Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Selbstakzeptanz

Hi Rikachab,

danke für deinen Beitrag. Vieles was du so schreibst seh ich ähnlich. Vielleicht ist das nicht so ganz rübergekommen worum es mir geht. Das Eine ist der Teil, bei dem ich bei mir bin. Ich weiß wie ich mich anderen Menschen gegenüber verhalten und worauf ich eingehen möchte.
Allgemein kann man das auch nicht sagen ob man sich nun provozieren lässt oder nicht. Manchmal finde ich es schon angebracht, ebenfalls ähnlich zu reagieren. Meistens kann ich das ignorieren.
Es stimmt was du sagst, dass man in Gedanken gut mit sich umgehen sollte. Etwas nachsichtiger sein usw.
Dankbarkeit für kleine Dinge hat auch einen wichtigen Stellenwert. Vielleicht sollte ich meine Frage eher an Menschen mit angeknackstem Ego richten. So seh ich das bei mir. Der härteste Richter bin vermutlich ich selbst und ich versuche wirklich sehr, alles etwas entspannter zu sehen.

Das gelingt mir auch zum Teil. Mir ist auch klar, dass meine Freundinnen jetzt nicht wegen meiner Haare mit mir zusammen gewesen sind. Ich denke, das kommt alles durch meine frühere Entwicklung. Und irgendwie hab ich es nicht richtig geschafft, ein stabiles Ego zu entwickeln.
Zumindest mach ich mir ab und an darüber Gedanken. Es kommt wirklich extrem selten vor, dass mich mal wer darauf anspricht und selbst wenn, eigentlich auch recht nett.

Es ist eigentlich zusätzlich umso bekloppter, dass ich grad auf solche Menschen achte, mit denen ich eh nie etwas zu tun haben würde. Jemand, der mich wegen meiner Haare abwertet, scheint selbst ein paar Probleme zu haben.
Ja, man könnte einfach sagen, es könnte mir wirklich egal sein. Aber so einfach ist das halt immer nicht. Mittlerweile glaube ich, dass es wohl so bleiben wird und dass es halt dazu gehört. Ein paar Menschen nehmen da eben nicht soviel Rücksicht.

Ansonsten hab ich das hier auch geschrieben um zu hören wie andere mit ähnlichen Situationen umgehen. Ich denke viele Menschen haben etwas an sich, wo sie nicht vollständig dahinterstehen. Die Frage ist dann - wenn man abwertend damit konfrontiert wird - wie man damit umgeht. Und Ich dachte hier im Forum gibt es vermutlich einige Menschen, die vielleicht etwas dazu schreiben möchten.
 
