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Schwanger! Wie beichte ich es meinem Chef?

Ferner habe ich ganz klar betont, dass es das Recht jeder Arbeitnehmerin ist, schwanger zu werden und auch moralisch nichts dagegen einzuwenden ist. Aber eben gegen die Ver... die hier in Rede steht.

Wie kann etwas Ver.... sein, wenn das ganze ganz klar Gesetzlich geregelt ist?
Eine Frau darf sogar lügen wenn im Bewerbungsgespräch die unerlaubte Frage gestellt wird ob sie schwanger ist.

Genau das finde ich bedenklich und auch sehr frauenfeindlich von dir.
Damit will ich nicht sagen das ein Unternehmen da keine, vor allem organisatorische, Problemen gestellt wird. da die Arbeitskraft der Schwangere fehlt.

Darf ich dich fragen ab welche Zugehörigkeit es kein Ver.... mehr ist? Oder soll Frau mit der Arbeitgeber zusammen überlegen wann der Zeitpunkt am besten ist schwanger zu werden? Oder darf sie gar nicht schwanger werden wenn sie in Lohn und Brot ist?
 
Als erstes will ich mich bei euch allen für eure Meinung und die Ratschläge bedanken.


Genau solche Reaktion wie von TobyDdorf befürchte ich auch von meinem Chef.


Etwas wichtiges habe ich aber nicht erwähnt. Ich wohne und arbeite nicht in Deutschland. In meinem Land gibt es keine feste Regelungen bezüglich des Mutterschutzes. Mein AG muss mir keinen Cent bezahlen. Er muss mich nur innerhalb von 11 Monaten nach der Geburt des Kindes wieder aufnehmen.


Ich habe mir im Leben alles erkämpfen müssen, also will ich gar kein Geld von ihm. Es geht mit mehr um dieses Schamgefühl. Es sieht wirklich so aus, als hätte ich alles so schick eingefädelt. Habe ich aber nicht. Ich habe meinem Chef bereits gesagt, dass ich plane, meine Familie zu erweitern, nur nicht sooo bald. Und jetzt ist es so wie es ist, und ich weiss einfach nicht, wie ich es ihm sagen soll. Ich danke euch allen nocheinmal ganz herzlich...
 
Damit räumst Du selbst ein, dass Du durchaus gewillt warst, bereits während der Probezeit schwanger zu werden und es von Dir geplant war, in absehbarer Zeit -zumindest im Rahmen eines Mutterschaftsurlaubs; vielleicht auch garnicht mehr- nicht mehr Deiner beruflichen Tätigkeit nachzugehen. Das war Dir bereits bei Vertragsunterzeichnung bewusst. Das finde ich gelinde gesagt eine riesige Sauerei. Ein Arbeitgeber ist nicht das Sozialamt. Unter Umständen gefährdet Dein Verhalten die Existenz des Betriebes und die der anderen Beschäftigten. Moralisch unter aller sau... Du bist nicht das arme Opfer, das plötzlich und unerwartet schwanger wurde. Du bist auch nicht die seit längerer Zeit im Unternehmen beschäftigte Mitarbeiterin, die nunmehr -und das wäre natürlich ihr gutes Recht- ihre Familie erweitern möchte. Du hast für das Unternehmen nicht einmal mittelfristig Leistungen erbracht und Deinen Arbeitgeber von Anfang an verar... . Ja, freu Dich, rechtlich kann man Dir keinen Strick daraus drehen. Frauen wie Du tragen eine Mitschuld daran, dass andere Frauen bei Einstellungsverfahren gegenüber Männern benachteiligt werden. Glückwunsch.

Für Dich wurde extra das AGG erfunden.🙄 Was wäre gewesen, wenn sie erst in einem Jahr schwanger geworden wäre. Hätte sie dann deine "Moralvorstellungen" erfüllt und die Lizenz für ein Kind von Dir bekommen? Dem Arbeitgeber ist bei Einstellung bewusst, dass Frauen in einem gebärfähigen Alter schwanger werden können.
 
Hallo Rita,

da Du als Assistentin des Geschäftsführers angestellt bist, wird es sich nicht um einen
Kleinstbetrieb handeln, der dadurch besonders belastet ist. Ich teile die Bedenken nicht.

Du schriebst: "Der Chef mag mich nicht besonders,...", also wird er die Stelle vllt gar
nicht so ungern neu besetzen.

LG

Jan
 
Etwas wichtiges habe ich aber nicht erwähnt. Ich wohne und arbeite nicht in Deutschland. In meinem Land gibt es keine feste Regelungen bezüglich des Mutterschutzes. Mein AG muss mir keinen Cent bezahlen. Er muss mich nur innerhalb von 11 Monaten nach der Geburt des Kindes wieder aufnehmen.

LOL
das hättest du vielleicht mal auf Seite 1 erwähnen sollen!^^
Ergibt unter Umständen einen völlig anderen Sachverhalt.


