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Schriftstellerin werden

Trotzdem weiß ich nicht wie man sich da bewirbt 🙂

Also, ganz ehrlich... Wenn es DARAN schon scheitert, vor allem nach all den Tips, die hier schon gegeben wurden, dann weiß ich auch nicht.

Wenn Du hoch hinaus willst, dann musst DU dafür aktiv werden. Als erstes ganz viele Klinken putzen. Was meinst Du, wie viele Schreiberlinge voll überzeugt ihre Werke einreichen, und in den Verlagen werden sie nicht mal gelesen (jeder meint übrigens, seit seiner Kindheit tolle Bücher zu schreiben, damit wirst Du vermutlich keinen vom Hocker reißen). DU schreibst, also musst DU doch auch wissen, was genau Deine Werke ausmacht. Und davon musst Du dann die Verlage überzeugen.
 
Ok, also mit Nieschenliteratur kannst die die großen Verlage erstmal vergessen: Die wollen was Verkaufen und das in sehr großer Stückzahl. Daher sind werke, die nur für einen kleinen Teil überhaupt verstehbar sind nicht willkommen.
ABER: Du bist doch krestiv, oder? Warum kommen Dir denn keine Ideen, wie Du Deine Werke vermarkten und nach und nach bekanntmachen kannst?
Mir fallen da schon ein paar ein: Tu Dich zB mit einem bildenden Künstler zusammen. Man könnte zB Gedichte von Dir in Kombination mit einer Vernissage vorlesen. Oder Du könntest Deine Gedichte zusammen mit Musik vorlesen: Such dir an einer Musikhochschule Kompositionsstudenten und mache zusammen mit ihnen Konzerte+ lesung. Oder Du tust Dich mit denen zusammen und lässt Deine Gedichte vertonen und und und: SO baut man sich Netzwerke auf und bringt sein Zeugs unter die Leute. Man muss halt in seine Netzwerke aber auch investieren: Sprich- sich zB erstmal Musiker/Maler oder was auch immer suchen.
Mit Nieschenliteratur wird man aber dennoch nicht zum Star! Darum sollte es auch nicht gehen: Die Antwort auf die Frage: "Warum bist Du Künstler?" sollte niemals lauten:" WEil ich ein Star werden will" Egal um welche Kunst es sich handelt: Dann wäre es schon keine Kunst mehr, sondern eher Mittel zum Zweck. Künstler ist man nicht um ein Star zu werden, sondern weil man nicht anders KANN. Wenn man bereit ist, für seine Kunst auch finanziell zurückzustecken und sich durchzuwurschteln- DANN kann das was werden.
Alles andere ist halbherzig: Und im Knallharten Kunstgeschäft ist kein Platz für Halbherzigkeiten!
Ist leider so!
 
Mein Gott, wenn es schon an der Bewerbung scheitert dann... 🙄 und dann machst du dir auch immer vollkommen falsche Vorstellungen.
Du versuchst das Pferd immer nur von hinten auf zu zäumen das wird nix. Fang klein an wie andere auch, und mit der Zeit wachsen auch deine Fähigkeiten. Oder glaubst du denn wirklich, das du die Fähigkeiten eines Goethes hast.

Die Leber wächst auch erst mit und durch ihre Aufgaben.😉
 
Wie gesagt:

Ich habe bei allen Dingen immer das Gefühl, dass es nicht nur auf das Buch an sich ankommt, sondern immer auch auf die Person und wie und in welchem Kontext es vermarktet wird.

Nur so als Beispiel (obwohl ich auch darüber schreiben könnte, aber das werde ich nicht, denn es ist nur ein Beispiel):
Ein Buch über Prostitution im Exposé finden einige wohl nicht so interessant, aber wenn es von einer jungen Mathematik-Studentin kommt, dann wird es vermarktet.

Oder ein Buch über Autismus wird auch eher nicht vermarktet, aber wenn auf dem Cover dann ein junges, hübsches Mädchen ist, dann schon.

Oder diese Axolotl-Tuse...gut, die ist nicht grad hübsch, aber bei ihr hatte es auch mit Kontakten zu tun.

Und ich blätter oft durch Bücher und finde sie schlecht.

Es muss also noch etwas anderes sein.

Darum geht es mir.
 
Ich entscheide immer nach dem Klapptext ob das Buch für mich interessant ist oder nicht. Natürlich muss auch der Titel so gestaltet sein, das er mich anspricht.

Sollte ich mir mal nach dem Klapptext noch nicht schlüssig sein, dann lese ich in dem Buch quer, ist es ansprechend dann geht es mit, wenn nicht, dann nicht.

