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Selbstliebe

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 118297
  • Datum Start Datum Start
Heutzutage ist das schwierig. Wenn man sich zu sehr von anderer Kritik beeinflussen lässt, dann verliert man Selbstbewusstsein und stellt sich zu sehr selbst in Frage. Lässt man überhaupt keine Kritik oder andere Meinung mehr an sich heran, dann ist man wieder zu sehr von sich überzeugt, zu arrogant wie du schon sagtest. Manchmal ist man in gewissen Bereichen auch ziemlich unsicher, wodurch es sehr schwer wird zu beurteilen, ob Kritik und die Einflussnahme anderer tatsächlich berechtigt ist oder nicht.
Ich denke, dass es gewisse (universelle) Prinzipien gibt, an die man sich halten könnten, um das Ganze besser zu handeln. Zum Beispiel kann man davon ausgehen, dass niemand sicher weiß, was wirklich ist. Sprich jeder, der/die eine Kritik über dich äußert bzw. eine Beurteilung/Bewertung macht, kann falsch liegen. Sie können natürlich auch richtig liegen.
Auch die Moral/Ethik und wie man sich verhalten sollte, ist etwas relativ Subjektives. Man kann also auch hier davon ausgehen, dass es kein absolut richtig oder falsch gibt. Sowas wird zwar teilweise von der Gesellschaft festgelegt, aber nur weil die Gesellschaft etwas macht, heißt das nicht, dass es richtig ist.
Das mit der Selbstliebe weiß ich nicht, wie man das angehen soll. Ich halte das auch für einen recht schwammigen Begriff. Ich kann es auch nicht so recht nachvollziehen, warum man etwas lieben soll, was einem vielleicht gar nicht (an einem selbst) gefällt.
 

Hallo Gelöscht 55145,

schau mal hier: Selbstliebe. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Echte Selbstliebe ist selten und brauchen einen langen Prozess, um sie zu erreichen.
Meist wird nur das Stadium Selbstbewusstsein zu faken, was auch dabei bleibt, da das Umfeld sich leicht von Auftreten blenden lässt und die betreffenden die Ersehnte Bestätigung erhalten und dann Verdrängen wie schnell die Bestätigung verschwindet, wenn man doch mal Schwäche zeigt.
 
Vielen Dank für Eure ganzen tollen und tiefgründigen Antworten!
Leider kann ich nicht auf jede antworten, aber vermutlich werde ich mir den Thread später noch einmal durchlesen, weil hier echt viele Perspektiven und Ideen zu dem Thema gesammelt stehen.

Ich habe das Problem auch für mich gelöst: Egal, was ich mache, ich sage mir, dass es vollkommen ok ist und die anderen mich dennoch super finden. Oft/immer entsteht dieser Hass anderen gegenüber, weil ich mir denke, dass sie mich nicht mögen oder ich wieder zu komisch bin, um so zu sein wie sie. Ich achte aber auf mein Verhalten und dass ich andere eher aufbaue als sie schlechtfühlen zu lassen.
Seit dem ich das mache, ist dieses unangenehme Gefühl weg.
 
Zudem habe ich das Gefühl, ich bin emotional ungebundener an die Aussagen anderer, weswegen ich auch weniger ignorieren muss, um mich zu schützen.
 

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