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Schon über 30 Fahrstunden. Ich hab angst das nie zu schaffen. Wie soll man damit umgehen?

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Peter1968

Moderator
Teammitglied
Hallo, erst einmal möchte ich sagen das du dich noch im Durchschnitt bewegst, wie es auch dieser Link aussagt:
.
Was ist daran falsch dann auch etwas über den Durchschnitt zu kommen? Vielleicht bist du auch etwas zu ungeduldig, willst alles sehr schnell. Nimm dir die Zeit die es eben braucht.

Weiterhin kann es gut sein das dein Fahrlehrer dich mit den Äußerungen unbewusst eher noch mehr unter Druck setzt. Wenn du dies verspürst solltest du tatsächlich wechseln.
Eigentlich sollte er nicht meckern sondern genau sagen was falsch war und was es wie zu verbessern gibt.

Es kann auch am Fahrzeug liegen. Am besten mit nem Golf fahren, übersichtlich und easy going.
Hierbei muss ich eher sagen das man nicht für ein bestimmtes Auto einen Führerschein macht sondern für alle Autos. Es sollte mit allen klappen. Normalerweise ist es besser mit einem schwierigeren Auto in der Fahrschule zu fahren und das "easy going" Gefährt anschließend zu fahren als umgedreht.
Soll Fahranfänger geben die mit "einfachen" Autos den Führerschein gemacht hatten und anschließend Papis Limousine zerlegt haben. ;)
 

Obse

Mitglied
Ich hatte damals einen sehr guten Fahrlehrer. Ich hatte das Auto mal an einer roten Ampel abgewürgt. Bis ich dann losfahren wollte, war wieder Rot und die Autos hinter mir haben gehupt. Mein Fahrlehrer ist ausgestiegen und zu den Fahrern der beiden Autos hinter mir gegangen und hat mit ihnen gesprochen.

So wie sich das bei dir anhört, liegt viel am Fahrlehrer. Ich würde mich auf die Suche nach einer neuen Fahrschule begeben. Das ist wie in der Schule, man kommt nicht mit jedem Lehrer zurecht.

Da ich nur die Pflichtstunden benötigt habe, haben sich die Kosten bei mir in Grenzen gehalten.
Aber wenn sich die Stunden so aufsummieren, geht das irgendwann richtig ins Geld?!
 

takita

Aktives Mitglied
Mein Tipp, such dir einen anderen Fahrlehrer. Der dich fördert und nicht runter macht.

Wenn das nicht hilft, such dir eine andere Fahrschule.
Es gibt tatsächlich die Fahrlehrer Hinhaltemasche, habe das selbst erlebt, denkt man nicht, aber Stunden bringen denen Geld ein. Es sollte Festpreise für die Fahrschulen geben um das auszuschließen.
 

MustafaAKA

Mitglied
Als Besitzer eines B und C/CE Führerscheins kann ich Dir nur sagen, das es mir beim Erlangen des B-Scheins lange Zeit ähnlich ging wie Dir.

Irgendwann hab ich mich dann mal Zuhause hingesetzt und musste mir eingestehen, dass ich die Fahrprüfung wohl nicht schaffen werden.
Dann habe ich versucht meinen zentralen Fehler zu erkennen und fand ihn auch.

Im Grunde gibt der Fahrlehrer alle Anweisungen mit so einem zeitlichen Abstand durch, das Du dich auf die kommende Situation rechtzeitig vorbereiten kannst.
Aber seien wir mal ehrlich: Viele Fahrschüler nutzen die Zeit nicht. Sie warten einfach ab bis die Situation da ist und werden dann hypernervös, eben weil sie sich in den 10 Sekunden davor nicht vorbereitet haben.

Die Lösung ist etwas, was Du mit Sicherheit schon mal im Theorieunterricht und bestimmt auch schon bei den praktischen Stunden gehört hast: Das "vorausschauende Fahren".

Für mich war das nicht nutzen des vorausschauenden Fahrens der Grund allen Übels gewesen. Ich machte viele Fehler, wurde nervös und hatte am Ende gar keine Lust mehr auf die Fahrstunden.

