Ihr verdient beide gut , der einzige Köder ist sie mit einem eigenen Haus wegzulocken .
Kaufe selber eine Immobilie , begeistere sie von Deinen Plänen , und rede freundlich mit den Schwiegereltern, dass Du gerne auf eigenen Beinen stehen möchtest und selber planst.
Einen Pool sollte man Dir nicht verwehren , es gibt entsprechende Kindersicherungen und Zäune , aber Pool und Kleinkind ist immer schlecht.
Du musst das ganze Thema bei beiden Parteien ansprechen
Mit Plan zum eigenen Immobilienerwerb , kann ja in der Nähe sein
Kompromisse müssen her .
Die Absage zu Pool und Hund, ob man es verwehren darf oder nicht, finde ich ehrlich gesagt im Moment eher nebensächlich; beides sind lediglich Beispiele für einen viel wichtigeren Punkt: Den Umgang der potenziellen Schwiegereltern mit dem TE und - noch viel gravierender - dem Verhältnis der Tochter zum TE.
Die Idee mit der eigenen Immobilie finde ich gar nicht so schlecht. "Ködern" würde ich die Partnerin damit aber nicht. Das klingt so manipulativ und ist wenig belastbar, sobald die Eltern sie in die Finger kriegen- sie müsste die Idee schon aus Überzeugung mittragen, um gegenüber den Eltern in der sicherlich bevorstehenden Diskussion die Stirn bieten zu können. Das will gut vorbereitet werden. Zunächst würde ich bei ihr mal abklopfen, inwiefern sie sich vorstellen könnte Mut und Kraft aufzubringen, den Plan gegen die Eltern durchzufechten. Sie scheint ja in einem Dilemma zu stecken, womöglich braucht es einen solchen sachstarken und argumentationsfesten Impuls zum Abnabeln. Sie könnte so einen Auszug begründen , ohne sich mit ihren einflussreichen Eltern zu überwerfen - zu einem grundsätzlichen kontroversen Austausch fehlt ihr ja offensichtlich und leider die Traute. Du könntest ihr aufzeigen, dass sie im Eigentum endlich ihre ureigenen Vorstellungen umsetzen können darf und auch solche Entscheidungen wie von mir aus zu Pool und Hund alleine von euch beiden getroffen werden können.
Ein Eigenheim bedeutet ja auch die Chance zu Vermögensaufbau für beide. Aktuell lebt sie ja eher unter dem Diktat der Eltern, die gezahlte Miete käme später nur ihr über das Erbe zu Gute, du, TE,gehst leer aus. Ist sie eigentlich Einzelkind?
Es könnte sogar sein, dass die Eltern sie für später schon als Kümmerer sicherstellen wollen.
Sie muss einfach erkennen, dass es nicht redlich, sondern inakzeptabel ist, dass die Eltern sie zu erpressen und an sich zu ketten versuchen und sich massiv in ein normales Leben der kleinen Familie einmischen. Sie zerstören mit ihrem Verhalten eure kleine Familie.
Kannst du (@TE) deine Freundin nicht zu einer Paarberatung bewegen? Womöglich werden ihr darüber dann auch die tatsächlichen Beweggründe klar, aus denen sie sich nicht gegen die Manipulation und Dominanz der Eltern wehrt?! Die Schwiegereltern müssen das ja nicht erfahren. Ich hielte eine Bewertung durch eine neutrale Stelle für duchaus geeignet, ihr mal die Augen zu öffnen, welch perfides Spiel ihre Eltern hier betreiben und dass das ihrem Abnabelungsprozess = Erwachsenwerden alles andere als zuträglich ist.
Zurück zum Eigenheim: Wenn beide gut verdienen ist die Investition in Beton eine gute Sache, zumal das Elternhaus bautechnisch ja Investitionsbedarf aufzuweisen scheint; ist es überhaupt so erstrebebswert, dort später auch mal ohne Eltern wohnen zu wollen? Aus Sicht des TE würde ich hier jedenfalls keinen müden Cent investieren. Die Argumentation pro eigener Immobilie spricht hier im Sinne der Vernunft. Wenn die Schwiegereltern wirklich im Sinne der Tochter planen, ihnen deren Zukunft und ihr Wohlergehen wichtig wäre, sollten sie sich eigentlich nicht dagegen aussprechen. Falls doch sollte die Tochter mal ernsthaft anfangen zu überlegen, worum es den Eltern überhaupt geht. M.E. ist es einzig ihr eigenes Wohlergehen und das Sichern des Enkrlkindes - eine Dreistigkeit gegenüber dem TE, denn seine Interessen als Vater sollten doch wohl Vorrang haben. Hast du (@TE) dich hierzu vor den Schwiegereltern eigentlich schon mal klar positioniert?