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Schwere Erkrankung der Mutter im Ausland

Es wurde jetzt so entschieden, eine andere Möglichkeit gibt es einfach nicht mehr. Das Haus wird vermietet, dazu kommen die Ersparnisse meiner Mutter, und sie wird in ein privates Pensionat für 450 Euro im Monat gebracht.

Dann fährt mein Bruder wieder zu sich nach Hause zurück, und anschließend fangen wir an, alle Dokumente für das Gericht zu sammeln.
 
Das hört sich doch grundsätzlich nicht verkehrt an, vorausgesetzt ihr schafft es aus der Ferne die Vermietung zu organisieren und die Heimunterbringung zu veranlassen. Spielt deine Mutter denn dabei soweit mit? Gibt es den Platz in dieser privaten Einrichtung schon und kann dein Bruder sie dort jetzt vor seiner Abreise bereits hin bringen?

Ich drücke dir/euch weiterhin die Daumen!
 
Das hört sich doch grundsätzlich nicht verkehrt an, vorausgesetzt ihr schafft es aus der Ferne die Vermietung zu organisieren und die Heimunterbringung zu veranlassen. Spielt deine Mutter denn dabei soweit mit? Gibt es den Platz in dieser privaten Einrichtung schon und kann dein Bruder sie dort jetzt vor seiner Abreise bereits hin bringen?

Ich drücke dir/euch weiterhin die Daumen!
Sie fahren mit meiner Mutter voraussichtlich am 27.05. in das Pensionat. Da es privat ist, haben sie dort immer freie Plätze. Ob sie freiwillig mitgeht, ist allerdings sehr fraglich, ich hoffe jedoch, dass es irgendwie klappen wird.

Die Freundin meiner Mutter, die in der Ortschaft wohnt, wird bei der Suche nach Mietern helfen. Ich hoffe, wir finden welche. Das Haus ist ziemlich groß und hat ein großes Grundstück in einer malerischen Gegend, allerdings abgelegen von der Stadt.

Erst einmal müssen wir das alles hinter uns bringen, danach schauen wir mit dem Gericht weiter
 
Ob sie freiwillig mitgeht, ist allerdings sehr fraglich, ich hoffe jedoch, dass es irgendwie klappen wird.
Ich wünsche es euch sehr, dass sie kooperiert und auch dass sie sich dort dann schnell einlebt und gut versorgt wird. Hoffentlich kann sie erkennen, dass es auch Vorteile für sie hat, wenn sich jemand um sie kümmert.

Die Freundin meiner Mutter, die in der Ortschaft wohnt, wird bei der Suche nach Mietern helfen.
Das ist sicherlich eine große Hilfe, dass sie vor Ort ist und da eventuell auch ein Auge drauf haben kann bzw. als Ansprechpartnerin für potentielle Mieter vorhanden ist.
 
Das ist doch eine gute Lösung....
Finde ich auch und es geht schneller als gedacht. Dass ihr den gerichtlichen Weg später geht, hatte ich ja schon angeregt, weil der langwierig sein kann.

Könntet ihr das Haus auch als WG anbieten oder gibt es die Aufteilung nicht her?

Ich wünsche dir, dass alles gut klappt und du bald wieder zur Ruhe kommen kannst!

Vielleicht ist deine Mutter, nach einer Eingewöhnungszeit froh, dass man sich um sie kümmert.
 
Furchtbar mit meiner Mutter. Mein Bruder ist völlig am Ende.

Heute sollten sie eigentlich ins Pensionat fahren. Es wurde sogar jemand gefunden, der sie kostenlos in eine andere Stadt bringt — mehrere Stunden von ihrem Wohnort entfernt. Alles war organisiert. Und was macht sie? Klaut heimlich alle Dokumente aus der Tasche meines Bruders und versteckt sie.

Mein Bruder ist inzwischen nur noch verzweifelt und wütend. Er sagt nur noch, dass er nicht mehr kann und am liebsten zurückfahren würde. „Dann soll sie doch verrecken“, meinte er im Affekt.

Ich weiß, das klingt hart, aber ich erkenne meine Mutter kaum wieder. Oder vielleicht kommt ihr eigentlicher Charakter jetzt einfach noch stärker zum Vorschein. Egoistisch war sie leider schon immer. Sie hat das Leben meines Vaters und auch uns Kindern oft schwer gemacht.

Und jetzt scheint es noch schlimmer zu werden. Mein Bruder meint außerdem, dass sie sich bei vielen Dingen offensichtlich verstellt und manches nur vorspielt. Die ganze Situation ist einfach nur noch eine Katastrophe.
 
Mein Bruder hat mit Mühe und Not doch noch alle Dokumente gefunden. Gestern haben sie meine Mutter ins Pensionat gebracht. Er erzählte, dass es unschön war – sie zitterte, hatte Angst und wollte nicht bleiben. Sie mussten sie letztendlich anlügen und sagen, dass sie sie später wieder abholen würden. Anders ging es wohl gar nicht.

Jetzt holen wir wieder unseren Cousin ins Haus. Wo meine Mutter nun nicht mehr dort lebt, kann er dort wohnen und auf das Haus aufpassen. Leer stehen lassen sollte man es einfach nicht.

Nun müssen wir weitersehen. Monatlich kostet das Ganze ungefähr 400 Euro, und die Ersparnisse werden schnell aufgebraucht. Ich selbst kann diese 400 Euro im Monat leider nicht stemmen. Deshalb werden wir voraussichtlich versuchen, das Haus zu verkaufen.
 
Mein Bruder hat mit Mühe und Not doch noch alle Dokumente gefunden. Gestern haben sie meine Mutter ins Pensionat gebracht. Er erzählte, dass es unschön war – sie zitterte, hatte Angst und wollte nicht bleiben. Sie mussten sie letztendlich anlügen und sagen, dass sie sie später wieder abholen würden. Anders ging es wohl gar nicht.
Ich wünsche dir/euch allen sehr, dass sie sich dort gut einlebt und dass sich vernünftig um sie gekümmert wird. Und auch, dass ihr das Haus schnell verkaufen, die Finanzierung sowie die rechtlichen Aspekte der Betreuung/Unterbringung klären könnt. Das ist zwar alles jetzt nicht einfach gewesen und wird vermutlich auch noch eine Weile mühsam bleiben, aber ich bin überzeugt, dass es in der Situation die einzige Lösung war.
 

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