneigung "wert" sind.

ich finde es ja auch toll das du liebe tyra als gewaltopfer ein gutes abgrenzungsvermögen entwickelt hast, darum gehts mir aber als jemand der versuchte anderen menschen zu helfen gerade nicht. *lächel
ich kenne die erste prämisse eines therapeuten "abstand halten" und auch vieles andere fachlich recht gut.
ICH habe einen anderen weg eingeschlagen ! ich war immer mit meinem herzen dabei und hab so manches geschafft was gewisse fachleute und beredete möchtegernfachleute nicht in jahren geschafft haben.
ich lebe damit denn es ist MEIN leben und sehe einen sinn darin, wo andere sich ihr leben lang nach dem sinn ihres lebens fragen.! und es hat mir sicher viel weh getahn, aber es hat mich auch reich gemacht und eine basis für mein eigenes leben geschaffen mit der ich leben kann, auch wenn ich oft selbst schwach bin. (auch solche beiträge kannst du hier von mir lesen wenn du interesse hast) ich traf diese entscheidung für mich und es ist mir so was von unwichtig das "man sollte, mann müsste" irgendwelche maßstäbe setzt. es ist mein leben das ich da verwende........... du da, liebe tyra, ich traue meinem leben noch ganz andere dinge zu und lebe sie leise ganz leise und bisher hat es dem anderen immer gut getahn, so dieser es brauchte und mir eine chance gab. ("frau hinter dem zaun" ; kannst du damit etwas anfangen ? , wenn ja 🙂...behalte es bitte für dich )

das ich mich sicherlich nicht mehr in ein sexuelles missbrauchsopfer; was für ne stigmatiesierende bezeichnung für einen menschen :-(((( , verlieben möchte, heißt das ich wenn dann eine dauerhafte beziehung anstrebe die auch dem menschen gibt was des menschen ist. also auch mir. ich denke das es auch fair ist , das ich mal ein bischen auch an mich denke, selbst im geben.

so mir reicht das editieren jetzt. der leser möge die fehlenden kommas und mieserable rechtschreibung für sich selbst zurecht setzten 🙂
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Kullerkeks,

du hast an meinem Beitrag einiges missverstanden...für mich ist klar, dass jeder machen kann was er will und letztlich ja selber mit den Konsequenzen seiner Handlungen selber klar kommen muss. Mein Temperament reißt mich zwar immer wieder zu "sollte"s und "kanns" und "muss" hin, aber ich schreibe ergänzend ja immer auch dazu, dass letztlich halt jeder selber entscheiden muss, kann, sollte was er tut oder nicht tut. 😉 😉

Ich mache da keine Entweder-Oder-Kiste aus Herz und Verstand sondern mein WEg war halt sowohl mit Herz und Verstand zu agieren und damit bin ich an sich bis heute (toi toi toi) sehr gut gefahren. Traditionell werden Mädels Frauen oft auf die Herzkiste dressiert..so nach traditioneller Erziehung (Mann_ Kopf/Ratio und Frau = Herz/Gefühle) aber mir liegt es halt nicht da das folgsame Mädel zu sein, dass herzig liebt und sich aufopfert etc...Liebe verstehe ich als ein möglichst ausgeglichenes Geben und Nehmen und Leben auch als einen Weg auf dem man seinen Verstand schärft, trainiert und immer ein Wörtchen bei grundlegenden Entscheidungen mitreden läßt.
Ehrlich gesagt denke ich, dass jeder Mensch so seine Macken hat und aus der Kindheit so manches mitnimmt...Mein Helfersyndrömchen leben ich halt hier im Forum aus und wenn es einigen nutzt...lt. feedback nutzt es halt einigen, ist das doch prima! Ich streite gar nicht ab, dass wenn man mit vollem Herzen bei einer Sache dabei ist, sich halt mit Herz engagiert man gute Erfolge haben kann..dasselbe habe ich ja auch erlebt aber ohne dabei zu dem Punkt zu kommen an dem ich mich wie du halt ausgebrannt fühlte oder auf Abstand gehen wollte..da der Abstand immer schon gegeben war, aus Selbstschutz und Selbstschutz ist immer o.k.

