berk, deine Exmatrikulation war die einzige 'Dummheit', die du gemacht hast. Aber dieses Problem lässt sich zum Glück gut beheben.
Such das Gespräch mit deiner (ehemaligen) Hochschule. Erklär deine Situation, leg Atteste und ärztliche Schreiben vor, dass du krank bist und während eines Anfalls so gehandelt hast.
Meiner Erfahung nach, sind die Dekane, Mitarbeiter, Rektoren, Gremien sehr menschlich und machen deine Exmatrikulation ohne Probleme rückgängig.
Ob du dein Fach weiter studieren willst oder nicht, das steht ja auf einem ganz anderen Blatt und ist jetzt erst mal nicht dein Hauptkriegsschauplatz.
Sobald du wieder immatrikuliert bist, lässt du dich wegen Krankheit beurlauben. Das ist auch kein Problem. Durch meine schweren Depressionen und meine Borderline-Erkraknkung bin ich im Moment schon im 5. Urlaubssemster und meine Hochschule unterstützt mich sehr!
Wenn die Exma. nicht mehr rückgängig zu machen ist, dann bewirb dich um den Studienplatz ganz regulär, allerdings nicht fürs erste Fachsemester, sondern fürs... 3., 4., 5. oder wo auch immer du gerade steckst. Die Studienberatung hilft dir dabei.
Allgemein... ein, zwei, x Semester mehr zu brauchen bis zum Abschluss ist keine Schande. Ich denke, es kommt auch sehr aufs Fach an, ob und/ oder wie viele Zusatzsemester jemand braucht. Mach dir darum keinen Kopf.
Du wertest deine bisherigen Leistungen leider sehr ab. Ok, mag sein, dass du mit ein paar Prüfungen im Rückstand bist. Aber denk auch an die Prüfungen und Scheine, die du bereits bestanden hast.
Dir scheint es psychisch echt nicht gut zu gehen, darum musst du dich als erstes kümmern. Klinik, Psychiatrie, ambulante Therapeuten etc pp. Erst wenn du im Kopf wieder etwas stabiler bist, solltest du weitreichende Entscheidungen wie Studienplatzwechsel in Angriff nehmen.
Also... Exma rückgängig machen, dich immatrikuliert beurlauben lassen, Klinik.
Was denkst du?
Alles Gute,
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