Hallo,
Es ist schwer das hier in Worte zu fassen aber ich hoffe das man nachvollziehen kann, was ich schreibe. Ich bin jetzt 19 Jahre alt Liebe Sport und gesunde Ernährung nicht aus Zwang sondern weil ich mag wie ich mich fühle wenn ich gut in Form bin. Das heisst nicht das ich mir nicht ab und zu auch mal was gönne.
Jedoch schon seit ich ein Kind bin ist das körperliche Erscheinungsbild ein Thema bei mir in der Familie. Mir wurde zwar immer versichert von meinen Eltern das ich perfekt bin und schön bin so wie ich bin, selber war meine Mutter aber schon immer unzufrieden mit ihrem Bauch und ich war ständig umgeben von Abnehmshakes etc. Das habe ich dann natürlich adaptiert sodass ich mit ca. 13 fast in eine Magersucht gerutscht bin aber die Liebe zum Sport hat mich sozusagen bewahrt weil ich den nicht mehr so ausüben konnte wie ich wollte. Seitdem habe ich ein großes Problem was meinen Selbstwert und mein Aussehen angeht. Ich habe gerade Abi gemacht und ich habe gemerkt, das ich wenig Gedanken daran verschwende wie ich aussehe wenn ich viel beschäftigt bin wie in der Abiphase. Aber sobald ich meiner persönlichen Routine die aus arbeiten Freunde treffen Sport und kreativen Hobbys nachgehen besteht, nachgehe wird die Selbstkritik sehr groß und ich mache meinen Wert davon abhängig wie schlank ich bin. Nach einem Monat reisen durch Vietnam habe ich mir vorgenommen wieder zu erlernen nach meinem Hunger essen zu können mit einer ausgewogenen Ernährung. Hinzu kommt jedoch das ich sehr anfällig für Verletzungen bin und meinen Sport sehr oft nicht entsprechend ausüben kann so wie gerade. Ich habe seit dem ich zurück bin ca. 2 Kilo zugenommen und im letzten Jahr dann insgesamt 7 da ich Sport Abi gemacht habe und zu Hoch Phasen 6 mal die Woche Sport. Das ich den Körper nicht halten kann ist immernoch schwer zu akzeptieren.
Ich fühle mich super unwohl in meinem Körper gerade und dadurch fühle ich mich auch wertlos und war schon wieder kurz davor meinen Frust wegzuessen konnte es aber abwenden. Ich weiß das vor allem meine Gedanken das Problem sind und nicht mein Körper weil auch als ich Kalorien gezählt habe war ich nicht richtig zufrieden oder glücklich. Ich wünsche mir meinen Körper so anzunehmen wie er ist und das ich einfach nicht mehr darüber nachdenke wie dick mein Bauch ist. Trotzdem fühle ich mich wertlos und hässlich so wie es ist wenn ich versuche nach Hunger zu essen.
vielleicht hat jemand etwas ähnliches erlebt und kann mir Tipps geben wie ich Frieden schließe mit mir und meinem Körper wenn ich mal wegen Verletzungen etc. nicht in Bestform bin…

vielen Dank schonmal 🙏
 
Hallo,

hab grad nen anderen Beitrag hier gelesen und da kam man wieder auf das Thema Akzeptanz. Ich denke, ich mache da mittlerweile Fortschritte, aber ich habe mich gefragt ob es eigentlich eine praktische Anleitung hierzu gibt bzw wie ihr das so macht.

Mir geht es auch speziell um Lebenssituationen, die sich verändern. Hiermit meine ich zu unterscheiden ob man schon immer - von Geburt an- so gewesen ist oder ob sich das erst im späteren Leben verändert hat.

Um es konkret zu machen mit einem Beispiel: Ich tue mich mitunter schwer damit zu akzeptieren, dass ich meine Haare verloren habe. Nach Aussagen anderer, war ich davor recht attraktiv und an meinem Ego ist das nicht spurlos vorbei gegangen. An manchen Tagen denke ich, es ist ganz ok, manchmal fühl ich mich sogar attraktiv. Wobei es eher Toleranz als Akzeptanz ist.

Es soll hier auch nicht um Haare gehen oder Tipps dazu. Ich werd da nichts machen lassen, es bleibt wie es ist. Manch einer wird auch sagen, das ist ja lächerlich, ich hab ganz andere Probleme und überhaupt, bei Männern ist das ja normal. Für mich ist es jedenfalls nicht leicht gewesen und ich möchte eigentlich auch nur wissen, was so eure Techniken sind, Dinge zu akzeptieren, die ihr nicht ändern könnt.

Ich hab das Gefühl, dass ich eigentlich nichts aktiv gemacht habe. Es ist einfach mit der Zeit besser geworden.. aber vielleicht kann man ja auch aktiv etwas tun?

Danke.
Hi @Keep Going meine Erfahrung mit Akzeptanz ist, entweder kommt es aus dem Inneren, aus dem Kern, dass ich etwas akzeptieren kann, oder ich kann es nicht.
Aber was ich aktiv dafür tue, ich nehme buddhistische Gedanken auf, die sich passend oder stimmig anfühlen, und sinniere darüber / lasse sie mir durch den Kopf gehen. Das hilft mir tatsächlich. Die Erste Begegnung damit war beim ersten Mal, als ich an Joga teilnahm. Einige Gedanken dort fand ich hilfreich und sie haben mich auch später immer wieder / weiter begleitet und mir geholfen.
 

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben