Mir wurd e in den letzen wochen schmerzhaft klar, dass ich mein gesamtes leben bis auf 2 lieben einsam war, und mein ganzes leben habe ich diesen schmerz verdrängt, man könnte auch sagen betäubt, es tut unglaublich weh wenn einem klar wird dass man seit 11,5 jahren keine liebe mehr hatte und die ganze zeit komplett ubewusst dieses gefühlt unterdrückt hat. ich würde mich wirklich freuen von leuten zu lesen, die wissen was ich fühle oder sehr ähnliches erleben
Hi Malala,
mit 11,5 Jahre kann ich mithalten 😉
Bin alleinerziehend seit meine Tochter 6 Monate alt ist und wollte das Risiko nicht eingehen sie mehreren Partnerwechseln oder irgend einem Beziehungsdrama auszusetzen.
Ich kann das ganze überwiegend positiv sehen. Alles hat Vor und Nachteile.
Ob das etwas mit Verdrängung zu tun hat?
Hm vielleicht eher mit Akzeptanz?
Man muss ein Singledasein nicht unbedingt als etwas schlechtes ansehen. Wenn etwas fehlt kann ein Mensch auch daran wachsen.
Was ich mich frage, was ist wenn man sich etwas wünscht, es sich aber nicht zugesteht. Aus verschiedenen Gründen, ich würde mal behaupten überwiegend aus Angst.
Dann unterdrückt man sich ja irgendwo selbst.
Kann mir vorstellen das daher der Schmerz rührt.
Weil wer einen partnerschaftlichen Weggefährten sucht, wird sicher auch einen finden. Leicht muss das nicht sein, irgendwo muss man sich auch für andere erträglich heran ziehen.
Aber unmöglich ist es sicher nicht.
Vielleicht ist daher die Frage berechtigt,- warum wählst du die Partnerlosigkeit?
Ich weiß es bei mir, evtl betrauere ich den Zustand daher nicht so. Es ist meine Wahl.
Scheue auch die Anstrengung und Glaube nicht mehr das eine Beziehung immer nur toll ist. Man sollte auch sorgfältig wählen.
Was ist dein Grund, was meinst du?