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Selbstmorddrohung

@Kermit555

Ich habe deinen Text zum wiederholten Mal gelesen und bekomme das einfach nicht in meinen Kopf.

Die Männerwahl deiner Mutter mal dahin gesetellt, bräuchte sie vorrangig eher jemanden der sie vor DIR schützt. Unglaublich was du dir da herausnimmst.
 
Huhu Kermit,

ich verstehe es gut, dass du dich um deine Mutter sorgst und sie "befreien" willst. Das Problem ist nur, je mehr du dagegen unternimmst, um so mehr klammert sie sich an ihn.
Letztlich hast du dein möglichstes getan und bist dabei sogar viel zu weit gegangen. Mehr kannst und darfst du nicht unternehmen. Sie muss selbst die Erfahrungen machen, dass der neue Freund nichts so toll ist. Erst wenn sie auf wacht, dann könnte sich vielleicht etwas ändern. Auf gut deutsch: sie muss mit ihm auf die Nase fallen.

Ich würde ihr zu verstehen geben, dass du die Beziehung nicht für gut heißt, sie sich selbst dann die Suppe auch auslöffeln muss, wenn das alles zu Problemen führt. Ansonsten halte dich ganz klar raus. Es ist ihre Sache.
Den Kontakt würde ich ganz normal weiter führen. Setzte dabei, was die Beziehung betrifft, klare Grenzen und lass dich nicht mit ihren Problemen überrumpeln. Sie muss da selbst durch.
Erst wenn es zu gravierenden Problemen kommt, wie zum Beispiel häusliche Gewalt, würde ich ihr Hilfe anbieten.

Zuzusehen ist schwer, aber es ist ihr Leben, ihre Verantwortung.


Liebe Grüße
SchwarzeSeele
 
Bisher sehe ich nichts, was Gewalt gegen deine Mutter rechtfertigt. Sie schätzt also seinen Charakter falsch ein und seine Familie geht evtl. den Bach runter.

Wenn du willst, kannst du der Vertraute deiner Mutter sein. Die andere Familie sollte dir da völlig egal sein.

Ein ''wenn du meiner Mutter das Herz brichst, breche ich dir beide Beine'' kennt man ja noch aus Bollywood Produktionen , aber '' Mom ich haue dir noch eine rein, wenn du die Familie von dem Hansel zerstörtst'' scheint wirklich nur dein persönliches Ding zu sein. Wenn die Familie von dem Typen intakt wäre, würde er ja nicht mit deiner Mutter rummachen.
 
Hier steht nirgendwo, dass er seine Mutter geschlagen hat, "handgreiflich" kann zB auch das Beschädigen von Gegenständen sein.
Gut ist beides nicht, macht aber schon einen nennenswerten Unterschied.

Den TE ohne passende Aussage zu verurteilen und das Geschehen nicht zu hinterfragen halte ich für voreilig.
 
, "handgreiflich" kann zB auch das Beschädigen von Gegenständen sein.


Duden: handgreiflich: tätlich
Synonyme:gewalttätig, handgemein, rabiat, tätlich

http://synonyme.woxikon.de/synonyme/handgreiflich.php
Bedeutung: gewalttätig

aggressiv, handgemein, schlagend, tätlich, handgreiflich

Sprachgebrauch:
Einmalige Handgreiflichkeiten des Partners verzeihen?

Würdet Ihr einem Mann z.B. eine Ohrfeige verzeihen, wenn es vorher einen heftigen Streit gab und man ihn auch provoziert und beleidigt hat?

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In diesem Sinne verstehe und kenne ich das Wort leider nur. Wenn ich höre: xyz ist handgreiflich geworden gehe ich nie davon aus, das er Gegenstände zu Boden geworfen hat.
 
Davon abgesehen geht es nicht nur um die Handgreiflichkeiten (die für mich eindeutig schon Ausdruck von ungesunder Aggression sind), sondern auch um das Verhalten des TE insgesamt und seine Vorgehensweise. Das ist tatsächlich schon eine ganz erpresserische und druckmachende Art auf die er sich da einmischt.
 