Und was dein Buch über Prostituierte angeht, wenn ich wüste das es von einer Mathematikstudentin geschrieben worden wäre, würde ich es wahrscheinlich eher links liegen lassen. Ist die Verfasserin jedoch eine Frau die diesen Berufszweig aus eigener Persönlicher Erfahrung kennt und darüber schreibt, würde es mein Interesse wecken, und dann... naja Klapptext.
 
Um was geht es Dir? Darum, Deine Kunst zu machen, oder darum, wer oder was auf dem Cover ist?
Richtig gute Bücher brauchen garkein Cover, sondern es reicht ein Pappdeckel.
Weißt Du Malou- bei allem was Du tust, bzw tun willst, fehlt einfach ide echte Leidenschaft, die in einem brennen muss, wenn man künstlerisch tätig sein will. Das muss man um der Sache willen tun und nicht aus den Gründen, aus denen DU das machst. So kann es nichts werden: Der Funke kann nicht überspringen, weil das Publikum eben sehr genau merkt, dass es Dir nicht um die Sache geht, sondern um Dich selbst. Es ist völlig egal, ob man malt, schreibt, schauspielt oder sonst was macht: Wie soll bitteschön ein Funke überspringen, der das Publikum mitreißt, wenn Du selber keinen Funken fühlst? Der leser will berührt werden und nicht ein Buch kaufen, um Dich berühmt zu machen.

wolltest Du denn eigentlich nicht Model werden? Oder im Ausland studieren?
Weißt Du, es gibt leute, denen ist das schreiben ein solches inneres bedürfnis: Die verbringen ihre meiste Zeit damit und die tun das unabhängig davon, wie viel sie verdienen: Wie willst Du gegen solche Leute bestehen, die mit so viel mehr Herzblut rangehen?
Man kann nunmal nicht auf allen Hochzeiten tanzen!
 
Um was geht es Dir? Darum, Deine Kunst zu machen, oder darum, wer oder was auf dem Cover ist?
Richtig gute Bücher brauchen garkein Cover, sondern es reicht ein Pappdeckel.
Weißt Du Malou- bei allem was Du tust, bzw tun willst, fehlt einfach ide echte Leidenschaft, die in einem brennen muss, wenn man künstlerisch tätig sein will. Das muss man um der Sache willen tun und nicht aus den Gründen, aus denen DU das machst. So kann es nichts werden: Der Funke kann nicht überspringen, weil das Publikum eben sehr genau merkt, dass es Dir nicht um die Sache geht, sondern um Dich selbst. Es ist völlig egal, ob man malt, schreibt, schauspielt oder sonst was macht: Wie soll bitteschön ein Funke überspringen, der das Publikum mitreißt, wenn Du selber keinen Funken fühlst? Der leser will berührt werden und nicht ein Buch kaufen, um Dich berühmt zu machen.

wolltest Du denn eigentlich nicht Model werden? Oder im Ausland studieren?
Weißt Du, es gibt leute, denen ist das schreiben ein solches inneres bedürfnis: Die verbringen ihre meiste Zeit damit und die tun das unabhängig davon, wie viel sie verdienen: Wie willst Du gegen solche Leute bestehen, die mit so viel mehr Herzblut rangehen?
Man kann nunmal nicht auf allen Hochzeiten tanzen!

Du kennst mich nicht, oder?
Ich habe fast meine gesamte Jugend damit verbracht, weil ich keine Freunde hatte.
Ich habe es unweigerlich gemacht.

Aber irgendwann möchte man auch Erfolg damit haben 😉
Und es nicht nur allein für sich machen 😉
 
...was verlierst Du dann Zeit damit, Dich in der Modelbranche rumutreiben, oder für dubiose Fotographen auszuziehen? Warum verschwendest Du Gedanken an Themen, wie Du Dich selbst runterhungern oder krank werden kannst?
Nimm Deine Gesundheit, Dein Talent und alle Energie und Zeit die Du hast und setze alle Hebel in Bewegung. Wenn man Erfolg haben will, darf man nicht einfach darauf warten, sondern muss aktiv werden! ZB auf die Weise, wie ich weiter oben vorgeschlagen habe.
Wenn es einem wirklich ernst ist, findet man einen Weg!
 
Ziemliche Traumtänzervorstellung. Ich hab bis jetzt noch kein Buch herausgebracht aber mich eine lange Zeit damit befasst. Und mich auch tiefgreifend über die "Schattenseiten" informiert.

