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Schwanger, verzweifelt, weiß nicht mehr weiter.

Im Grunde ist er ein Mensch, der angeboten hat, zieh zu mir, ich werde für dich mitsorgen und für das Kleine. Machen wir eine WG...
Wie gesagt, wenn du mehr auf dich schaust, statt aufzupassen, was er tut, bzw. nicht tut, dann gibts die Chance, dass du und er einfach Freunde seid, die zusammen ein Kind aufziehen, jeder, wie er kann.
Mit Freundlichkeit kommt man weiter, als mit Vorwürfe, das ist klar. Je mehr du mit ihm schimpfst ( deinem Helfer und Freund), umso weniger bemüht er sich, er zieht sich zurück zu zocken, da gibts Friede.
 
Ich hab mir das ganze nochmal durchgelesen und mich in die Situation versetzt: wenn es irgendwie geht entferne dich aus diesem Haushalt zurück in die Nähe deiner dich liebenden Familie.
Der Typ klingt jetzt schon stinkfaul, das wird mit Baby nicht besser.
Einen lethargisch rumsitzenden Fruchtzwerg in Spiele-Traumwelt braucht kein Mensch.
Er kann sich nicht mal aufraffen aufzuräumen, wenn sein 5jähriges Kind kommt, weil er spielen muss? Geht gar nicht. Er liest sich träge und lahm, kommunikationsfaul obendrein. Der wird dir wie ein Klotz am Bein hängen und dann hast du Baby und ein Kleinkind im Körper eines erwachsenen Mannes, der dich noch anmault, weil er in dieser Woche schon 2x Windeln gewechselt hat.
Eine gescheiterte Beziehung mit Kind hat er schon auf dem Buckel. Kennst du die Gründe?
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,
mich bedrückt in letzter Zeit einiges und ich weiß nicht wohin mit mir.
Ich bin schwanger, mittlerweile in der 38 Woche und meine Schwangerschaft war bis jetzt leider eher holprig, der kleinen geht es ein Glück gut aber meine mentale Situation belastet mich einfach.
Ich bin ungeplant schwanger geworden und war noch nicht lange mit meinem Partner zusammen der schon eine 5 Jährige Tochter hat, ich hab mich für das Kind endschieden und er hat gesagt das es schön sei und würde aber wollen das wir als Familie zusammen wohnen.

Seitdem ich hier eingezogen bin und alles in meiner Stadt zurück gelassen habe geht es einfach nurnoch bergab.
Er ist genervt von mir, ich möchte Probleme direkt klären weil unsere Situation einfach mit vielen Komplikationen verbunden sind. Er sieht keine Probleme außer mich. Ich bettel um Aufmerksamkeit seiner Meinung nach und Verhalte mich wie eine 4 Jährige, dabei möchte ich nur mit Ihm reden. Allein das nervt ihn schon.
Er zockt meiner Meinung nach Zuviel was am Anfang der Beziehung garnicht so war, er meinte es wird weniger wenn ich einziehe, dann sollte es weniger werden wenn er arbeiten geht, dann weniger wenn seine Tochter da ist obwohl das alles nicht der Fall ist und am Ende soll es natürlich weniger werden wenn das Kind kommt. Wovon ich jetzt auch einfach mal nicht ausgehe. So kurz vor der Geburt kann ich hier nicht weg, ich wäre lieber alleine als jeden Tag hier zu liegen und die gleichen Sorgen zu haben. Gemeinsame Zeit muss ich mir erzwingen was mich traurig macht weil es sich auch einfach erzwungen anfühlt so kommt es das er am Ende meint man kann mir nichts recht machen.
Wir hatten schonmal abgemacht wir besprechen wann er zockt und wann wir was machen aber das klappt nicht und wenn er dann ohne Ankündigung zockt und ich schlicht frage Wielange damit man noch aufräumen kann bevor seine Tochter kommt ist er direkt angegriffen, ich hab eh was dagegen das er zockt und bin angepisst obwohl ich ganz normal frage..