Es sieht wirklich so aus, als hätte ich alles so schick eingefädelt. Habe ich aber nicht. Ich habe meinem Chef bereits gesagt, dass ich plane, meine Familie zu erweitern, nur nicht sooo bald. Und jetzt ist es so wie es ist, und ich weiss einfach nicht, wie ich es ihm sagen soll.

Was ich hierbei nicht verstehe: Du lässt deinen Chef im glauben, dass (noch) keine Familienplanung ansteht fängst aber gleichzeitig an, nebenbei die Pille weg zu lassen und wunderst dich auch noch, dass es mit dem schwanger werden klappt? *hust*

Tja, jetzt gehst du am besten hin und erzählst weiterhin Märchen. Nämlich das du trotz Pille schwanger geworden bist und du von daher nur bedingt etwas dafür kannst.

Das sind dann so die Chefs, die beim nächsten Mal lieber eine männliche Person einstellen...
 
Tja, jetzt gehst du am besten hin und erzählst weiterhin Märchen. Nämlich das du trotz Pille schwanger geworden bist und du von daher nur bedingt etwas dafür kannst.

Das sind dann so die Chefs, die beim nächsten Mal lieber eine männliche Person einstellen...


Also Märchen würde ich es nicht nennen, aber du hättest meiner Meinung nach entweder noch was mit der Familienplanung warten sollen (und wenns nur n halbes Jahr ist)...

Augen zu und durch. Sag es deinem Chef. Ich drück dir nen Daumen 🙂
 
Tobydorf,

der Arbeitgeber darf die Frage gar nicht stellen.

Der Arbeitgeber muss immer damit rechnen das eine junge gebärfähige Frau (in eine Beziehung) die Wünsch haben kann kurz oder langfristig Schwanger zu werden.

Es wäre übrigens sehr nett wenn du meine Frage von vorhin beantworten würdest.

Darf ich dich fragen ab welche Zugehörigkeit es kein Ver.... mehr ist? Oder soll Frau mit der Arbeitgeber zusammen überlegen wann der Zeitpunkt am besten ist schwanger zu werden? Oder darf sie gar nicht schwanger werden wenn sie in Lohn und Brot ist?

Kritik aus zu üben ist das eine, eine Lösung für das Problem so geben damit diese sogenannte Missstände nicht mehr vorkommen was anderes.
 
[FONT=&quot]@ TobyDdorf

Ich weiß ja nicht, aber für mich reagierst du schon leicht frauenfeindlich auf dieses Thema. Wie schon von der TE erwähnt, teilte sie ihrem zukünftigen Arbeitgeber im Vorfeld mit, dass ein Kind in weiter Zukunft geplant ist. Nun ist das Kind halt jetzt schon da, und gut dass es Arbeitsgesetze gibt, die das alles regeln, die vielleicht in ihrem Land nicht gelten.

Was sollte die TE denn machen? Erst das Kind bekommen und dann arbeiten? Pustekuchen, da gibt es mit einem Kleinkind und Baby geringe bis null Chancen auf einen Arbeitsplatz als mit einem jetzt vorhandenen Kleinkind. Wer garantiert denn, wenn man die Pille absetzt (vorausgesetzt sie nimmt sie), dass man gleich schwanger werden wird? Als Frau nehme doch lieber erst einen Job an, auch mit dem Wunsch nach einem weiteren Kind, als dass ich zu Hause sitze und evtl. 1 bis 2 Jahre oder vielleicht für ewig auf meinen Nachwuchs warte.

In einem anderen Thread las ich von einem Mann, der vom AA eine Stelle antreten soll, die er dann in der Probezeit kündigen wird, weil er anschließend ein Studium anfangen will. Das AA riet ihm, vorerst beim Arbeitgeber nichts davon zu erwähnen, da die Firmen sich auf Unvorhergesehenes schon einrichten werden. In diesem Thread wurde kein so großes Theater aufgeführt. Sollte man doch die Birnen mit Äpfeln vergleichen?!

Außerdem möchte ich weiteres erwähnen, dass die TE bereits ein schlechtes Gewissen hat und dieses durch einige Beiträge hier noch verstärkt wird. Wir sind hier in einem „Hilfeforum“ - und die Frage war "Schwanger! Wie beichte ich es meinem Chef?"[/FONT]
 
Tobidorf,

du hast noch immer kein Antwort gegeben wie eine Frau es anstellen soll ihre zukünftige Schwangerschaft problemlos und Arbeitgeberfreundlich zu planen.
 
Man kann nach Euren Beiträgen wirklich nur hoffen, dass es weiterhin genügend Frauen gibt, die ihrem eigenen Geschlecht im Hinblick auf die Entwicklung der Gleichbehandlung nicht so kontraproduktiv entgegenstehen.

Ich sehe darin keine Kontraproduktivität. Für mich ist das Leben, und Leben verändert sich laufend und das ist auch gut so. Auch die Hoffnung gehört zum Leben.🙂
 

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