Hallo
Auch wenn es schwer ist, es ist die Aufgabe deiner Mutter dich zu beschützen und es ist nicht deine Aufgabe, sie zu beschützen. Ich kann nachvolziehen, dass du dich sehr um sie sorgst, aber es ist ihre Sache in wen sie sich veriebt.

Ich finde, dass sie dich mit einer Selbsmorddrohung davon abhalten will auszuziehen ist nicht tragbar. Sie hat damit eine Grenze überschritten!
 
Liebe Leute die alle Beiträge geschrieben haben,


ich stimme mit dem meisten, dass Ihr geschrieben habt überein, und ich danke auch Dir lieber Kermit555 für Deine informativen Beiträge, doch es ist mir ein Bedürfnis irgendwie zu schreiben, dass ich den Eindruck habe, dass generell zu wenig der Tatsache Rechnung getragen wurde, dass Kerimit555 und seine Mutter ihre Situation und Beziehung längst nicht mehr im Griff haben. Das heisst, dass vieles was geschieht, eben NICHT freiwillig geschieht, sondern aus Verzweiflung, Hilflosigkeit ( oder auch hilfloser Wut und Angst heraus) usw. passiert. Oder einfacher ausgedrückt: nicht absichtlich. Ob jetzt nun Kermit555 gewalttätig geworden ist oder nicht, bzw. wie sehr und in welcher Form, befürwortet natürlich niemand, doch ich fürchte , dass zu wenige von Euch realisierten, dass der junge Mann wütend auf sich und die Mutter ist, weil er ihr nicht helfen kann, UND eben auch auf sie, weil sie sich nicht ( so wie Kermit555 das sicherlich gut gemeint sich vorstellt) helfen lässt ! Das bringt ihn schier zum Durchdrehen , er schlägt rein. Und klar ( wie einige
schreiben) geht ihn das Leben seiner Mutter einen feuchten S....an, doch der junge Mann ( ich erinnere Einzelkind , dass sehr wahrscheinlich in die Rolle des Trösters von der Mutter selbst bei der Trennung von Vater hineingeschoben wurde !!! Viele Kinder, grad Söhne werden zu zweiten Familienvätern bei Trennungen, Scheidungen oder Tod des Vaters. Gar nicht so selten. In gewissen Kulturen sogar ein offizieller Brauch !!!) möchte die Mutter weiterhin beschützen, bzw. er tut nichts anderes als die Rolle die ihm zugeschoben wurde weiterführen ohne zu merken, dass er jetzt loslassen sollte. Die Mutter ihrerseits ( total abhängig vom Retter-Sohn...zu dem sie ihn selbst machte !!!! Sie ist also mehr als mit-verantwortlich für das inzwischen extreme Verhalten ihres Sohnes ! ) überbordet auch auf ihre Art , mit ihrem Verhalten. Ihre Gewalttätigkeit ist ganz anderer, aber nicht weniger mächtigerer Art: sie droht dem Sohn, von dem sie weiss, wie sehr er sich liebt, mit Suizid !

Ich fürchte, dass da sowohl Mutter und Sohn aus Liebe, Angst und Abhängigkeit mittlerweise beide ( unbewusst) zu
immer stärkeren Mitteln greifen aus Verzweiflung. Es handelt sich aber um immer lauter werdende HILFESCHREIE. Ich würde mir wünsche, dass wir hier diese Hilfeschreibe hören, statt auf dem einen oder anderen herumzutrampeln. Denn Kermit 555 braucht ERMUNTERUNG, und nicht noch den "Zusammenschiss" von uns. Er weiss ja selbst, dass
seine Aggression nicht die Lösung ist ( hat sie ja nicht voller Stolz als Patentrezept erwähnt). Es wäre gut, wenn Ihr
ihm helfen könntet mit Adressen und Ideen, wo er sich helfen lassen könnte.


Und ja Kermit555 Deine Mutter kannst Du tatsächlich zu gar nichts zwingen und überzeugen. Ich weiss, wie gut Du
es meinst. Aber was die anderen dazu schrieben stimmt alles. Ich unterstreiche das. Wenn es Dir zu sehr wehtut,
ihr bei ihrem Lebenswandel zuzuschauen, dass musst Du Dir zuliebe ausziehen.

