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Seinen Weg gehen oder Meinen?

Such dir eine Arbeit unabhängig von deinem Mann.

So schön es ist, seinen Partner zu unterstützen... gemeinsam ein Unternehmen zu führen bei dem man nicht gleichberechtigt ist (und das bist du in dem Fall nicht) bringt unglaublich viele Spannungspunkte und Fallen.
Das funktioniert nur dann, wenn dein Mann auch wirklich sehen und würdigen würde, was du da tust. Sonst ist es zum Scheitern verurteilt.

Ihr habt viele Rollen auf einmal in dieser Position - Ehepartner, Elternteil, Vorgesetzter/ Untergebener, Geschäftsführer... das ist sehr schwierig auf Dauer.

Das nächste Problem tritt meist auf im Falle einer Trennung. Er die Firma. Du den Neuaufbau (auf welch tragender Basis auch immer). Die Alternative sind Streit um die Firma und das damit verbundene Geld. Beides ganz unschön.

Wenn du dich auf deinen Beruf konzentrierst und dein Mann sich auf seine Firma, dann sind die Verhältnisse klar. Es entsteht kein gegenseitiges Abhängigkeitsverhältnis (Abhängigkeit macht aggressiv, auch wenn das manche Menschen nicht sehen wollen), ihr seid auf Augenhöhe und du stehst nicht wie ein Depp da wenn es auseinander geht.

Mein persönlicher Rat.
 
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Wenn du dich auf deinen Beruf konzentrierst und dein Mann sich auf seine Firma, dann sind die Verhältnisse klar.

Ja, das ist lukrativer. Dann hat sie ihren Job und kann sich im Trennungsfalle noch gemütlich mit ihm um "seine" Firma streiten!

Nicht Falsch verstehen, ich sehe das Prinzipiell wie du und bin der Meinung das sie unbedingt einen Job annehmen sollte den sie mag. Aber die Streitpunkte im Trennungsfalle bleiben die gleichen! 😉
 
Ja, das ist lukrativer. Dann hat sie ihren Job und kann sich im Trennungsfalle noch gemütlich mit ihm um "seine" Firma streiten!

Nicht Falsch verstehen, ich sehe das Prinzipiell wie du und bin der Meinung das sie unbedingt einen Job annehmen sollte den sie mag. Aber die Streitpunkte im Trennungsfalle bleiben die gleichen! 😉


Seine Firma ist und bleibt seine Firma (so lange sie nur auf ihn läuft).

Gestritten wird um den Zugewinn - dieser setzt sich zusammen aus dem Geld auf Konten und eventuellen Anlagen. (Welchen nicht nur er erwirtschaften wird, sondern sie ebenfalls. Schließlich arbeitet sie auch. Es gibt zudem noch die Möglichkeit, dass er gar nicht viel verdienen wird und sie diejenige ist, die mehr erwirtschaftet. Nicht alle Männer sind gut im Geldverdienen.)

Zudem hat er dann eine private Altersvorsorge. Wenn er diese Rentenversicherung nicht ausdrücklich rentenbezogen bindet, dann ist sie in dieser Konstellation die Alleinzahlende beim Versorgungsausgleich. Sicher käme dann die Rentenversicherung von ihm in den Zugewinn - aber in dem Jahr zwischen Trennung und Scheidung passiert bekanntlich viel.

Heikel wird es für die TE wenn sie Verträge oder Kredite mit unterschreibt, in dem Fall haftet sie für seine Firma mit wenn was passiert.

Es war jedoch absolut klar, dass du so denken würdest 🙄.

Wenn sie mit ihrem Mann die Firma aufbaut und leitet, dann ist sie im Trennungsfall diejenige, die NICHTS hat und hoffen kann, dass sein Privatvermögen nicht versandet bis zur Scheidung. Diese Seite siehst du nicht, denn da ist ja kein Mann benachteiligt. Du würdest nur sehen, wenn sie danach keine Anstellung fände, auf Hartz-IV leben müsste und dass der arme Mann dann belangt werden könnte während des Trennungsjahres.

