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Schuldgefühle wegen früherer Sexpartner. Bestätigung durch Sex?

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Gast

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Hallo zusammen,

ich brauch etwas Hilfe um mit mir selbst ins Reine zu kommen. Ich, w und 30j alt - im Sommer dann 8Jahre in ner Beziehung mit Höhen und Tiefen. Alle zusammen gemeistert.

Das Problem was mich hilflos fast ohnmächtig macht sind die vorherigen Beziehungsversuche. Mein akeller Partner ist Nr. 14. Vier waren zwar keine ONS, aber ich hätte eigentlich wissen sollen, dass da nix draus wird. Zwei davon auch aus Neugier? Ich hab mich jetzt oft mit der reinen Anzahl beschäftigt. Ganz unmoralisch ist die Gesamtzahl ja nicht, aber es hätten weniger sein können. Ich bin ein Sandwichkind mit nem kranken kleinen Bruder, die viel Bestätigung vom Papa gesucht hat. Grade weil vieles nicht gut genug war. Als ich 15 war, wurde er krebskrank. Ich war auch recht frühreif. Mit 15 das erste Mal und dann außer mit 18 immer in einer "Beziehung". Wie krieg ich daß schlechte Bild von mir weg? Habt ihr Tipps? Ich hab das Gefühl gegen ne innere Wand zu reden.
 
Es ist doch völlig Wurst mit wie vielen Männern du in der Kiste warst. Du bist doch immer noch derselbe Mensch. Ich hab das schon oft geschrieben und werde es wohl auch noch häufiger schreiben: Ein Mensch verliert oder gewinnt nicht an Wert, weil er mit x Partnern im Bett war. Selbst wenn es einer oder 200 gewesen wären, hätte niemand das Recht, dich als Schla**e in die Hölle zu wünschen oder dich wegen deiner Keuschheit in den Himmel zu loben.

Du hattest in der Familie ein paar Probleme, hast dich ausgetobt und bist jetzt in einer langjährigen, offenbar glücklichen Beziehung. Ist doch wunderbar. Sex ist nur Sex. Es ist nichts schmutziges oder heiliges. Deine wilde Jungend macht dich nicht zu einem moralisch verwerflichen Menschen. Sex ist natürlich und nicht umsonst die schönste Nebensache der Welt 😉

Hör auf zu grübeln und genieße dein Leben, so wie es ist. Nimm deine Vergangenheit als Teil deines Ichs an.

LG Rosie
 
Ist 14 Sexualpartner mit 30 tatsächlich schon viel? Du hast mit 15 angefangen, wie viele im Ürbigen. Rechnet man das auf Jahre, hattest du weniger als einen Sexualpartner pro Jahr. Wenn man sich damit schon schlecht fühlen sollte, dann müsste ich mir die Kugel geben...
 
AW: Stehe und bekenne Dich zu Deinem Vorleben!


Derlei beschähmende Schuldgefühle kann man nicht so einfach durch wegschieben und ignorieren los werden, sondern Du mußt Dich Deinem etwas ungereimten und für Dein Empfinden "liederlichen" Vorleben bewußt stellen, es bereuen, vor Deinem Seelenführer bekennen und Besserung geloben!

Gemeinsam mit Deinem Lebensberater wäre dann noch ein angemessene Buße zu überlegen, als Widergutmachung Dir selbst und der Welt gegenüber, vielleicht verbunden mit einem wohltuenden Ritual, so wie es viele Relgionen als Balsam und Heilung für gequälte Menschen bereit halten.

Du könntest Dich z.B. eine zeitlang ehrenamtlich um gefallene Mädchen, oder mißhandelte Frauen im Frauenhaus kümmern, oder was Dir sonst angemessen und für Deine Person als passend erscheint!

