So, und wenn das alles logisch ist, dann handelt es sich bei seinem Arbeitgeber ( eine internationale Firma. deren Vorstand dies einstimmig beschlossen hat ) um "Gutmenschen" oder nach Version eines anderen Users um "Rote".
Der Vorstand der deutschen Bank.
Lächerlich.
Ich will nicht pingellig sein Mike, aber ich habe in vielen Deiner Beiträge zu diesem Thread von einer "Firma" und der "Deutschen Bank" gelesen.
Meines wissens ist Sarrazin in den Vorstand der
Deutschen Bundesbank gewechselt bzw. war (noch) in dieser Position, als er das umstrittene Interview gegeben hatte.
Ich würde die Bundesbank nicht als eine Firma bezeichnen oder sie mit einer privaten Bank wie der Deutschen Bank vergleichen.
Letztere ist tatsächlich wohl ausschliesslich an Profiten interessiert und vor allem groß ins Investment Banking verwickelt und unterhält daher wohl ganz bestimmt auch hervorragende Geschäftsbeziehungen zu muslimischen Petrodollarmilliardären oder auch solchen mit eher zweifelhafter Herkunft ihres Anlagevermögens (e.g. aus Waffen-, Menschen-. Drogen- u. sonstigem Handel organisierter Kriminalität)
Dennoch glaube ich fast, dass Sarrazin als Vorstandsmitglied einer privaten Bank seine Äusserungen womöglich eher noch, ohne grösseres Aufsehen zu erregen, hätte tätigen können, solange deren Folgen die guten Geschäfte nicht beeinträchtigen.
Bei einer der politischen Kontrolle unterworfenen nationalen Institution hingegen, wie es eine Staats-, Noten-, Währungsreserven- und vor allem die gewichtigste Nationalbank im EZB-Verbund nun mal ist, muss man als Vorstandsmitglied anscheinend doch etwas mehr Diplomatie bei seinen Auftritten und Äusserungen walten lassen.