Diese Konstellation mit dem in der Firma unterstützen ist einfach grundsätzlich schief und kann wirklich nur klappen, wenn der Mann diese Schieflage auch sieht und sich fair verhält. Wenn...
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn sie mit ihrem Mann die Firma aufbaut und leitet, dann ist sie im Trennungsfall diejenige, die NICHTS hat und hoffen kann, dass sein Privatvermögen nicht versandet bis zur Scheidung. Diese Seite siehst du nicht

Stimmt, diese Seite sehe ich nicht weil es nicht zutrifft. Gibt ja den Zugewinn wie du selbst so schön erklärt hast - also reguliert sich das ja. Und so lange der Trennungsfall nicht eintritt, ist sie entweder entsprechend entlohnt worden oder er zahlt schlichtweg alle Alltagskosten. So what?

Unfair bleibt doch lediglich der Ausgang, wenn sich einer bemühte etwas aufzubauen und der andere nicht. Der ausgegebene Arbeitslohn wird nicht geteilt. Aber die notwendigen Rücklagen eines Gewerbetreibenden schon.

Und ob einige Männer viel oder wenig verdienen ist gar nicht von Interesse weil es hier nicht auf das Geschlecht ankommt. Wenn die Frau die Firma besitzt und er ist normaler Arbeitnehmer sehe ich trotzdem ein Ungleichgewicht zu Lasten des Firmeninhabers. Im Gegensatz zu dir spielt bei mir die Sache an sich eine entsprechende Rolle, nicht das jeweilige Geschlecht. 😉
 
Stimmt, diese Seite sehe ich nicht weil es nicht zutrifft. Gibt ja den Zugewinn wie du selbst so schön erklärt hast - also reguliert sich das ja. Und so lange der Trennungsfall nicht eintritt, ist sie entweder entsprechend entlohnt worden oder er zahlt schlichtweg alle Alltagskosten. So what?

So wird er das auch sehen, dass sie ja entlohnt wurde. Nur steht er im Trennungsfall mit einer funktionierenden Firma da und sie ohne Beruf. Der Zugewinn errechnet sich eben aus dem Zugewinn vom Zeitpunkt der Heirat bis zur Scheidung (nicht der Trennung). Gerade bei einer Firma gibt es unzählige Möglichkeiten, dass innerhalb des Trennungsjahres der Zugewinn versandet und dieser Abfall in der Firmenleistung nicht nachweisbar ist (denn das ist sehr schwer). Somit bleibt häufig nicht viel Zugewinn.

Unfair bleibt doch lediglich der Ausgang, wenn sich einer bemühte etwas aufzubauen und der andere nicht. Der ausgegebene Arbeitslohn wird nicht geteilt. Aber die notwendigen Rücklagen eines Gewerbetreibenden schon.

Wenn die TE arbeitet, dann hat auch sie Zugewinn, der mit in die Berechnung läuft. Die Rücklagen des Gewerbetreibenden setzt du zudem rein aus deiner Vorstellung heraus hoch an. Das ist nicht immer der Fall. Häufig gibt es sogar Insolvenzen oder Firmen, die nicht gut laufen.

Und ob einige Männer viel oder wenig verdienen ist gar nicht von Interesse weil es hier nicht auf das Geschlecht ankommt. Wenn die Frau die Firma besitzt und er ist normaler Arbeitnehmer sehe ich trotzdem ein Ungleichgewicht zu Lasten des Firmeninhabers. Im Gegensatz zu dir spielt bei mir die Sache an sich eine entsprechende Rolle, nicht das jeweilige Geschlecht. 😉

Dass bei dir das Geschlecht keine Rolle spielen würde, wäre ganz was Neues. Du siehst ja nicht mal die Möglichkeit, dass die TE in ihrem Beruf erfolgreich sein könnte und ihr Mann nicht.

Auf jeden Fall ist die TE abhängig vom Geschäft ihres Mannes, wenn sie sich darauf einläßt ihn zu "unterstützen". Fair wäre es in dem Fall, wenn es ihrer beider Geschäft wäre - mit allen Vor- und Nachteilen - aber das ist es nicht.
 
Das meiste sehe ich ja genauso. Und in den Fällen in welchen einer beim anderen mitarbeitet und dadurch im Trennungsfall ohne Job dasteht ist es nicht mehr wie richtig, dass eine positive Firmenentwicklung dann über den Zugewinn ausgeglichen werden muss.

