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Schwuler Freund

Ich muss noch erwähnen, dass dieser besagte Freund auch mal in der Klinik war wegen psychischen Problemen, die er mittlerweile einigermaßen in Griff hat. Er neigt zu Süchten und Abhängigkeiten in Beziehungen.
Das war bei dem Schwulen, den ich damals kannte, ganz genau so. Er war zwar nicht in einer Klinik, hatte aber schwere Depressionen wegen einer Schwulen-WG, in der er eine Zeitlang gelebt hatte und von seinem damaligen Partner nur aufs Übelste manipuliert worden war. In psychotherapeutischer Behandlung war er deswegen auch. Ich kann auch mit der Promiskuität, die in diesen Kreisen häufiger als bei Heterosexuellen praktiziert wird, nichts anfangen, finde sie abstoßend und habe mir damals auch verbeten, mir Details dazu (ebenso wie zu sexuellen Praktiken) anzuhören zu müssen. Immerhin war auch der besagte Bekannte der Meinung, mir dies nicht zumuten zu können.

Heterosexuelle waren in dieser Gemeinschaft offenbar auch gar nicht erwünscht. Das war eine geschlossene Gesellschaft. 🙄 Die machten genau das, was sie umgekehrt den Heterosexuellen vorwarfen: Fühlten sich als etwas Besseres, Besonderes und betonten nur ihr Anderssein. Eine "Durchmischung" mit Heterosexuellen bei Geselligkeiten in dem Sinne, dass die sexuelle Orientierung überhaupt keine Rolle spielte, wurde offenbar gar nicht für erstrebenswert gehalten.

Natürlich gibt es auch monogam lebende Schwule. Damit käme ich bedeutend besser klar.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn Schwule promiskuitiv leben, liegt das nicht daran, dass sie schwul sind, sondern daran, dass es Männer sind.

Oder glaubst du, der Grossteil der heterosexuellen Männer würde monogam leben wollen, wenn Frauen nicht darauf Wert legten?

Bezüglich der Sexualpraktiken gilt das Gleiche.
 
Also um das nochmal klar zu stellen. Ich kenne den besagten Freund schon ü 10 Jahre. Wir hatten mal ein Gemeinschaftsatellier und ich wusste von Anfang an das er schwul ist und hatte auch null Interesse. Vor 2 Jahren trafen wir uns dann zufällig und haben da mehr Zeit verbracht... wobei die Treffen meistens von ihn initiiert wurden.
Er sagte damals Sachen, die ich scherzhaft aufgenommen hatte. Z.bsp. er fühle sich als wäre er verliebt... oder wenn ich ein Kind Wollte, er würde es tun... und rief mich ständig an, wollte immer wissen was ich mache... irgendwann sagte ich ihm, dass wir ja auch mal was mit Anderen zusammen machen können als nur alleine. Darauf meinte er: ich habe dich am liebsten für mich alleine.
Wenn man so was ständig hört, weiss man am Ende gar nicht mehr, wie es gemeint ist. Das nennt man Manipulation. Und er ist definitiv NICHT Bisexuell.
 
Ich glaube er wollte mich in eine Art Abhängigkeit von ihm bringen und das ist ihm zum Teil auch gelungen...mir hat das irgendwann nicht mehr gut. Erst als ich mich von ihm zurückzog und Grenzen gezogen habe, kam seine andere Seite zum Vorschein. Trotzdem mache ich mir Gedanken, weil ich denke, dass er selbst Abhängig war und mich irgendwie "brauchte". Echt verrückt alles
 
Und freundschaftlicher Kontakt zu Schwulen würde sich für Frauen , v. a. für welche die mal Kinder wollen, nicht lohnen? Geht man neuerdings mit freundschaftlichen Kontakten ins Bett und gründet Familie mit ihnen?
Früher hatte ich sogar gedacht, es würde positiv bewertet werden, wenn ein Mann (schwul oder nicht) vorwiegend an rein freundschaftlichen Verhältnissen interessiert ist.
 
Es sei denn die "Pickup"-Strategie einer Frau ist : erst "Freundschaft", dann Bett, dann Kinder. Aber wer ist dann "schuld"? Der Schwule, der tatsächlich nur Freundschaft will und von der Frau denkt, das die das auch will oder nicht doch eher die Frau , die nicht einfach klar die Karten auf den Tisch packt "Ich will dich nicht als potentiellen Kumpel , sondern als potentiellen Liebhaber/ Vater meiner Kinder"

Von wegen!

Ein Schwuler, der sich über längere Zeit so benommen hat, als ob er heterosexuell sein, ist sehr wohl verantwortlich für sein Benehmen. Mein damaliger Bekannter hatte - wie er mir letztendlich gestand - schon lange gemerkt, dass ich mich in ihn verliebt hatte. Er hat sich dennoch weiterhin mit mir getroffen, stundenlang mit mir telefoniert und sich nach wie vor weder geoutet noch zurückgezogen Wahrscheinlich hatte er nur Schiss, dass ich gequatscht hätte und er dann nicht Richter hätte werden können. Denn Anfang der 1990er Jahre war die Gesellschaft noch nicht so tolerant, wie sie heute ist oder auch nur tut.

Wenn das keine Verarschung war, dann weiß ich's nicht.

Was du hier schreibst, bestätigt mich nur darin, dass man als Frau auf Partnersuche nicht sorgfältig genug darauf achten kann, dass man nicht an einen Schwulen gerät, der zu feige oder zu egoistisch ist, um einem entweder innerhalb angemessener Zeit reinen Wein einzuschenken oder eben deutliches Desinteresse zu signalisieren. :mad:
 
Früher hatte ich sogar gedacht, es würde positiv bewertet werden, wenn ein Mann (schwul oder nicht) vorwiegend an rein freundschaftlichen Verhältnissen interessiert ist.
Wenn er das deutlich macht, dann ja. Sonst aber ist es einfach nur feige und charakterlos, jedenfalls dann, wenn der Mann - wie damals in meinem Fall - merkt, dass die Frau ihn als Partner in Betracht zieht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also um das nochmal klar zu stellen. Ich kenne den besagten Freund schon ü 10 Jahre. Wir hatten mal ein Gemeinschaftsatellier und ich wusste von Anfang an das er schwul ist
Wenigstens wusstest du von Anfang an, woran du mit ihm warst. Das war bei mir nicht so.

Das manipulative Verhalten und die Bemerkungen sprechen nicht für einen guten Charakter. Egal, ob er schwul, bi oder heterosexuell ist: Ich an deiner Stelle würde auf die Fortsetzung des Kontakts zu so einem Mann gar keinen Wert mehr legen. Du verplemperst die besten Jahre deines Lebens.

... oder wenn ich ein Kind Wollte, er würde es tun...
Wie will er eigentlich bei einer Frau einen hochkriegen, wenn er doch so schwul ist? Viagra?
 
Ich glaube er wollte mich in eine Art Abhängigkeit von ihm bringen und das ist ihm zum Teil auch gelungen...mir hat das irgendwann nicht mehr gut. Erst als ich mich von ihm zurückzog und Grenzen gezogen habe, kam seine andere Seite zum Vorschein. Trotzdem mache ich mir Gedanken, weil ich denke, dass er selbst Abhängig war und mich irgendwie "brauchte". Echt verrückt alles
Einfach nur widerlich.
 

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