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Schon die Bewerbung saugt mich aus...

  • Starter*in Starter*in Gast
  • Datum Start Datum Start
Um welchen Studiengang handelt es sich genau?
Was waren das für Praktika?

Vielleicht ist die Vorstellung, dass es sowas wie Traumjobs geben muss, auch hinderlich für dich? Vielleicht ist das Bild eines Traumsjobs und das Geschwafel um die Entfaltung und Selbstverwirklichung im Job auch nur eine idealisierte Vorstellung der Gesellschaft. Arbeitet man nicht eigentlich nur um seine Rechnungen zu bezahlen?

Vielleicht würde dir ein ergebnisoffener Ansatz weiterhelfen? Du solltest dich nicht fragen, was du willst, sondern was theoritisch möglich ist. Auf alles, was theoretisch möglich ist mit deinem Studienabschluss, bewirbst du dich - egal was es ist. Die erste Chance nutzt du. Im Moment ist alles besser als ALG II.
Funktioniert das nicht, kannst du immer noch mal eine Ausbildung oder ein Studium beginnen.

Du hast nur das Jobcenter erwähnt - warst du nur dort? Normalerweise kennen sich die Mitarbeiter im Jobcenter doch nicht mit Studiengänge und den Arbeitsmarkt für Hochschulabsolventen aus. Die verwalten nur die Arbeitslosigkeit. An Universitäten gibt es oft spezialisierte Außenstellen der Agentur für Arbeit (Hochschulteams). Dort könntest du vielleicht noch Tips bekommen.
 
Ich habe einen Kombibachelor in Pädagogik und Linguistik. Die Linguistik war nur dazu da, um mit dem Studium beginnen zu können. Ich mag es bis heute nicht und habe auch nichts in diesem Fach verstanden. Seitdem habe ich sogar eher das Gefühl, dass ich nicht mehr richtig reden kann. Abseits der Isolierung bin ich der deutschen nicht mehr Sprache. Grammatik und Aussprache wurden kompliziert. Vielleicht war es auch nur Überlastung.

Lediglich schriftliche Kommunikation funktioniert (fast) problemfrei. Ich hatte ein Praktikum im Büro, wo ich gestresst war und da habe ich manchmal voll das Kauderwelsch geschrieben. Was natürlich nicht geholfen hat. Wenn ich schreibe, bin ich aber viel selbstbewusster. Ich bin auch eher schweigsam und passiv. Um werners Frage zu beantworten, was mich glücklich machte: Es war meistens TV gucken oder Gesprächen lauschen, da kann man nicht viel falsch machen und wird unterhalten...

Jetzt ist di eSituation, dass ich mich für Praktika bewerben möchte/ muss. Und schon kommt die Angst wieder. Was will ich machen? Womit kriege ich einen Job? Was, wenn die Kollegen kritisch werden? Passe ich da hinein? Eigentlich wollte ich, nach langer Überzeugungsarbeit, nun doch mit Menschen arbeiten. Allerdings habe ich Angst vor Situationen, in denen ich einfach nur mit den Leuten Zeit verbringe. Würde ich Termine haben und nur für 30 min mit einem spezifischen Themenfeld arbeiten, ist das weniger schlimm. Ich verspreche mich ab und zu und weiß manchmal gar nicht, was ich eigentlich sagen möchte. Bisher fühlte sich das aber nicht so schlimm an wie zum beispiel zwanglose Unterhaltungen zu führen. Dann bin ich nämlich sehr schüchtern und fühle mich gerade in der Gegenwart von Erwachsenen eher so als müssten die auf mich aufpassen. 🙁

Es sind gerade zwei Dinge, die mich fertig machen. Erstens der subjektive Zeitdruck, ich kann nur in Monaten und Jahren denken und kriege Panik. Zweitens das Verhindern einer Änderung, weil ich Ansgt habe. So verzögert sich alles und ich ärgere mich, dass ich nicht doch ersten Impulsen folge. Deswegen ging ich ja zu Therapeuten, aber irgendwie fragten die nur, was ich so letzte Woche gemacht habe. Es war schön zur Therapie zu gehen, weil ich mich sonst niemanden so richtig anvertraue. Aber wenn ich ganz ehrlich bin, hat es eigentlich nichts gebracht.
 
Und schon kommt die Angst wieder.

Ich würde deine Angst ernst nehmen und mal
austesten, wo nicht Angst, sondern Motivation,
Lust und Vorfreude aufkommt.

Du kannst dich natürlich auch ein Leben lang
quälen und deine Angst ignorieren ... meist
geht das dann so lange, bis der Körper auch
reagiert und dich "ausknockt".

Einfach mal "Nein" sagen, wenn du etwas
nicht willst. Und dann das machen, wozu du
kein Nein hast, auch kein Zögern, keinen
Zweifel, keine Angst.
 

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