Hallo!
Ich brauche wirklich Rat. Zur Zeit weiß ich nicht mehr weiter, was meine berufliche Situation betrifft.
Zu meinem beruflichen Werdegang:
Ich habe 2014 mein Abi gemacht, danach angefangen Lehramt zu studieren. Nach 2 Semstern dachte ich mir: "Plan A war doch immer Medizin. Mach eine Ausbildung zur Krankenschwester und gehe dann über Wartesemester und verwirkliche deinen Traum!" Gesagt, getan, Studium abgebrochen und die Ausbildung angefangen. Ich habe schon zu Anfang bemerkt, dass ich mich langweile, dachte immer "Ach das ist bestimmt nur am Anfang so!" Mittlerweile bin ich am Ende des 2. Lehrjahres und auch am Ende mit meinen Nerven. Der Stoff der Ausbildung fällt mir zu leicht, die Aufgaben während der praktischen Einsätze unterschreiten meine Kompetenzen, mir macht die Arbeit keinen Spaß mehr, ich nehme zu viel der Patientensorgen mit nach Hause und mir geht es psychisch immer schlechter. Ich habe kaum noch gute Laune, lache immer seltener und der Schichtdienst macht mich fertig, ich kann kaum noch richtig schlafen und 11 Tage am Stück zu arbeiten und nur jedes 2. Wochenende frei zu haben belastet mich und mein soziales Umfeld sehr. Ich denke oft an die Zeit im Lehramtsstudium zurück, daran, dass ich meine Fähigkeiten, meine Kreativität gut ausleben konnte, dass ich gefordert wurde und Spaß an dem hatte, was ich machte.
Ein Medizinstudium und der Arztberuf sind mittlerweile auch überhaupt keine Option mehr für mich, ich möchte raus aus dem Schichtdienst, dem Krankenhaus, der Arbeit im Gesundheitswesen und weit weg von kranken Menschen. Eine Studienplatzzusage für Lehramt zum WS 17/18 hätte ich, ich weiß aber nicht, ob es klug wäre diese anzunehmen, da ich Angst davor habe meinen Lebenslauf zu versauen.
Ich weiß einfach nicht mehr weiter, fühle mich als würde ich in einer Ecke stehen aus der ich, egal wie ich mich entscheide nicht mehr heraus komme und dass keine der beiden Optionen (Ausbildung weitermachen oder jetzt studieren gehen) optimal ist. Ich sehe meine berufliche Zukunft nicht mehr und habe Angst Depressionen zu bekommen.
Natürlich könnte ich das eine Jahr noch machen, es ist ja nur noch ein Jahr bekomme ich oft zu hören, aber für mich ist es eben NOCH ein Jahr und ich weiß, dass dieses Jahr der Horror werden wird.
Bitte helft mir und gebt mir Tipps, die mir den richtigen Weg zeigen.
Lg
Ich brauche wirklich Rat. Zur Zeit weiß ich nicht mehr weiter, was meine berufliche Situation betrifft.
Zu meinem beruflichen Werdegang:
Ich habe 2014 mein Abi gemacht, danach angefangen Lehramt zu studieren. Nach 2 Semstern dachte ich mir: "Plan A war doch immer Medizin. Mach eine Ausbildung zur Krankenschwester und gehe dann über Wartesemester und verwirkliche deinen Traum!" Gesagt, getan, Studium abgebrochen und die Ausbildung angefangen. Ich habe schon zu Anfang bemerkt, dass ich mich langweile, dachte immer "Ach das ist bestimmt nur am Anfang so!" Mittlerweile bin ich am Ende des 2. Lehrjahres und auch am Ende mit meinen Nerven. Der Stoff der Ausbildung fällt mir zu leicht, die Aufgaben während der praktischen Einsätze unterschreiten meine Kompetenzen, mir macht die Arbeit keinen Spaß mehr, ich nehme zu viel der Patientensorgen mit nach Hause und mir geht es psychisch immer schlechter. Ich habe kaum noch gute Laune, lache immer seltener und der Schichtdienst macht mich fertig, ich kann kaum noch richtig schlafen und 11 Tage am Stück zu arbeiten und nur jedes 2. Wochenende frei zu haben belastet mich und mein soziales Umfeld sehr. Ich denke oft an die Zeit im Lehramtsstudium zurück, daran, dass ich meine Fähigkeiten, meine Kreativität gut ausleben konnte, dass ich gefordert wurde und Spaß an dem hatte, was ich machte.
Ein Medizinstudium und der Arztberuf sind mittlerweile auch überhaupt keine Option mehr für mich, ich möchte raus aus dem Schichtdienst, dem Krankenhaus, der Arbeit im Gesundheitswesen und weit weg von kranken Menschen. Eine Studienplatzzusage für Lehramt zum WS 17/18 hätte ich, ich weiß aber nicht, ob es klug wäre diese anzunehmen, da ich Angst davor habe meinen Lebenslauf zu versauen.
Ich weiß einfach nicht mehr weiter, fühle mich als würde ich in einer Ecke stehen aus der ich, egal wie ich mich entscheide nicht mehr heraus komme und dass keine der beiden Optionen (Ausbildung weitermachen oder jetzt studieren gehen) optimal ist. Ich sehe meine berufliche Zukunft nicht mehr und habe Angst Depressionen zu bekommen.
Natürlich könnte ich das eine Jahr noch machen, es ist ja nur noch ein Jahr bekomme ich oft zu hören, aber für mich ist es eben NOCH ein Jahr und ich weiß, dass dieses Jahr der Horror werden wird.
Bitte helft mir und gebt mir Tipps, die mir den richtigen Weg zeigen.
Lg