Wenn Du katholisch sein solltest, dann kennst Du ja auch sicherlich den, seit Jahrhunderten bewährten Weg der Schuldaufarbeitung: Reue, Bekenntnis (Beichte), Vergebung (Lossprechung), Sühnung (Buße) und Wiedergutmachung z.B. durch tätige Nächstenliebe!

Es geht hier nicht darum, wie Deine Freunde und Ratgeber Dein Liebes-Vorleben bewerten, sondern ganz allein, was Dir Deine innere Stimme, Dein Gewissen sagt und dem mußt Du Rechnung tragen, wenn Du wieder frei, froh und unbeschwert leben und dereinst getragen von echten Seelenfrieden auf Deine Vergangenheit versöhnt und entspannt zurückschauen können willst!

Sorry Rainer, das meist Du doch nicht allen ernstes?
Seit wann solte man Buße für etwas tun was niemanden etwas angeht. Ein Vorleben hat ja wohl jeder. Mal mehr mal weniger. Wenn es auseinander geht, sind beide daran beteiligt. Der eine mehr der andere weniger. Wer muß denn dann mer Büüüüsen? 😀 Und was machen mir mit denen die keine "Schuld" haben, wo es einfach menschlich nicht gepasst hat?

Sorry, aber irgendwo hört es doch auf.
 
AW: Stehe und bekenne Dich zu Deinem Vorleben!

Seit wann sollte man Buße für etwas tun was niemanden etwas angeht. Ein Vorleben hat ja wohl jeder.
Rainer hat doch erklärt das es nicht um die Bewertung geht, die sie von anderen diesbezüglich erhalten könnte. Sondern einzig und alleine darum, ihre eigene "Schuld", die sie auch als solche in Form eines schlechten Gewissens erkannt hat - sonst würde sie hier nicht posten, zu bereinigen!

Hach, ich bin der geborene Klosterzögling. 😀
 
AW: Es geht hier um den Seelenfrieden der Fragestellerin ...


... und nicht um Deine Vorstellungen von Schuld und Buße!

Deine Beschwichtungen werden unser Fragestellerin wenig helfen, denn sowas hört sie ja heute von allen Seiten, aber trotzdem plagt sie ihr Gewissen!

Ich hatte versucht der Fragestellerin einen Wege zum inneren Frieden mit sich und ihrer Vergangenheit aufzuzeigen, weißt Du einen besseren?

Na Du mußt es ja wissen. Die Frage ist doch wer die Schuldgefühle erzeugt? Wegen mir muß sie sich nicht schämen. Selbst wenn es noch mehr waren. Für einen Moralisten ist Frau schon bei 2 Männern ein H***. Wärend die feinen Herren sich mit der Menge brüsten. Um so mehre desto besser. Ja das ist pure Doppelmoral.
 
Hallo Gast, heißt das:
mit 15 Jahren begonnen das Sexualleben zu erforschen, mit 22 Jahren in einer Beziehung, die noch immer hält. Und zwischen dem 15-22 Lebensjahr 14 mal "ausgetobt", ausprobiert? Ich glaube, andere schaffen das in einem Jahr 14 unterschiedliche PartnerInnen zu haben. Und finden es vielleicht noch "wenig", schließlich hat das Jahr 365 Tage. 🙄


Ich glaube, hier den Blickwinkel wechseln. "Schlampen" .... was sind "Schlampen"? Menschen, die sich jedem "zur Verfüng stellen".... oder? Die weder auf Verhütung, noch anderen Schutz achten. "Schlampig sein". Sich somit auch sich- und andere Menschen gefährden.


Wer sich aber ausleben mag, seinen "Trieben" folgt,.... dabei allerdings "sorgsam" ist .... hat (nach meinem Empfinden) ein sehr bewegtes Sexualleben, nicht mehr, nicht weniger. Die einen mögen es, die anderen halt nicht. Vielleicht hast Du auch versucht durch die Intimität Deine emotionalen Probleme im Griff zu bekommen (Leidenschaft spüren, Nähe/Wärme,...) wenn dem so ist, wird das ein ganz anderes Problem sein.


