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Schwere Erkrankung der Mutter im Ausland

Also verunsichern und beunruhigen jegliche Bedenken sie jetzt nur. Sie führen nicht zu einer anderen Entscheidung, da eine andere Entscheidungsalternative nicht besteht.
Eine Alternative wäre (von Österreich aus und/oder mit Hilfe der Freundin der Mutter vor Ort) nach einem geeigneten und (mit dem Vermögen das sie durch den Verkauf des Hauses hätte) bezahlbaren Heim zu suchen. Nein, auch da muss dann nicht alles toll sein - ist es in vielen Pflegeheimen nicht - aber eine gute Versorgung wäre in einem Heim meiner Meinung nach zumindest nicht unwahrscheinlicher als wenn sie in den Händen eines völlig unbekannten Verwandten ist, der vermutlich keine Erfahrung im Umgang mit demenzkranken Menschen hat.

Abgesehen davon wäre mein Rat ja auch lediglich die Situation vorher mit einem Juristen zu besprechen um die Vereinbarung so zu formulieren, dass sie der Mutter bzw. der @JPreston möglichst viel Sicherheit bietet. Ich bin ja gar nicht dafür diese Option mit dem Cousin komplett zu verwerfen. Ihm und seinen guten Absichten blind vertrauen würde ich aber nicht, wenn ich ihn überhaupt nicht kenne.
 
Danke für eure Antworten. Es ist nun einmal so, dass ich tatsächlich keine andere Alternative habe, deshalb werde ich zusagen.

Der Brief von mir bietet dem Cousin letztlich keine Garantie – aber mir ja auch nicht. Ich habe jetzt seine Nummer, so kann ich ihn hoffentlich näher kennenlernen. Ich stelle es mir so vor, dass er mich regelmäßig auf dem Laufenden hält.
 
Leider hat sich mein Cousin nicht besonders gesprächig gezeigt. Auf meine Nachricht, mit der ich den Kontakt zu ihm aufbauen wollte, antwortete er lediglich, dass sich eigentlich die Kinder darum kümmern müssten. Damit hat er mich ziemlich abgewiesen und kein Interesse an einem weiteren Austausch gezeigt. Ich habe den Eindruck, dass er mir gegenüber vorwurfsvoll eingestellt ist.

Das bringt mich zur Verzweiflung: Zum einen tun diese Vorwürfe sehr weh, da ich weder finanziell noch gesundheitlich in der Lage bin, nach Russland zu übersiedeln – ganz abgesehen davon, dass mir auch die nötigen Dokumente fehlen. Zum anderen frage ich mich, wie die zukünftige Kommunikation funktionieren soll, wenn er mir gegenüber so eingestellt ist.

Zusätzlich hat mir meine Mutter in den letzten Tagen mit Druck geschrieben, ich solle kommen, sonst würde sie sterben. Dieses Verhalten empfinde ich als sehr belastend und manipulativ, zumal unsere Beziehung ohnehin schwierig ist und mich das alles emotional stark mitnimmt.
 
Da hat dein Cousin jetzt aber eine Kehrtwende gemacht. Es ist doch der, der ins Haus deiner Mutter ziehen soll, oder? Jetzt meint er, die Kinder seien zuständig, das weiß er nicht erst seit heute. Woher der Sinneswandel?

Dass deine Mutter dich zusätzlich unter Druck setzt, ist emotional kaum aushaltbar. Ändert aber nichts daran, dass du nicht nach Russland kannst und willst.

Wenn die Kommunikation mit deinem Cousin so nicht funktioniert, wiederhole ich meinen Rat hier, dass du dir einen spezialisierten Anwalt für russische Angelegenheiten nimmst, vielleicht erstmal für eine Beratung.
Vielleicht ist der schriftliche, professionelle Weg mit deinem Cousin fruchtbarer, vorausgesetzt, es bleibt dabei, dass er in das Haus einziehen will.
 
Da hat dein Cousin jetzt aber eine Kehrtwende gemacht. Es ist doch der, der ins Haus deiner Mutter ziehen soll, oder? Jetzt meint er, die Kinder seien zuständig, das weiß er nicht erst seit heute. Woher der Sinneswandel?

Dass deine Mutter dich zusätzlich unter Druck setzt, ist emotional kaum aushaltbar. Ändert aber nichts daran, dass du nicht nach Russland kannst und willst.

Wenn die Kommunikation mit deinem Cousin so nicht funktioniert, wiederhole ich meinen Rat hier, dass du dir einen spezialisierten Anwalt für russische Angelegenheiten nimmst, vielleicht erstmal für eine Beratung.
Vielleicht ist der schriftliche, professionelle Weg mit deinem Cousin fruchtbarer, vorausgesetzt, es bleibt dabei, dass er in das Haus einziehen will.
Ja, natürlich kennt er meine Umstände. Dieser Seitenhieb von ihm war wirklich nicht notwendig. Ich habe ein sachliches Gespräch unter Erwachsenen erwartet – zumal er ja das Haus erben möchte. Stattdessen kam nur dieser eine Satz plus „Ich komme Ende April“.

Das heißt, er wird sich wohl um meine Mutter kümmern, aber die Kommunikation zwischen uns – und ich möchte ja schließlich wissen, wie es läuft – ist im Grunde jetzt schon gestört.

Mein Bruder fährt nächste Woche zu einem Notar, um sich beraten zu lassen. Denn meine Mutter besitzt auch ein Drittel einer großen Vierzimmerwohnung in Weißrussland. Wir möchten klären, wie man sich absichern kann, damit dieser Cousin darauf keinen Zugriff bekommt – das ist für uns ausgeschlossen.
 

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