JPreston
Aktives Mitglied
Ich stecke aktuell in einer Situation, für die ich trotz intensiver Recherche keine realistische Lösung finde, und hoffe auf Erfahrungen oder Hinweise.
Meine Mutter ist schwer krank (u. a. Demenz) und lebt in Russland. Ihr Lebensgefährte – ob sie verheiratet sind, weiß ich nicht, mir gibt leider niemand mehr Auskunft – ist selbst über 80 Jahre alt und offensichtlich überfordert. In unserem letzten Telefonat sagte er sehr deutlich, dass er nicht mehr die Kraft habe, sich um meine Mutter zu kümmern und plane, zu seiner Tochter zu ziehen.
Mir wurde nahegelegt, entweder selbst nach Russland zu kommen oder meine Mutter nach Wien zu holen.
Beides ist jedoch faktisch nicht umsetzbar:
Eine Übersiedlung nach Russland käme für mich einer Auswanderung gleich. Ich bin deutsche Staatsangehörige, lebe in Österreich und beziehe Renten/Pensionen aus Deutschland und Österreich. Eine Verlagerung meines Lebensmittelpunkts würde jahrelange Bürokratie bedeuten und vermutlich den Verlust sämtlicher finanzieller Absicherungen. Ich stünde ohne Mittel da – was meiner Mutter nicht helfen würde. Zusätzlich bin ich selbst psychisch erkrankt und beziehe u. a. Pflegegeld. Auch das habe ich offen kommuniziert.
Meine Mutter nach Österreich zu holen ist ebenfalls keine realistische Option:
Die bürokratischen Hürden würden voraussichtlich Jahre dauern. Vor allem aber wäre sie hier nicht krankenversichert. Eine private Absicherung kann ich finanziell nicht leisten. Hinzu kommt, dass sie aufgrund ihrer Demenz die deutsche Sprache nicht erlernen kann.
Trotz dieser Fakten kommen inzwischen verdeckte Vorwürfe auf, ich würde meine Mutter „im Stich lassen“. Das belastet mich sehr. Ich leide darunter, weil ich helfen möchte, aber aktuell keine rechtlich und praktisch umsetzbare Lösung sehe.
Falls jemand ähnliche Erfahrungen gemacht hat oder Hinweise kennt, welche realistischen Wege es in solchen grenzüberschreitenden Pflege- und Krankheitsfällen geben könnte, wäre ich sehr dankbar.
Meine Mutter ist schwer krank (u. a. Demenz) und lebt in Russland. Ihr Lebensgefährte – ob sie verheiratet sind, weiß ich nicht, mir gibt leider niemand mehr Auskunft – ist selbst über 80 Jahre alt und offensichtlich überfordert. In unserem letzten Telefonat sagte er sehr deutlich, dass er nicht mehr die Kraft habe, sich um meine Mutter zu kümmern und plane, zu seiner Tochter zu ziehen.
Mir wurde nahegelegt, entweder selbst nach Russland zu kommen oder meine Mutter nach Wien zu holen.
Beides ist jedoch faktisch nicht umsetzbar:
Eine Übersiedlung nach Russland käme für mich einer Auswanderung gleich. Ich bin deutsche Staatsangehörige, lebe in Österreich und beziehe Renten/Pensionen aus Deutschland und Österreich. Eine Verlagerung meines Lebensmittelpunkts würde jahrelange Bürokratie bedeuten und vermutlich den Verlust sämtlicher finanzieller Absicherungen. Ich stünde ohne Mittel da – was meiner Mutter nicht helfen würde. Zusätzlich bin ich selbst psychisch erkrankt und beziehe u. a. Pflegegeld. Auch das habe ich offen kommuniziert.
Meine Mutter nach Österreich zu holen ist ebenfalls keine realistische Option:
Die bürokratischen Hürden würden voraussichtlich Jahre dauern. Vor allem aber wäre sie hier nicht krankenversichert. Eine private Absicherung kann ich finanziell nicht leisten. Hinzu kommt, dass sie aufgrund ihrer Demenz die deutsche Sprache nicht erlernen kann.
Trotz dieser Fakten kommen inzwischen verdeckte Vorwürfe auf, ich würde meine Mutter „im Stich lassen“. Das belastet mich sehr. Ich leide darunter, weil ich helfen möchte, aber aktuell keine rechtlich und praktisch umsetzbare Lösung sehe.
Falls jemand ähnliche Erfahrungen gemacht hat oder Hinweise kennt, welche realistischen Wege es in solchen grenzüberschreitenden Pflege- und Krankheitsfällen geben könnte, wäre ich sehr dankbar.