Als ich dann bewusst anfing, vorausschauend zu fahren, wurde ich praktisch ein anderer Fahrschüler: Ich fuhr plötzlich ich wie auf Schienen.
Ich habe ab der Anweisung des Fahrlehrers die Zeit genutzt, bis ich überhaupt zu der entscheidenden Stelle kam. Wenn ich in 200 Meter auf einer großen Kreuzung abbiegen sollte, dann habe ich nicht wie sonst die 200 Meter abgewartet, sondern habe bereits einen großen Teil der Arbeit schon vorher erledigt gehabt. Oft brauchte ich dann nur noch das Lenkrad bewegen und gechillt in die andere Straßen einbiegen.
Alles andere, wie Spur wechseln, geparkten Autos rechtzeitig ausweichen, rückwärtigen Verkehr beobachten, Ampellicht beobachten, runterschalten etc. hatte ich bereits vorher erledigt und nicht wie früher in gefühlt drei Sekunden zu lösen versucht. Denn genau in diesen Situationen macht man dann die Fehler, die einem dann die Prüfung kosten.

Von daher denke ich, das auch Dir das bewusste, vorausschauende Fahren sehr viel Erfolg bringen würde.
 
Es gibt tatsächlich die Fahrlehrer Hinhaltemasche, habe das selbst erlebt, denkt man nicht, aber Stunden bringen denen Geld ein. Es sollte Festpreise für die Fahrschulen geben um das auszuschließen.
Kann ich mir kaum vorstellen, die meisten Fahrschulen haben im Moment total viel zu tun. Die freuen sich , wenn ein Fahrschüler glatt durchgeht und möglichst beim ersten Mal besteht.
Ist auch gut für ihre Statistik.

Ich würde mal ein offenes Gespräch mit dem Fahrlehrer suchen. Wie schätzt er deine Leistung ein?! Wo sieht er deine Stärken und Schwächen ?!

Vielleicht ist dein eigener Anspruch zu hoch ?!

Sollte die Chemie wirklich nicht so gut zwischen euch passen, könntest du vielleicht zu einem anderen Fahrlehrer im Team wechseln ?!

In eine andere Fahrschule würde ich nur im absoluten Notfall gehen.

Die ganze Sache wird nicht billiger und evt. verlagert sich dein „ Problem/ Nervosität“ nur in die neue Schule .

Viel Erfolg, du wirst den Führerschein schon schaffen , haben schon ganz andere hinbekommen 😉!!
 

Muir

Aktives Mitglied
Hallo,

vielleicht solltest du den Führerschein für das Auto erst einmal beiseite schieben.

Warum probierst du es nicht Mal mit dem Motorradführerschein.
Vielleicht liegt dir das besser.
Auch der Fahrschullehrer würde nicht unmittelbar neben dir sitzen.
Einparken und Wenden in 3 Zügen fällt dann auch weg.
Die ganze Bedienung eines Motorrads ist viel einfacher.
Wenn du damit klar kommst, hast du dann auch mehr Sicherheit für den Autoführerschein.

Viele Grüße und alles Gute,
Muir
 

Yado_cat

Aktives Mitglied
Mach dir keinen Kopf, mein Sohn macht gefühlt seit drei Jahren Führerschein, ich weiß nicht wieviele Stunden er schon hat. Zwischendurch hat er sogar die Fahrschule gewechselt, obwohl ich selbst die erste Fahrschule für die besser hielt.

4x ist er im letzten Jahr in der Praxis durchgefallen🙄
Ich habe keine Ahnung an was es liegt, ob am Prüfer am Fahrlehrer oder meinem Junior selbst 🤷‍♀️ sonst packt er jede Prüfung nur beim Autofahren, will es einfach nicht funktionieren!
Da den Schulterblick vergessen, hier nicht richtig geblinkt, eingeordnet, etc. Entweder sind die Fahrlehrer heutzutage extrem pingelig oder darf man sich einfach weniger Fehler erlauben.

Demnächst hat er wieder Prüfung 🙈 ich hoffe es klappt diesesmal endlich, schließlich zieht es einem ja auch jedesmal runter wenn man durchfällt und gut fürs Selbstbewußtsein ist so ein Erfolgserlebnis allemal.
 
