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schadet Schubladendenken der Gesellschaft?!

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Denkt doch jeder in Schubladen. Das ist absolut natürlich und evolutionär sinnvoll. Ich muss entscheiden ob die Person gegenüber mir gefällt, eine Gefahr darstellt, etc pp. Und das möglichst schnell. Dafür bilde ich mir aufgrund von Merkmalen der Person und meiner Erfahrung schnell ein grobes vermeintliches Bild über die Person.

Gefährlich wird es nur, wenn man dieses vorläufige Ergebnis dann dauerhaft behält und nicht anpasst.

Dieses "Menschen sollten überall fair und genau gleich behandelt werden und auch Frauen und Männer sind gleich" geht mir so auf den Sack. Ich bin Mensch, jeder Mensch ist unterschiedlich, daher behandle ich auch Menschen unterschiedlich. Ja, manchmal geht das zum Nachteil einiger Personen. Natürlich versucht man sowas anzupassen, aber auch ich habe meine Geschichte
 
Und nein, natürlich muss man sich nichts bieten lassen, machst Du Dir aber erstmal Sorgen um den Mann den Du liebst, weiß der Narzisst schon wie der das steigert. Es geht ja nicht darum dass Du erkennst dass Du Dir was bieten lässt.... oder lässt Du Deinen Freund links liegen weil er plötzlich Krebs hat? Usw....(was er nicht hat, aber das weißt Du ja nicht).

Nein, wegen Krebs nicht. Aber wenn mich jemand manipulieren will und fies ist über längere Zeit dann schon.

Der Narzisst weiß schon wie er das händelt. Würdest Du denken Du lässt Dir was bieten wärst Du ja weg.

Wäre ich auch. Ich erkenne schon ganz gut , wer mir gut tut und wer nicht und wann man versucht mich zu manipulieren.
 
Schubladendenken bzw. Implikation gehört dazu. Es ermöglicht überhaupt erst ein soziales Miteinander. Wenn du beim Bäcker was bestellst, dann fragst du dich auch nicht erst ob er deutsch versteht, oder ob er überhaupt hören kann, sondern du sagst einfach was du willst. Damit hast du ihn in die Schublade der deutschen, nicht-tauben gesteckt. Und darüber hinaus hast du einfach impliziert, dass er dort arbeitet, nur weil er so angezogen ist wie ein Bäcker und hinter dem Tresen steht. All das hätte auch eine zufällige Gegebenheit sein können.

Du merkst, man kann ALLES in Frage stellen. Aber so funktioniert die Gesellschaft nicht, da jeder nur noch damit beschäftigt wäre jede Gegebenheit zu hinterfragen und ob jemand als Person wirklich das darstellt, wonach alle äußeren Signale hindeuten. Wie bei sovielem im Leben macht die Dosis die Musik.
 
Schubladendenken bzw. Implikation gehört dazu. Es ermöglicht überhaupt erst ein soziales Miteinander. Wenn du beim Bäcker was bestellst, dann fragst du dich auch nicht erst ob er deutsch versteht, oder ob er überhaupt hören kann, sondern du sagst einfach was du willst. Damit hast du ihn in die Schublade der deutschen, nicht-tauben gesteckt. Und darüber hinaus hast du einfach impliziert, dass er dort arbeitet, nur weil er so angezogen ist wie ein Bäcker und hinter dem Tresen steht. All das hätte auch eine zufällige Gegebenheit sein können.

Du merkst, man kann ALLES in Frage stellen. Aber so funktioniert die Gesellschaft nicht, da jeder nur noch damit beschäftigt wäre jede Gegebenheit zu hinterfragen und ob jemand als Person wirklich das darstellt, wonach alle äußeren Signale hindeuten. Wie bei sovielem im Leben macht die Dosis die Musik.

