Auch wenn du diesen Mann bäh findest, die Kinder müssen beschützt werden vor Ängste, Sorgen, Kummer und dem Gefühl, dass sie abgeschnitten sind von jemand, den sie sicher lieb haben.
Hinterfrage lieber deine Impulse- momentan gehts dir so, dass du ihm alles nehmen willst, weil du sicher gekränkt bist und leidest.
Ist dir nicht möglich, dass du anders hinschaust? Es kann sehr gut auch für dich sein, wenn sie regelmässig über das eine oder andere Wochenende ihre Rucksäcke packen und Papa besuchen dürfen, der mit ihnen etwas unternimmt, der auch dafür sorgen kann, dass sie haben, was sie brauchen.
Mir kommt vor, alleine die Tatsache, dass er unbedingt auch gern Papapflichten übernehmen will, dass er die Kinder dann wohl sehr mögen muss. Das willst du ihnen wirklich nehmen? Auch die Option, dass sie und ihr von ihm dann auch unterstützt werdet bei vielen Dingen, die dir alleine nicht möglich sind? Denkst du da nicht ein wenig kurz in deiner derzeitigen Wut und Rage, die eher drauf abzielt ihn zu kränken? Wie oft bei Frust, neigt man dazu, Türen zu versperren, selbst wenn hinter dieser Tür garantiert nicht nur ein blöder wichsender Ehedepp steht, sondern eben auch jemand, der sehr lieb sein kann, nützlich, von Vorteil - wie zb alleine schon die Frage, was tun, wenn ich krank werde? Je mehr Bezugspersonen da sind, umso sorgloser ist es.
Sei nicht stur.