Das war bei dem Schwulen, den ich damals kannte, ganz genau so. Er war zwar nicht in einer Klinik, hatte aber schwere Depressionen wegen einer Schwulen-WG, in der er eine Zeitlang gelebt hatte und von seinem damaligen Partner nur aufs Übelste manipuliert worden war. In psychotherapeutischer Behandlung war er deswegen auch. Ich kann auch mit der Promiskuität, die in diesen Kreisen häufiger als bei Heterosexuellen praktiziert wird, nichts anfangen, finde sie abstoßend und habe mir damals auch verbeten, mir Details dazu (ebenso wie zu sexuellen Praktiken) anzuhören zu müssen. Immerhin war auch der besagte Bekannte der Meinung, mir dies nicht zumuten zu können.Ich muss noch erwähnen, dass dieser besagte Freund auch mal in der Klinik war wegen psychischen Problemen, die er mittlerweile einigermaßen in Griff hat. Er neigt zu Süchten und Abhängigkeiten in Beziehungen.
Heterosexuelle waren in dieser Gemeinschaft offenbar auch gar nicht erwünscht. Das war eine geschlossene Gesellschaft. 🙄 Die machten genau das, was sie umgekehrt den Heterosexuellen vorwarfen: Fühlten sich als etwas Besseres, Besonderes und betonten nur ihr Anderssein. Eine "Durchmischung" mit Heterosexuellen bei Geselligkeiten in dem Sinne, dass die sexuelle Orientierung überhaupt keine Rolle spielte, wurde offenbar gar nicht für erstrebenswert gehalten.
Natürlich gibt es auch monogam lebende Schwule. Damit käme ich bedeutend besser klar.
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