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schwanger in der 4 woche? abtreibung?

  • Starter*in Starter*in llotte
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    schwanger
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Nein. Denn sie entscheidet nicht nur über IHREN Körper, sondern auch über ein neues, anderes LEBEN. Und dazu hat sie KEIN Recht.
 
Und die 2., die ist das KIND, an das nur zu selten gedacht wird.
Ich verstehe voll und ganz, wenn eine Frau ihr Kind ggf. nicht selbst aufziehen kann, aber dann gibt es andere Wege, die diesem Wesen, Gott gewollt, doch immerhin sein Leben lässt.
 
Ich glaub diese Einstellung ja echt nicht. Ich war auch unerwünscht, ich war auch ein "Unfall". Und mein Vater wollte, daß ich "Zellhaufen" umgebracht würde O.O
Und nur weil ich als Kind Probleme hatte - Vater nur auf Arbeit, meine Mutter Depressionen - meinst du mein Leben wäre nicht LEBENSWERT? Auch wenn dus nicht für möglich hältst: Aus mir ist trotzdem was geworden. Herrje, überleg dochmal was du hier für einen bullshit schreibst!
(ich würde sogar sagen, diese Kindheit hat mich viel kämpferischer und gerechter gemacht, als die ganzen verhätschelten Prinzen und Prinzessinnen, die alles in den Hintern geschoben bekommen und kaum etwas wirklich durchhalten können weil sie bei jedem Steinchen was im Weg liegt nach Mama schreien müssen... aber das ist ja auch ein ganz anderes Thema.)

Bullshit ist das nicht. "Lieber" Gast.
Es ist meine Meinung.
Ich möchte auch gar nicht bestreiten, dass es Kind nicht auch aus der "Scheisse" schaffen kann die die Eltern verbaut haben.
Aber ich kenne da einige negativ Beispiele, die es nicht geschafft haben!

Und hättest du meinem Post zu Ende gelesen wäre dir klar: Das ich der Meinung bin das dies jede Schwangere selbst zu entscheiden hat. 🙄 Und zwar ohne zu irgendwas gezwungen oder dergleichen zu werden.
 
Sorry, auch wenn der thread schon überholt ist, aber das Thema bleibt ja immer aktuell: Ich kämpfe für das Leben der Ungeborenen, die noch keine eigene Sprache haben und für mich gibt es keinen, aber auch gar keinen einzigen Grund, dieses werdende Leben im Mutterleib zu töten.

Nochmal: Ich stand 2x davor, dass mir dies angeraten wurde, ich weiß also, wovon ich rede - zum einen wars ne soziale Indikation und das zu einer Zeit, wos keinerlei Hilfen gab, wie man sie heute allerorts findet, das anderemal wars eine medizinische, bei der wir nicht wussten, ob das Kind behindert sein würde.

Antwort jedesmal ein klares Nein und das einzige, was ich tun würde, wäre das, was ich (als ich das Datum des threads nicht wahr nahm), Hilfe anzubieten, dass das Baby leben darf.
 
Das Wichtigste, was man einem Kind bieten kann, sind nicht materielle Güter, sondern das Geschenk des Lebens, Liebe und Geborgenheit.

Was nützt es einem Kind, dass es zwar am Leben und geliebt und geborgen ist, wenn es dafür nichts zum essen, nichts zum anziehen und keinen Platz zum Wohnen hat?

Trotz der angeblich soooo tollen Hilfen von Caritas & Co. sind Kinder heutzutage (leider) viel zu oft noch ein Armutsrisiko.

Die Einstellung "lass das Kind zur Welt kommen, mit viel Liebe und Geborgenheit wird schon alles ganz easy" find ich reichlich blauäugig.


Bei einem Kind aus einer Vergewaltigung gäbe es bei mir keine Sekunde nachdenken... ich würde es nicht behalten wollen und ich würde durch die Schwangerschaft auch nicht 9 Monate lang dauernd daran erinnert werden wollen.
 
... aber dann gibt es andere Wege, die diesem Wesen, Gott gewollt, doch immerhin sein Leben lässt.

Ich finde, Gott hat in dieser ganzen Debatte nichts zu suchen, das stellt das ganze immer zu sehr in die "Geschenkmetapherecke".
Diese Diskussion dreht sich eher kühl um "Lebens"recht gegen "Körperrecht", wenn man so will, nicht um (Christen?)Glauben, der andere dazu "zwingen will", entsprechend seiner Vorgaben "ungeborenes Leben" zu erhalten. Auch darum kann man sich schon trefflich streiten, wann Leben anfängt (immerhin "lebt" auch ein toter Körper noch monatelang - aus der biologischen Sicht).

Es ist und bleibt immer eine höchstpersönliche Gewissensentscheidung, aber es ist keine Glaubensfrage. Nicht jeder, der abtreiben will, glaubt an Gott. Nicht jeder, der an Gott glaubt, nimmt aus diesem Grund keine Abtreibung vor.

Ich lese dich aber sowieso eher so, dass du vehement dagegen bist, wenn Frauen, die ein Kind eigentlich bekommen wollen, dazu von außen gedrängt werden, es "wegmachen" zu lassen. Diese Einstellung finde ich gut, wenn man sich darauf beschränkt, die, die unsicher sind, zu stützen.
 
Keine, auch wenn man manchmal den Eindruck gewinnen könnte. Ich hatte vor langer Zeit mal Besuch von einer ehemeligen Studienkollegin, die mir so nebenbei und wie (!) selbstverständlich erzählte, dass sie grad die 3. Abtreibung hinter sich hätte.
Sie machte auf cool und ich war damals zu jung, um drauf reagieren zu können - aber im Nachhinein sehe ich noch immer den Seelenschmerz in ihren Augen (sie hatte keinen anderen Grund, als dass "es grad nicht so gut passte"🙄) und ich weiß, diesen wird sie nie mehr loswerden.....
 
Was nützt es einem Kind, dass es zwar am Leben und geliebt und geborgen ist, wenn es dafür nichts zum essen, nichts zum anziehen und keinen Platz zum Wohnen hat?

Trotz der angeblich soooo tollen Hilfen von Caritas & Co. sind Kinder heutzutage (leider) viel zu oft noch ein Armutsrisiko.

Die Einstellung "lass das Kind zur Welt kommen, mit viel Liebe und Geborgenheit wird schon alles ganz easy" find ich reichlich blauäugig.


Bei einem Kind aus einer Vergewaltigung gäbe es bei mir keine Sekunde nachdenken... ich würde es nicht behalten wollen und ich würde durch die Schwangerschaft auch nicht 9 Monate lang dauernd daran erinnert werden wollen.



Es gibt immer noch im äußersten Fall die Adoption - besser, als ein Ungeborenes zu töten, ist das allemal.
 
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