Warum gehen Kinder dann immer so gerne zu Opa und Oma?
weil Kinder eher ein enges Framing, sprich Unflexibilität und Wiederholung mögen....wirkt beruhigend und gibt Sicherheit.
Insbesondere wenn die Unflexibilität der Omas und Opas darin besteht die Kids immer maßlos zu verwöhnen und ihnen ungesundes Zeugs zu futtern zu geben...Schokoladenberge und sowas.
Generell kommt es immer auf den Typ Mensch an..ich bin ja auch so pi mal Daumen 47 und würde mich für geistig noch recht plastisch halten in geistiger Hinsicht.
Allerdings brauche ich meinen Nachtschlaf und würde mir ein eigenes Kind körperlich an sich nicht mehr so ohne weiteres zutrauen....außer mit genügend Personal
😉 Aber gutes Personal und ne gute Haushälterin oder einen guten Babysitter zu finden ist gar nicht mal so einfach wie ich aus Erfahrung weiss.
Mit Kindern komme ich super zurecht allerdings würde ich auf ein eigenes Kind verzichten da ich innerlich irgendwo fühle dass ich "mit dem Programm durch bin".
Genetische Aberrationsmöglichkeit muss natürlich mit bedacht werden...sprich das erhöhte Risiko zu genetischer Fehlbildung (z.B Trisomie 23 od,.ä.) Und generell erhöht sich auch ab 40 das Risiko auf Risikoschwangerschaft, sprich vorzeitige Abgänge...muss nicht sein, kann aber.
Also nicht nur der Geist wird inflexibler sondern auch das Fleisch, der Körper.
Wenn jedoch körperlich alles o.k. ist und man sich körperlich und geistig fit genug fühlt, und der Gyn sein o.k. gibt, warum nicht?
Allerdings ist es ratsam vorher zu wissen, was alles auf einen zukommt...dass man also schon genügend Ahnung von Kindern hat...Ich für meinen Teil habe da recht viel Ahnung und daher sage ich mir persönlich: Kinder gerne, aber dann lieber die Henkelvariante...zum weiterreichen, also z.B die Kids von meiner Schwester, oder Freundinnen oder Bekannten. An denen arbeite ich hin und wieder gerne meinen Muttertrieb ab, lege mich ins Zeug und gebe sie dann wieder den durch jahrelange schlaflose Nächte gestressten Eltern ab und mach mir nen netten Abend während die Elterntierchen versuchen ihre Racker ins Bett zu kriegen. Als Babysitter hat man auch nen anderen Zugang zu den Kids...geht lockerer mit ihnen um, tut sich leichter mit Konsequenz und Regeln als viele Eltern die es ihren Kids immer Recht machen wollen aus Liebe...was dann schief geht und man mich dann ruft...als Mrs. Nanny...(das Super) lasse ich mal weg finde ich bekloppt) die dann einige Erziehungstipps gibt...an sich immer dieselben: Regeln setzen, konsequent sein, es sich bequem machen und locker bleiben...bei ner guten Grundstruktur (und Führungsqualitäten der Eltern) sind Kinder leicht und flockig zu führen.
Hübsch sind die Trotzanfälle ab dem ...je nach Kind 1. bis 3 ten Lebensjahr die bis zur Pubertät laufen, danach wirds noch schlimmer....aber auch nur falls man ein zu naives Menschenbild und naives Bild von den "lieben Kinderlein" hat und pädagogisch (bzwl dompteurtechnisch
😉) zu wenig Ahnung.
Als Grundvorraussetzung (neben der körperlichen und genetischen Fitness) um im späteren Gebäralter möglichst stressfrei über die Runden zu kommen bei der Aufzucht der Rackerle würde ich ansehen: bereits vorhandenes Basiswissen und vorher mal mehrfach, auch alleine und für ggf mehrere Tage hintereinander eigenverantwortlich auf eine Horde Kids aufgepasst zu haben
ohne dabei ins Schwitzen geraten zu sein und ohne dass eins von den Tierchen dabei zu Schaden kam. 😉
Tyra