Ich denke, eine psychomatische Klinik oder vielleicht sogar Psychiatrie wäre wichtig für dich.
Du kannst deine Psychotherapeutin bitten, dich in einer Klinik deiner Wahl anzumelden; die Wartezeiten sind lang, außer du entscheidest dich für Psychiatrie und gibst etwas an wie z. B., dass du derzeit eine Gefahr für dich und andere bist.
Es gibt Akutgruppen, Notfallgruppen in psychosomatischen Kliniken, das sollte innerhalb weniger Wochen möglich, jedoch nur für ca. 2 Wochen zur Stabilisierung.
Vielleicht auch ein Anfang.
Hallo Ausnahmsweise
Diese Vorstellung bereitet mich auch ziemliches Kopfzerbrechen. Ich weiss jedoch nicht genau wie man mir im Unterschied zur ambulanten Behandlung besser helfen kann, es ist ja leider nicht garantiert, dass ich da nicht auch wieder automatisch die Dinge für mich behalten, sie verdrehe und verharmlose, und die Suizidgedanken sind zwar immer noch da, jedoch nicht so stark wie damals und auch nicht so konkret.
Du kriegst Unterstützung vom Staat wenn du ausziehen willst. Da kenn ich mich leider nicht genug aus.
Da würd ich Sozialdienst von Caritas mal anrufen und nachfragen ob die helfen können.
Hast du den kein Job gerade? Ein Teilzeitjob reicht auch völlig aus für eine Wohnung.
Ich bin in der Lehre, an einem, denke ich sehr guten Ort. Sie wissen im Moment auch dass es mir nicht gut geht und ich muss nicht vollzeit arbeiten und die Leistungen momentan auch nicht bringen. Ich glaube das grösste Problem ist meine völlige Kraftlosigkeit, ohne Energie kann ich all dies gar nicht tun
Warum ziehst du keine Wohnung vor?
WG würde ich nie im Leben wohnen, da weisst nicht auf was du für Menschen triffst.
Mir hat geholfen an meinen Gedanken nicht festzuhalten sondern den Gedanken einmal Aufmerksamkeit zu geben und danach weiter zu leben. Wenn ich über ein Gedanken grübbeln will, dann mache ich das nur eine halbe Stunde am Tag oder ich rede darüber reden. Denn vom grübbeln kriege ich Angst und sorgen
Das mit der WG war eine andere Möglichkeit, wenn man nicht genug Geld für eine Wohnung hat, jedoch ist dies für mich genauso unmöglich.
Leider kann ich diese Gedanken, Bilder und die Stimme nicht abstellen. Der Teil von mir, dieser Sturm, die Gedanken tauchen und verschwinden so schnell wieder, ich kann sie gar nicht fassen und somit auch nicht loslassen und die Bilder und Stimme sind meist nicht da, drängen sich jedoch immer wieder in meinen Kopf, reden kann ich auch nur bedingt, da ich es wie gesagt leider meist sobald ich es auszusprechen versuche nicht schaffe, da etwas völlig anderes rauskommt
Wer sagt, dass ich Mobben fair oder gar gut finde.
Mobben braucht zwei- welche die es machen, welche, die das mit sich machen lassen. Bei jedem geht das nicht.
Meine Mobbing-Horror-Geschichten, die ich erlebt habe am eigenen Leib, die hatten auch mit mir zu tun, wie ich drauf reagierte. Heute würde das nicht (mehr) klappen, auch wenn man es versuchen sollte.
Natürlich gibts ein Rezept, eine Formel, die man da anwenden kann. Sich nicht mobben lassen. Flüchten, angreifen, Hilfe holen, listig sein, nachgeben - irgendwas hilft. Diplomatie?
Meine kleinen Enkel und ich haben heute darüber geredet. Ich bin bei denen zwei sicher, sie werden sich zu helfen wissen, so wie sie drüber sprachen, so gar nicht ängstlich. Vielleicht brauchts das- keine Angst haben.
Ich kann nur von meiner Story aus reden, meine war von Beginn an ziemlich heftige physische Angriffe gegen mich. Als es diese Person noch alleine tat, wehrte ich mich, ich staute, dass ich sie nicht stark verletzte, nur ausschalte, als jedoch mehr auf diesen Zug aufsprangen, hatte ich schon verloren. Aus meiner Sicht braucht es für Mobbing einen der den Stein lostritt, eine Gruppe die auf den Zug aufspringt, Leute die es akzeptieren (Schüler) und diejenigen die wegsehen (Lehrer,Schulleiter die einem sagen dass dies nicht so schlimm sei oder dass sie in ihrer Schulzeit auch mal ein bisschen geärgert wurden 😉 und einem sagen dass gehöre einfach dazu und sie können nichts tun, das höre von selbst wieder auf).