Ich habe noch nie neben beleuchteten Christbäumen Gartenarbeit wie heute verrichtet. Was haben wir, Winter? Jetzt steht ein neues Hochbeet bei mir, selbst gemacht, und endlich ist wieder ein Stapel Bretter weg, sinnvoll verbaut und zusätzlich sind morsche Brettel jetzt in diesem neuen Hochbeet entsorgt, samt einem Erdhügel, der auch endlich weg ist. Mein Selbstbewusstsein geht einher mit den "Siegen", die ich gewinne über meine Zögerlichkeit und Aufschieberitis. Probieren geht über studieren. Sobald ich anfange, endlich übers Grübeln hinausgehe ist es eh nicht mehr schwer. Schwer ist das Anfangen und hat man mal angefangen, dann ist man nicht mehr der Überleger, der Denker, sondern der Handler. Der ist nicht der Gleiche, wie der, der sitzt und denkt. Der ist dann abgewählt und der Tatkräftige hat das Ruder in der Hand.
Du bist auch nicht nur der Zögerliche, den kannst du absetzen samt seinem Gefolge und den Mutigen wieder an die oberste Stelle in dir setzen.
Aufschieben und hilflos sein war gestern. Sag dir das halt auch. Behalte deine Ziele im Auge und lass dir die nicht stehlen vom inneren Schweinehund oder wem auch immer. Mut ist, wenn man es TROTZDEM macht, auch wenn es angeblich schwer ist. Das stimmt meist gar nicht, für den, der diesen Unmut wichtig nimmt vielleicht, das tu ich ja nicht. Ich weiß, das ist eher ein Stottern, das halt so ist, bevor es läuft und der Flow einsetzt. Dabeibleiben ist alles..