Ansonsten: nicht nur der Gewerbetreibende kann sein Geld verstecken. Das kann der andere genauso. Besonders wenn man ins Kalkül zieht von wem hauptsächlich die Scheidungen ausgehen und wer demnach der weitaus besser vorbereitete von beiden ist! 😉
 
Ansonsten: nicht nur der Gewerbetreibende kann sein Geld verstecken. Das kann der andere genauso. Besonders wenn man ins Kalkül zieht von wem hauptsächlich die Scheidungen ausgehen und wer demnach der weitaus besser vorbereitete von beiden ist! 😉

Das erste stimmt. Das zweite ist ein Vorurteil von dir.
Ich wundere mich schon sehr, wie hartnäckig sich die Vorstellung hält, dass Männer da unbedarfter als Frauen wären.

Abgesehen davon läßt sich das Geld eines Angestellten (besonders die Rente) niemals so gut verstecken oder verschleiern als das eines Selbständigen. Das liegt einfach in der Natur der Sache.
 
Das erste stimmt. Das zweite ist ein Vorurteil von dir.
Ich wundere mich schon sehr, wie hartnäckig sich die Vorstellung hält, dass Männer da unbedarfter als Frauen wären.

Nein, unbedarft ist meist derjenige der sich nicht trennen mag. Dieser wird vor vollendete Tatsachen gestellt während der andere bereits einige Register gezogen und die nächsten Schritte geplant hat. Sehr häufig auch anwaltlichen Beistand bereits im petto hat. Von daher war es keine hartnäckige Vorstellung meinerseits, sondern eine logische Tatsache die du schlecht leugnen kannst.

Abgesehen davon läßt sich das Geld eines Angestellten (besonders die Rente) niemals so gut verstecken oder verschleiern als das eines Selbständigen. Das liegt einfach in der Natur der Sache.

Der monatliche Lohnstreifen interessiert beim Zugewinn nicht denn wir diskutieren nicht über Unterhalt. Beim Zugewinn zählt zur Seite geschafftes Vermögen. Weshalb ein Angestellter sein Festgeldkonto nicht einfach räumen kann sobald es von seiner Seite aus kriselt, habe ich nicht verstanden. Das müsstest du mir bitte genauer erklären.
 
Der monatliche Lohnstreifen interessiert beim Zugewinn nicht denn wir diskutieren nicht über Unterhalt. Beim Zugewinn zählt zur Seite geschafftes Vermögen. Weshalb ein Angestellter sein Festgeldkonto nicht einfach räumen kann sobald es von seiner Seite aus kriselt, habe ich nicht verstanden. Das müsstest du mir bitte genauer erklären.

Es geht hier um die Nachweisbarkeit.
Seit ein paar Jahren kann man große Differenzen zwischen Trennungszeitpunkt und Scheidungszeitpunkt anklagen. Diese sollten dann nachgewiesen werden.
Ein Angestellter hat im Allgemeinen sein privates Konto. Er kann sagen, das ausgegebene Geld war für das Auto etc... alles nachweisbar.
Ein Selbständiger hat dann halt einfach eine Geschäftsflaute, das Geld war nötig zur Deckung der Unkosten für die Firma. Sehr schwer nachweisbar, wenn da gedreht wurde.

Ein Angestellter hat zudem feste Rentenzahlungen. Der Selbständige hoffentlich eine Versicherung - ist diese nicht gebunden, kann er sie vorzeitig auflösen und aus obigen Gründen behaupten, dass dies nötig war um die Firma am Laufen zu halten. Das Geld ist dann offiziell weg.

Wieso muss ich dir das eigentlich erklären? Das weißt du doch sicher genauso gut wie ich. Nur um des Streiten Willens?
 
So wie du deinen Mann beschreibst, ist er gar nicht fähig, eine selbstständige Tätigkeit auszüben. Als Chaot, der keinen Durchblick hat, wird der Laden ohne deinen Einsatz im Chaos versinken. Warum macht er sich überhaupt selbsständig, wenn er kein Geschäftsmann ist? Kannst du nicht das Geschäft führen und er sucht sich einen Job? Nebenbei kann er DIR und nicht DU ihm, helfend zur Seite stehen.
 

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