Auch ich kann dir nur raten, Dich da komplett rauszuhalten. Und auf keinen Umständen dem Drängen deines Mannes nachzugeben. Erst recht nicht unter den Umständen, wie du eure Beziehung beschreibst. Du hast mit der Schwiegermutter nichts zu tun, sie hat zwei Söhne, die verantwortlich sind und gemeinsam eine Entscheidung treffen müssen, wenn die Mutter es nicht mehr kann.
ja sage ich ihm die ganze zeit. er nimmt das nicht ernst bzw sagt ja mal sehen was kommt. heftig..ich will ihm helfen aber muss ihn dazu bringen gerade die trauer und verzweifelung weg zu schieben und kla rzu denken . ich habe das gefühl er nimmt mich nicht ernst.
Dann würde ich dazu auch nichts mehr sagen. Es gibt Sozialarbeiter im Krankenhaus, an die kann er sich wenden, ebenso an die behnadelnden Ärzte.
Dieser "Ego" darfst du gerne sein, denn du bist auch ein Mensch mit Gefühlen und Bedürfnissen. Wenn er mit solch einem Vorwurf an mich herantreten würde, würde ich ihn fragen, ob er eigentlich noch ganz frisch in der Birne ist. Sorry.. lass dich da bloß nicht missbrauchen.
Der Egoist ist eher dein Mann, wenn er unmögliches von dir verlangt, ohne Rücksicht auf Verluste. Ebenso deine Schwiegermutter, wenn sie mit aller Macht uneinsichtig ist, und quasi von deinem Mann verlangen würde, dass er sie pflegt. Ich würde das niemals von meinen Kindern, wenn ich denn welche hätte, verlangen.
nein aber er weigert sich sie hier her zu bringen . sagt sie würde das nicht überleben. er will sie nicht aus der gewohntn umgebung reisen etc. aber das wird sowieso passieren denke ich ...ich will nicht dahin aber ich fühle mich schuldig
Du hast an absolut nichts schuld. Solche Dinge passieren tausendfach jeden Tag auf der ganzen Welt und dann muss eben eine einvernehmliche Entscheidung getroffen werden. Wenn deine Mutter eh schon etwas wirr ist, wird sie eh nicht mehr alles mitbekommen und die gewohnte Umgebung gar nicht vermissen. Díe Priorirät ist, dass sie alle Pflege erhält, die sie benötigt und die ihr zusteht und das von Profis, die dafür ausgebildet sind.
ich weiß. er sagt auch das er nicht da wohnen will ihne mich und den tieren. also muss ich eine entscheidung treffen und ihm sagen das ich nicht gehe. er wird es mir immer vorwerfen.
Dann soll er doch. Oder frage ihn, ob es ihm lieber wäre, dass du ihm immer wieder vorwerfen würdest, deine Gesundheit und berufliche Zukunft geopfert zu haben für seine Mutter und ihn.
nein die ehe kriselt schon länger. ich werde krass vernachlässigt im grunde lebe ich allein seit anfang des jahres er war selten hier. und auch sonst läuft es nichtgut wir streiten sehr viel weil er mir keine nähe gibt und ich vereinsame.
Allein das sollte alle deine Fragen und Zweifel beantworten. Am Ende würdest du dich da in NRW kaputtmachen und bekämst nach dem Tod der Mutter sowieso einen Tritt, weil er dich dann erst recht nicht mehr braucht und eure Ehe durch die Umstände endgültig gegen die Wand gefahren ist.
ich schreibe ihm eben meine gedankenwelt. dann meint er er hat nur die hälfte gelesen und da aufgehört wo ich ihm einen vorwurf gemacht habe. nicht mal das tut er.
Na, dann lass ihn mal die nächsten Tage in Ruhe und alles klären. Wie gesagt, wahrscheinlich können die Ärzte bereits einschätzen, wie es nach der nächsten OP sein wird. Eventuell kommt sie danach auch in eine Reha, wenn es noch Aussicht auf Besserung gibt. Oder sie ist dann wirklich kompletter Pflegefall, dann wird man im Krankenhaus auch schon sagen, dass sie so nicht zurück nach Hause kann. Da ist dann wieder die Sozialarbeiterin zuständig, sie hilft beim beantragen eines Pflegegrades und auch bei der Suche nach einem Heimplatz. Ebenso wissen die, wie die Mutter nach Berlin gebracht werden könnte (Krankentransport, den sie selbstverständlich überleben würde, denn da ist ja medizinisches Personal dabei und sie könnte auch liegend transportiert werden.
Wenn er bei dir nur rumheult und dich eh nicht ernst nimmt und für keine Vorschläge offen ist, kann er sich ja erst mal am genau dieses Programm halten. Und sein Bruder kann ja mitkommen, der ist ja vor Ort. Vom Kopf in den Sand stecken und sich nirgends mal richtig schlau über das Thema zu machen, isz vor allem niemandem geholfen. Je mehr Infos und Möglichkeiten man aufgezeigt bekommit und wenn dann die entsprechenden Anträge laufen, desto besser geht es einem auch selbst wieder, weil man eben nicht mehr heillos überfordert ist. Ich hatte das ganze Prozedere erst im Mai mit meiner eigenen Mutter.