Falls Du allerdings weder fremdgegangen bist - und nun 8 Jahre mit Deinem Freund glücklich bist, dann sollte doch alles geklärt sein, oder? Vielleicht magst Du Deinem Freund auch von Deinem Vorleben erzählen. Oder besser: vielleicht mag auch er von seinem Vorleben erzählen. Mal sehen, was da rauskommen wird.


Außerdem habe ich mal gehört, dass sich Menschen, die sich in ihrer Jugendzeit "ausgelebt" haben, später... (so ab 30 Jahren) die "treuesten LiebhaberInnen" sind. Schließlich haben sie ihre "wilde Phase" bereits durch. Andere sehnen sich danach vielleicht noch. Und wieder andere wollen gar keine "wilden Phasen" erleben, brauchen diese nicht.
Egal, was man davon halten mag. Ich finde es schon in gewisser Weise schlüssig.


Vielleicht kannst Du Dein "Vorleben" auch in die Schublade stecken "Du warst jung und unerfahren"? 🙂


... ich frage mich noch immer (nun Dich) : weswegen verurteilst Du Dich so sehr, magst Du das sagen?
 
[...]
Vielleicht kannst Du Dein "Vorleben" auch in die Schublade stecken "Du warst jung und unerfahren"? 🙂
[...]
Eben. Steht auch nirgens geschrieben das man alle angeben muß. Man hatte seine Beziehungen und ende Gelände. Das ist privatphäre, eine Bewertung steht eh keinen zu. Auch wenn das so manch einer gerne hätten. Das einer alleine Schuld hat, wird wohl nicht sein. Wenn das gewisse Etwas gefehlt hat, wen von beiden will man denn das ankreiden? Ich wüßte nicht. Wobei man nicht mal genau sagen kann was das überhaupt sein soll.

Einfach die null wegstreichen. 😉 kann doch eh keine nachweisen. 😀 und wer Wert drauf legt unbedingt genaue zahlen zu wissen, oh jeh.... ob das dann richtiger ist, wage ich zu bezweifeln. Das ist dann ehr die falsche Person. Statistischer durchfall. 😀

Okay.... ist der Ruf einmal ruiniert, lebt es sich ungeniert. 🙄😀
 
Hier geht es ja nicht darum was andere denken, meinen, oder darum etwas zu beurteilen, denn da hat jeder mit sich selber genug zu tun.

Ich mache es so, das ich alles wo ich spüre es war nicht gut, nicht richtig ,vor Gott bekenne, ohne Beschönigung, und ich bitte ihn dafür um Vergebung.
Ich weiß nicht ob du damit etwas anfangen kannst ? Aber genau dafür hat Jesus ja für uns Menschen sein Leben gegeben, für alles was wir im Leben verkehrt machen, wurde er stellvertretend bestraft.
Wenn wir es IHM bekennen, dann vergibt er uns, und reinigt uns so vollkommen von jeder Last die wir ihm bringen, als wäre sie niemals geschehen.
Ich persönlich glaube, das es auch so ist, und wenn ich meine Fehler vor Jesus bringe und dann dafür danke das Er auch vergibt, ( es auch glaube) dann fällt alles was mich belastet von mir ab.



Liebe Grüsse
Lena
 
Buße zu tun, ist Blödsinn, es würde ja heißen, dass Du etwas Schlimmes getan hast. Hast Du aber nicht. Aus Deiner heutigen Sicht hast Du Fehler gemacht, aber vielleicht solltest Du Deinen Blickwinkel etwas ändern. Damals wusstest Du es nicnt besser, auch deshalb nicht, weil Dein Umfeld nicht dazu geeignet war, unbeschwert erwachsen zu werden. Du hast Dich sicher mit den Jahren verändert, hast dazugelernt, nur das zählt.
 

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