Am Anfang unserer Beziehung hat er garnicht gezockt und freiwillig mit mir Zeit verbracht, wenn ich für einpaar Tage zu meiner Mama fahre tut er so als ob er mich versteht und das er mit mir sein will und die Schwangerschaft erleben will aber sobald ich hier bin ist alles wie vorher und ich liege hier rum und fühle mich über.
Selbstständig kann ich mittlerweile gafnichts mehr machen durch Rückenschmerzen und Kreislaufprobleme. Langsam verabschiede ich mich immer mehr von dem Gedanken das es noch was werden kann da selbst mit mir zu reden eine Last für ihn ist, er sieht ja keine Probleme und ich mache mir die alle selbst, statt mich ernst zu nehmen.
Ich bin verzweifelt, freue mich auf mein Baby aber wenn’s dann so weiter geht ist das nicht das Umfeld das ich mir für ein Kind wünsche, sowas darf ich garnicht sagen er wird aggressiv statt meine Not zu sehen.

danke fürs lange lesen musste das malich loswerden, kann hier nicht weg und ich glaube meine Familie ist es leid immer dasselbe zu hören.

Liebe Grüße
Ich verdtehe dich gut.
Ich ha e alle aus meinem Freundeskreis aussortiert, die regelmäßig zocken. Es macht einen schlechten Charakter und extrem aggressiv.
 
Er ist Videospielsüchtig, würde mich nicht wundern, wenn die erste Beziehung daran gescheitert ist.
Das erste Kind scheint für ihn auch ja keine Rolle zu spielen, da er ja außer arbeiten, zocken und abundzu poppen keine andere Prioritäten hat.

Ich würde dir raten die Konsequenzen zu ziehen und getrennte Wege zu gehen. Lass ihn ruhig an seiner Daddelkiste vergammeln.
 
gehe und lasse ihn in seiner virtuellen Welt (Daddelkiste trifft es). Er passt nicht zu Dir und Deinem Kind

Suche Dir konsequent eine Wohnung und ordne Dich neu. Konzentriere Dich auf Dich und Dein Kind.

Er wird Unterhalt für das Kind zahlen müssen und informiere Dich beim Amt.

Die Zeit musst Du jetzt durch halten. Am Besten lässt Du ihn links liegen.

Kolya
 
Am Besten lässt Du ihn links liegen.
Auch das könnte helfen, sich nicht mehr so wahnsinnig schwer zu fühlen, wenn man denjenigen loslässt, über den man sich ständig BE-SCHWERT.

Meine Ehe war ähnlich- mein Ex lebte physisch, psychisch in anderen Welten und ich kränkte mich darüber irrsinnig. Das war falsch, ich hätte- nachträglich gesehen- viel mehr vom Leben gehabt, wenn ich mich nicht dauernd so aufregen und ärgern lassen hätte von meiner(!) Denke, die war sehr feindselig. Es gibt Alternativen, man kann entweder trotz dieses Mitbewohners seinen eigenen Tag machen, oder sich gut vertragen, auch wenn nicht alles nach Wunsch läuft, man könnte sich arrangieren, oder herausgehen aus so einer Lage und weggehen.
Mein Ex hat nie Krankenstand gemacht, nie versäumt in die Arbeit zu gehen, nie misshandelt, oder geschrieen mit den Kindern, das alles habe ich nicht gesehen, nur seine Eigenart, sich zurückzuziehen, wenn er unzufrieden war, das habe ich schrecklich schwer angerechnet. Eigentlich kann man sagen, hier wurde eine Chance verbockt. Sauer sein, frustriert sein war meine/seine Strategie, die ging daneben, die machte alles nur schlimmer.
Ich habe mich auch nie damit beschäftigt, wie es ihm wohl geht. Bei einer Eheberatung kam dann der Schock- die Therapeutin befragte ihn, was IHM fehlt..
 
Ich hatte Zeit, weil ich eingebettet war in einer Partnerschaft, konnte mich ausgiebigst um die Kinder kümmern, niemals hätte ich diese Aufgabe so hinkriegen können, ohne den väterlichen Beistand, der war da, auch wenn er/ der Vater eher ein Rahmen war und wenig beteiligt, ohne diesen familiären Schutz wäre es echt grausig gewesen. Wir waren zu jung, zu dumm, um zu erkennen, wie man es gut hatte im Grunde. Das nächste mal wäre ich dankbarer, weniger blasphemisch. Alleinerzieher verbringen viel Zeit damit, das zu füllen, was ein Partner abdeckt. Ich hatte es gut, sah das aber nicht so.
Liebe Zofie, bleibt gesund, alle drei und seid achtsam, nichts ist selbstverständlich. Ein Zocker ist man nicht von Geburt an. Der hat was, dem gehts nicht richtig, der flüchtet aus der Realität, warum? Bitter? Geht es ihm eventuell genau so schlecht wie dir?
 

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