Und auch damit stimme ich 100% überein, zudem was geschrieben wurde über die Familie des Freundes Deiner Mutter: um deren Wohl bist Du also zu allerletzt verantwortlich, wirklich nicht. Wenn diese Familie zusammenbricht, dann mit Sicherheit nicht wegen Deiner Mutter !!! Da waren und sind ganz andere Probleme. Deine Mutter ist bestenfalls ( wenn überhaupt) der Auslöser. Doch so viel ich über diesen Mann hörte, gibt es bei dem gravierende¨
Persönlichkeitsstörungen , die mit einem friedlichen Familienleben nicht vereinbar sind.

Das musste ich einfach noch schreiben...liebe Grüsse an alle, Desdemonaschall
 
Ich weiß mittlerweile gut genug dass das Leben nicht fair ist. Aber was steht mir den zur Wahl? Ich möchte meine Mutter "retten". Sie hat leider ein falsches Bild von diesem Mann und wenn das so weitergeht wird seine Familie sich auflösen. Wenn ich weg bin wird dieser Mann komplette "Macht" über Sie haben. Es stimmt auch nicht dass wir Sie im stich lassen. Ich habe Ihr oft genug versucht zu helfen aber wenn man jedesmal angelügt wird demotiviert das nach einigen Jahren. Und ich will nicht irgendwann in Therapie gehen müssen weil mich das so sehr belastet. PS: keine "Kinder" ich bin Einzelkind.

Hallo Kermit,

ich verstehe dich und deine Beweggründe vollkommen. Weshalb andere hier deinen Eingangsbeitrag nicht sorgfältig lesen und obendrein versuchen, dir Schuldgefühle einzuimpfen, wo doch sonst immer betont wird, dies sei ein Hilferufforum, verstehe ich dagegen überhaupt nicht.

Was deine Mutter mit dir macht, ist emotionale Erpressung. Du kannst sie nicht "retten" und du musst sie auch nicht retten. Sie ist erwachsen und für die Folgen ihres Handelns selbst verantwortlich. Sie kann auch zusammenleben, mit wem sie will, aber nicht von dir verlangen, dass du als erwachsener Mensch die Folgen mit ausbadest. Für mich klingt deine Schilderung so, als sei sie von dem Typen psychisch abhängig. Dagegen wirst du nicht ankommen, ohne dabei selbst vor die Hunde zu gehen. Es gibt nun mal leider Frauen, die ihr Leben ohne Kerl nicht gebacken bekommen, und wenn es der indiskutabelste Typ ist. Deine Mutter hat aber nur das Recht, ihr Leben zu ruinieren, nicht auch noch deines. Sie hat auch nicht das Recht, zwischen euch beiden ein Abhängigkeitsverhältnis zu schaffen. Auch du bist schließlich kein unmündiges Kind oder Jugendlicher mehr.

Du brauchst selbst professionelle Unterstützung, um dich von ihren Selbstmorddrohungen nicht erpressen zu lassen und dich nicht mehr in diesem ungesunden Maß für sie verantwortlich zu fühlen. Suche eine Familienberatungsstelle auf und schildere den Fall dort. Bei vielen dieser Stellen ist die Beratung kostenlos. Wenn du deine Mutter tatsächlich für suizidgefährdet hältst, kannst du auch den Sozialpsychiatrischen Dienst beim Gesundheitsamt informieren. Sollte sie in deiner Gegenwart völlig ausrasten und einen Selbstmordversuch unternehmen, rufe sofort die Polizei. Aber ich glaube, sie setzt das eher als Druckmittel ein, um dich gefügig zu machen und an sich zu binden. Das ist eine ganz fiese Tour und nicht zu entschuldigen. Sie muss merken, dass sie mit solchen üblen Methoden ihren Willen nicht durchsetzen wird. Wenn sie mit ihrem zweifelhaften Typen doch ach so glücklich ist, dann ist sowieso nicht nachvollziehbar, weshalb du unbedingt wieder bei ihr einziehen solltest.

Ansonsten: Du bist 21 Jahre alt, du musst somit nicht mehr bei deiner Mutter leben. Trenne dich auch räumlich dauerhaft von ihr und sprich vor allem mit deinem Vater darüber, inwieweit er dich dabei moralisch oder praktisch unterstützen kann.
 
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