Ich denke es ist schon sinnvoll durch Analyse/Refklektion einen gewissen Abstand zu den Dingen zu erhalten...dadurch sieht man genauer, was manchmal wichtig ist.
Ich kenne auch einige Mißbrauchsopfer die ihr leben meistern und sich halt ein normales Leben aufgebaut haben..ich grenze Gewaltopfer oder Missbrauchsopfer als Opfer sexueller Gewalt nicht aus, sondern behandle sie gleichberechtigt..sie haben es zwar in einigen Punkten schwerer als andere, aber ich zolle ihnen denselben Respekt wie anderen Menschen auch...aus Missbrauchsopfern sone isolierte Sonderschote zu machen halte ich an sich nicht für so gut...Ich zolle an sich den Mißbrauchsopfern Respekt, die gelernt haben sich für sich einzusetzen, sich offen den Dingen stellen und halt ihr Leben ohne Sonderansprüche meistern, halt einen gewissen Abstand zu ihrer Vergangenheit gefunden haben und denen heute andere Dinge eines Normalalltags wichtiger sind. Das braucht halt seine Zeit und halt auch einiges an Leistung in Hinsicht auf Traumaverarbeitung und ich zolle den Mißbrauchsopfern größten Respekt die sich vor dieser Arbeit nicht gedrückt haben sondern ziemliche Mühen auf sich genommen haben um sich erlebten Traumata mutig zu stellen um eine belastende Vergangenheit weitestgehend hinter sich zu lassen. Und noch mehr Respekt zolle ich denjenigen Gewalt- -oder Mißbrauchsopfern, die sich trauen den Tätern Saures zu geben und somit Kampfgeist gezeigt und den Schritt in Richtung EX-Opfer erfolgreich gemacht haben.

Ich denke ne Beziehung zwischen zwei Mißbrauchsopfern kann durchaus gut funktionieren, wenn beide sich nicht anmaßen sich durch ihr gemeinsames Leid selber therapieren zu können, sondern ihre Grenzen kennen und auch BEIDE genug tun um mit dem privaten Trauma fertig zu werden sodass das nicht ständig Thema oder gar Grund einer Beziehung ist.

Tut mir leid, dass du dich in einigen Punkten angegriffen gefühlt hast....es handelte sich bei meinem Beitrag nur um ein Gedankenspiel..ich bin keine Psychologin und maße mir nie an ne Diagnose zu stellen. Das kann man eh nie ohne jemanden nicht persönlich zu kennen und in seinem Gesamtverhalten direkt zu beobachten.

Bezeichnungen wie Gewaltopfer oder Missbrauchsopfer sind einfach Bezeichnungen...keineswegs stigmatisierend...man ist halt was man ist, wenn man mißbraucht wurde war man halt Mißbrauchsopfer, wenn man vergewaltigt wurde war man Vergewaltigungsopfer etc..also warum nicht die Dinge einfach beim Namen nennen? Man kann Dinge nicht ungeschehen machen indem man sie nicht ausspricht und verdrängt...nur wenn man sie als das bezeichnet als das was sie sind kann man sie einigermaßen verarbeiten und ihnen auch ein stückweit den Schrecken nehmen, den sie als unartikuliertes und bezeichnungsloses Traumagegrummel ja behalten.
 
nun haben wir uns ja beide gut in selbstdarstellungen ergangen wat wir für tolle menschen sind und wat ahnung haben. `*fg

liebe tyra
dies hier nun noch in antwort auf ein refarat von mir auszudehnen, in der es um die beziehung nun schon zwischen ZWEI missbrauchsopfern geht, übersteigt nun zumindest mein mitteilungsbedürfniss (und kompetenz) und vielleicht auch gedult des lesers *äääähm gg

bin mir aber sicher, du machst das schon !
ich verlass mich da auf dich *lächel

ps: ich mein, du kannst tiefenpyychologgisch ja spielen mit wat de willst, auch mit gedanken. nur lass mich doch das nächste mal da als spielzeug außen vor
🙂 ........... ich danke dir abermals.

mein hundi hat heute versucht ne beziehung zu ner katze aufzubauen. iiirgendwie dacht ich mir aber denn so das die mietz schlechte vorerfahrungen gehabt haben muss. mietz erlangte durch beschnupperungen vom hundi erhebliche größe und wurde dann richtig aktiv. nach der abreibung durchs mietzi hat sich mein wuff dann voll erstaunen hingelegt, mich und mietzi fragend angesehen. jedenfals wurde aus der love storry nix ! ich hab das meinem hundi vorhin nu alles tiefenpyychologgisch erkläärt um depressionen und unerfüllbaren liebeswünschen vorzubeugen. er fands so auch voll ok und ging seinen futternapf auf inhalt kontrollieren.....tja so ist das leben 🙂
 
Zuletzt bearbeitet:
Hunde, Katzen und Menschen, Kullerkekse und Tyras haben halt ne verschiedene Sprache..es nützt nix wenn du auf menschisch mit ner Katze oder nem Hund sprichst...Armes Hundi, gönn ihm doch ne Vögelrunde mit nem Artgenossen!😀 anstatt ihm tiefenpsychologische Vorträge zu halten gegen du ja an sich so allergisch bist...der Hund bestimmt auch 😉 der sich aus Kummer über dein Unverständnis ihm nen Artgenossen an die Seite zu geben ggf. auf Frustfresserei verlegt? 😱
Wir hatten auch dammals zu Haus Hund + Katze, die ne Beziehung hatten, allerdings rein platonisch. 🙄
Ich werde selbstredend deinem Wunsch entsprechen nicht weiter an dir rum zu analysieren. Tiefenspsychologisch war das übrigens auch nicht..eher systemanalytisch....aber egal.... Jedem Tierchen sein Pläsierchen, woll? 😀 😀

Tyra
 
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