Bestsellerbücher wie du sie im Handel siehst sind 1 von 10000 Büchern die im Jahr auf den Markt, den deutschen Markt, kommen. Und viele haben schon einige Jahre auf den Buckeln bis sie überhaupt in die großen Buchhandelketten gelangen.

Was ich als sehr naiv von dir empfinde ist, dass du der Meinung bist keine Kritik zu benötigen. Du lebst von der Kritik. Der Leser ist ein Kritiker. Er hat entweder eine gute oder eine schlechte Kritik für dich. Du wirst durch viele, viele Instanzen der Kritik laufen, vom Lektoriat, von Besprechungen zu Besprechungen, wenn dir ein Verlag überhaupt die Chance zu einer Erstauflage gibt. Und da stellt sich natürlich die Frage ob dir der Verlag überhaupt die Erstauflage bezuschusst. Wenn er das nicht tut, und du kein Geld dafür hast, tja. Pech. Ich kann dir nur raten, Onlineforen sind noch die netteste Art der Kritik, da sie dir noch helfen wollen und auch in vielen Fällen sehr sehr gute Verbesserungsvorschläge geben von denen du nur profitieren kannst. Verlage werden dein Buch auseinanderreißen, bis es irgendwann nicht mehr dein Buch ist. Du kannst mitspielen, oder du bist raus. Aber wozu dann überhaupt in einem großen Verlag dein Werk veröffentlichen, von dem du so überzeugt bist. Dann kannst du auch irgendeinen Text vorlegen. Es wäre dann ja egal.

Du kannst es versuchen, aber ich würde dir dringenst raten es auch mit kleinen, bis hin zu Self-Publishing, Verlagen zu versuchen. Da sind deine Chancen höher, und vorallem sind diese meist noch sehr viel wertschätzender mit deiner Arbeit, weil sie sich Zeit für dich nehmen KÖNNEN. Große Verlage sind da meist "Okay, du hast jetzt 5 Sekunden Zeit deine Idee zu präsentieren. Und los. Du willst nicht? Tja, viel Glück noch." Vorallem Ebooks, du solltest dich da wirklich mal genauer informieren, sind da eigentlich die beste Alternative. Man muss nicht viel investieren, und man hat schonmal einen ersten Markt auf dem man aufbauen kann. Manche Ebooks werden später noch einmal gedruckt, da sie so gut ankommen, und schaffen es so sogar auf Bestsellerlisten. Man muss es aber versuchen.

Du willst dass deine Idee in die Welt kommt? Dann musst du dafür auch kleine Schritte tun. Ich würde dir wirklich raten Textauszüge online zu stellen, um schon einmal Verbesserungen anzunehmen. Vorallem auf Online-Portalen tummeln sich auch große Namen hin und wieder herum, da auch sie so angefangen haben und nun den "Neulingen" Starthilfe geben. Vielleicht hast du Glück und jemand wird auf dich aufmerksam und wird dein "Pate" in einem großen Verlag, kann deinen Namen schon einmal hier und da verstreuen.

Wenn du dich aber vehement dagegen streubst, und absolut nichts von dir Preis geben willst, weil es unter deinem Niveau ist, dann hast du es verdammt schwer. Weswegen du eine Ausbildung machen solltest, ode zumindest einen guten Job, damit du dich bis zu deiner großen Schriftstellerkarriere über Wasser halten kannst. Und... auch Bestsellerautoren können Sozialhilfeempfänger werden, und sind es auch manchmal. Vom Schreiben kann man leider, leider, immer weniger gut leben. Viele Schriftsteller haben deswegen eine Ausbildung im Bereich Marketing/Journalismus und arbeiten die meiste Zeit eigentlich als freie Autoren für Zeitungen, schreiben Skripte für Fernsehsendungen, etc pp. Deswegen ist es wichtig, dass du auch das richtige Handwerk erlernst. Nur schöne Dinge schreiben ist nicht. (Und Prosabände sind eigentlich mehr "Spaßbücher" die man heutzutage rausbringt - mehr Hobby als wirkliche Geldquelle. Man verdient nix daran.). Ich würde dir was das Prosa angeht vielleicht sogar Poetryslam empfehlen. Da hast du zum einen deine Bühne, und kannst dich gleichzeitig vermarkten.


Ich hab auch schon seit der Kindheit Kurzgeschichten, Prosa etc geschrieben. Ein Buch selbst noch nicht, weil mir dafür die Disziplin fehlt- deswegen Hut ab, hast da meinen vollsten Respekt für. Aber nur zu jammern, und dann auch noch mit hoher Nase über "unseriös" zu sprechen... Da steckt irgendwie nur heiße Luft hinter.
 
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