Heute war wieder eine Fahrstunde. Und es lief einfach grauenhaft. Rechts vor links übersehen verkehrsbeoachtung total mangelhaft. Das nach über 33 Fahrstunden. Parken und wenden hab ich so einigermaßen hinbekommen. Ich hab echt langsam keine Kraft mehr weiter zu machen. Ich versuche immer mein bestes aber irgendwie schaff ich das nicht. Vom fahrlehrer gibt's dann immer mecker, äh das war falsch das war falsch etc.
Hallo :)

Ich habe dir ein "Cool" Smiley gegeben, weil ich damit sagen will, dass du "cool" bleiben sollst. Ich spreche nämlich aus Erfahrung.

Als ich meinen Führerschein gemacht habe (das war vor 10 Jahren, da war ich gerade 18 geworden), hatte ich zuerst die Theorie gemacht. Die Prüfung lief fehlerfrei. Super, dann kann's ja losgehen.

Tja, dann kam die Praxis. Das habe ich einfach gar nicht hinbekommen. Ich konnte nicht richtig auffahren, nicht anfahren, rechts-vor-links immer wieder übersehen, immer wieder abgesoffen, war total an das Lenkrad gefesselt und Einparken, das ging überhaupt nicht. Ich hatte absolut kein Feeling für sowas. Und von technischen Fragen hab ich eh nichts geblickt. Ich weiß immer noch nicht, wie man bestimmte Scheinwerfer anmacht oder wie die heißen :D

Wir mussten immer den Nächsten abholen, der einen dann heim gefahren hat und die konnten das alles viel besser als ich. Viel flüssiger, viel vorausschauender, die haben kaum Fehler gemacht. Selbst Leute, die ich aus der Schule kannte, die nicht die Hellsten waren, haben das total gut hinbekommen, wo ich mir sicher war: ich bin einfach zu dumm dazu. Ich kann das nicht.

Bei mir hat's auch länger gedauert und ich habe keine einzige Fahrstunde fehlerfrei hinbekommen.

Tja, dann kam die Prüfung. Als ich hingefahren wurde, hieß es über Walkie-Talkie, dass zwei Typen vor mir bereits nach 5 Minuten durchgefallen sind. Stoppschild überfahren! Ohje... das schaffe ich niemals. Als ob ich jetzt der Erste wäre, der das besteht. Ich kann das doch gar nicht.

Als erstes musste ich zeigen, wo die Rückleuchten sind, mein Fahrlehrer ist dann gleich ausgestiegen und hat mit dem Fuß draufgezeigt. Puh, nochmal Glück gehabt.
Dann ging die Fahrerei los. Ich war so aufgeregt, dass ich das Lenkrad total festgeklammert habe. Der Fahrlehrere hat die ganze Zeit gar nichts gesagt, was mich wahnsinnig gemacht hat.
Dann kam der Burner: Rückwärts einparken vor Lidl. Man darf nur 2 Mal korrigieren.

Das hat dann wie durch ein Wunder geklappt. Es war perfekt. Ohne Korrektur. Hä?! Jetzt auf einmal? Der Fahrlehrer meinte dann sogar, das wäre das schönste Parken gewesen, was er seit langem gesehen hat. Oookay?!

Dann musste ich aussteigen und hier ganz vorsichtig: ERST SEITENBLICK, ob Fahrradfahrer kommen könnte (auf dem Parkplatz bisschen unwahrscheinlich, aber trotzdem).

Dann habe ich den Führerschein bekommen und plötzlich wurde bei mir ein Schalter umgelegt. Das neue Auto konnte ich total problemlos fahren, problemlos einparken, so als hätte es diese ganzen Fahrstunden gar nicht gegeben! Seltsame Welt.

Deshalb: Bleib cool! Es ist nicht so wild. Ich konnte am Anfang nicht mal Schild lesen und gleichzeitig lenken und jetzt macht mein Körper alles alleine, ich kann das nicht mal verlernen.
 

Nohara

Aktives Mitglied
Nachdem man den Lappen erhalten hat, pfeift man eh auf sämtliche Regeln und fährt wie es einem passt. Ich missachte auch täglich die Regeln, fahre 9km/h schneller als erlaubt, bei einem Stoppschild fahre ich direkt zu Sichtlinie und bremse leicht ab... auch wenn die Polizei hinter mir steht.. zumal sie sich auch nicht anders verhalten und fahre auch gerne mal über gelb/rot, obwohl sie nicht im Einsatz sind. Daher Zähne zusammenbeißen.. danach juckt es niemanden
 

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