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Samenspende- gruselig oder neue Familienform?

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Rose

Urgestein
Ich bin voll bei Nikola, es ist absolut gruselig. Jeder muss (!) die Möglichkeit bekommen, zu erfahren wer seine genetischen Eltern sind.
Und Abstammung hat auch was mit Erbrecht zu tun. Angenommen ich habe eine Familie mit Kind und später ein Haus zu vererben, darf mein Kind sich das mir allen anderen "gespendeten" teilen. Analog dazu gilt das auch für den Unterhalt. Wer garantiert denn, dass die Empfängerin bzw. das Kind nicht auch (zu Recht) Unterhalt fordert? Vertraglich ausschließen kann man das nicht, Gesetze kann man nicht einfach ausser Kraft setzen, das ist sittenwidrig.

Ich hoffe schon seit Jahren, dass das Abstammungsrecht endlich geändert wird.
 

Nikola-mit-Sven

Aktives Mitglied
Wieso muss jeder erfahren, wer sein genetischer Ursprung ist? Nur wegen Geldansprüchen?
1. Erbkrankheiten.
2. Damit du später nicht deinen Halbbruder heiratest.
3. Was machst du, wenn das Kind seine Wurzeln kennenlernen will?
4. Jeder hat ein Recht seinen Vater kennenzulernen.

Ergebnis: Der Wunsch ist höchst egoistisch. Wie bedenklich ist es, wenn man, nur weil man sich so toll findet ein Kind will?
 
G

Gelöscht 123768

Gast
1. Erbkrankheiten.
2. Damit du später nicht deinen Halbbruder heiratest.
3. Was machst du, wenn das Kind seine Wurzeln kennenlernen will?
4. Jeder hat ein Recht seinen Vater kennenzulernen.

Ergebnis: Der Wunsch ist höchst egoistisch. Wie bedenklich ist es, wenn man, nur weil man sich so toll findet ein Kind will?
1. Samenbanken untersuchen die Spender auf Erbkrankheiten. Davon abgesehen: willst du allen Menschen mit Erbkrankheiten verbieten Kinder zu kriegen? Das Risiko ist bei Samenspenden also sogar geringer.
2. Das Risiko hast du immer, da Männer auch mal fremdgehen oder vorher schon Kinder hatten von denen sie vielleicht nichts wissen
3. Wenn die Wurzel der Hoden ist, der dad Spermium erzeugt hat magst du recht haben, für mich sind Wurzeln die Kultur und die Familie in der man aufwächst
4. Wieso?

Zum Ergebnis: sag du mir wie bedenklich es ist Kinder aus Egoismus zu kriegen? Du konntest deine vorher ja nicht fragen ob sie geboren werden wollen, sondern hast das so entschieden, weil DU Kinder wolltest. Es war also dein egoistischer Wunsch Mutter zu sein.
 

Hamsterrad

Aktives Mitglied
Ich habe mal einen Podcast zu dem Thema aus Sicht der Kinder gehört. Die haben Identitätskriesen und daraus resultierend gravierende Probleme im Leben. Wer nicht selbst betroffen ist mag das kleinreden.
 

SFX

Aktives Mitglied
Hallo liebe Nikola,

da kannst du ja froh sein, dass Svens Pimmelspermaschwimmerchen so gut funktionieren! "Erbkrankheiten" sind übrigens ein Grund, sich genau FÜR eine Samenspende zu entscheiden.

LG,
SFX
 
G

Gelöscht 123768

Gast
Ich habe mal einen Podcast zu dem Thema aus Sicht der Kinder gehört. Die haben Identitätskriesen und daraus resultierend gravierende Probleme im Leben. Wer nicht selbst betroffen ist mag das kleinreden.
Das dürfte aber auch auf ziemlich viele andere Kinder zutreffen. Kinder aus ausländisch-deutschen Beziehungen zum Beispiel, Kinder mit kranken oder gewalttätigen Eltern, Kinder aus sozialen Brennpunkten etc. Da verbietet ja auch keiner Kinder zu kriegen.

Seit Juli 2018 werden alle Daten über Samenspender übrigens für 110 Jahre gespeichert. Wer den Verdacht hat Kind eines Samenspenders zu sein, kann in Köln beim Deutschen Institut für Medizinische Dokumentation und Information einfach nachfragen und erhält dann Auskunft wer der Samenspender ist. Erb- und Unterhaltsansprüche sind aber wie gesagt ausgeschlossen.
 

Werwiewas

Sehr aktives Mitglied
Ergebnis: Der Wunsch ist höchst egoistisch. Wie bedenklich ist es, wenn man, nur weil man sich so toll findet ein Kind will?
Wollen Frauen nur deshalb Kinder, weil sie sich so toll finden? Oder nur die, die Samenspenden nutzen? Das ist doch total albern, was stört dich wirklich so daran?

Da ist eine Frau, die immer einen Kinderwunsch hatte, aber leider keinen passenden Mann dafür gefunden hat (kommt ja nicht grad selten vor). Ich finde es nicht verwerflich, wenn sie sich dann auf diese Art den Wunsch nach einem Kind erfüllt.

Ist ja nicht das einzige Kind, das ohne Vater aufwächst. Und es wird vermutlich in stabilere Verhältnisse geboren als bei einer ungewollten Zufallsschwangerschaft mit einem höchstens sporadisch bis gar nicht vorhandenem Vater.

Bei der Spendenversion überlegt man sich das ja alles vorher ganz genau. Ein großer Vorteil, finde ich.
 
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