Ebenso könnte ich deine Aussage infrage stellen, jemanden in eine Schublade der Sprachen stecken zu können in einer globalen Welt die eine Sprache spricht und dort nicht mehr in einer Schublade gesteckt werden kann. Dies kann in einer offenen Gesellschaft auch auf gehandicapte gedanklich weiter gedacht werden, weil es aus meiner Sicht theoretisch in einer hoch entwickelten Zivilisation keine gehandicapten mehr geben muss bzw. sollte, da dort vieles so optimiert werden kann, das so was selten bis gar nicht passiert (also z.B. Autounfälle wo ein Mensch ein Körperteil(e) verliert oder so ähnliches). Offenheit wäre wahrscheinlich der Hauptstreitpunkt bei diesem Thema (Themen) usw. bei welchem Thema eigentlich nicht? Ich würde mir Vorstellen in einer hoch entwickelten Zivilisation entscheidet ein Individuum was es tut und warum es etwas tut und nicht z.B. die Eltern, weil sie denken es sei das beste für ihr Kind, wenn es dies oder das tut.
 
Zuletzt bearbeitet:
JEDER hat dieses Schubladendenken. Bewußt und auch unbewußt. Letzteres noch mehr.

Auch Du TE.

Davon kann sich keiner ausnehmen.
 
Menschen, die sofort eine Schublade aufmachen und einen da rein stecken wollen, hallte ich für echt oberflächlich, verletzend und ziemlich unfähig - wobei ich mir nicht immer sicher bin, ob nicht differenziert werden kann oder ob man es einfach nicht will.
Was man denkt ist auch immer das eine, was man jemanden so voreingenommen an den Kopp knallt oder maßlos raushängen lässt, ist das andere. ;-)
 
Menschen, die sofort eine Schublade aufmachen und einen da rein stecken wollen, hallte ich für echt oberflächlich, verletzend und ziemlich unfähig - wobei ich mir nicht immer sicher bin, ob nicht differenziert werden kann oder ob man es einfach nicht will.
Was man denkt ist auch immer das eine, was man jemanden so voreingenommen an den Kopp knallt oder maßlos raushängen lässt, ist das andere. ;-)
Schon das ist auch wieder Schubladendenken.

Denn der Mensch ist so programmiert.

https://www.br.de/br-fernsehen/programmkalender/sendung-55316.html

Warum Menschen Vorurteile haben
 
Kurze Antwort auf die Fadenfrage:

Schubladendenken ist mehr oder weniger natürlich. Hugga hugga. Und ja, es schadet der Gesellschaft.
 
Menschen, die sofort eine Schublade aufmachen und einen da rein stecken wollen, hallte ich für echt oberflächlich, verletzend und ziemlich unfähig - wobei ich mir nicht immer sicher bin, ob nicht differenziert werden kann oder ob man es einfach nicht will.
Was man denkt ist auch immer das eine, was man jemanden so voreingenommen an den Kopp knallt oder maßlos raushängen lässt, ist das andere. ;-)

Ich werde oft in die Schublade behindert gesteckt, eigentlich (irgendwie merkwürdig) nur von Leuten, die aus dem arabischen Raum stammen und die die so was tun machen das dann jedes Mal dreist und sallop in dem diese Aussage mir um die ohren genkallt wird ohne das ich mit dieser Person in einem Gespräch war und ich diese Person kenne und jemals zuvor in irgend einer Variante in Verbindung war mit einer dieser Personen. Jetzt müsste ja eigentlich gleich wieder die Schublade kommen: "Wahnvorstellung"
 
Ich werde oft in die Schublade behindert gesteckt, eigentlich (irgendwie merkwürdig) nur von Leuten, die aus dem arabischen Raum stammen und die die so was tun machen das dann jedes Mal dreist und sallop in dem diese Aussage mir um die ohren genkallt wird ohne das ich mit dieser Person in einem Gespräch war und ich diese Person kenne und jemals zuvor in irgend einer Variante in Verbindung war mit einer dieser Personen. Jetzt müsste ja eigentlich gleich wieder die Schublade kommen: "Wahnvorstellung"
ich würde das was Du beschreibst eher nicht als Schubladendenken bezeichnen, sondern das sind einfach unverschämte menschen, die Dich beleidigen wollen: die denken nicht drüber nach, sondern nehmen irgendwelche Beleidigungen und hauen sie irgendwem (ob dir oder einem anderen ist solchen menschen dann meist wurscht) um die Ohren.
Ich habe auch das Gefühl, dass es immer mehr unverschämte menschen gibt, aber daraus sollte man eben auch selbst keine Vorurteile ableiten.
 
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