Danke für die Antwort.
Ich musste schmunzeln, einige unserer freunde sind Psychiater und eingefleischte Doms und auch Subs. Um zum ersten klar zustellen es muss nicht sein das der Dom immer männlich ist und die Sub weiblich, geht auch andersrum. Ich kenne es aus div. Clubs so das eine grenze da ist wo sich die partner auf Limits einigen oder aber da wo es bleibende schäden hinterlässt. Also nein mord wäre keine option!
Ich kenne mich in der Psychologie nicht besonders aus, aber ich persönlich empfinden mich , meinen mann und meine bdsm freunde nicht für krank und verantwortungslos. Und ich möchte kurz bemerken das eine Freundin von mir einen unfall mit ihrem partner hatte beim "psychisch gesunden sex". Ich fragte mich nach diesem Ereignis durch den Bekanntenkreis und stellte fest das die meisten bdsm paare sich noch nie verletzten.
Ich denke das ist alt eingefahrenes denken.
Ich meine damit nur echte bdsm paare keine 'ich hab 50 shades of gray gelesen und steh jetzt auch auf sowas' paare.
Sklavin
Schön, dass du Freunde hast, die Psychiater sind. Zwar ist es nicht das Selbe wie ein Psychologe, aber sie werden auch wissen, was Spiegelneuronen sind und dass Gewalt Gewalt verusacht. Frage sie doch Mal, was im Gehirn für Empathie verantwortlich ist, was mit Babys Gehirnen passiert, wenn sie geschüttelt werden und wie Gewalt generell entsteht.
Ich kenne die BDSM- Szene aus eigener jahrelanger Erfahrung! Wo habe ich denn geschrieben, dass ein Dom immer männlich sein muss? Zwar war ich als dominanter, weiblicher Part nicht so gern gesehen, aber rausgeschmissen hat mich keiner.
Was haben denn bitte Unfälle jetzt mit dem Thema hier zu tun? Mir geht es auch nicht (zumindestens vordergründig), um die Verletzungsgefahr, sondern darum, dass hier versucht wird etwas als Norm darzustellen, was es definitiv nicht ist!
Wer für sich Liebe in Form von Gewalt ausdrückt und ausgedrückt haben möchte, kann es bitte sehr in seinen eigenen vier Wänden oder in BDSM- Kreisen gerne tun, aber ich störe mich daran, wenn es als eine gesunde Emfindung und Ausdruck von Zuneigung dargestellt wird!
Es ist eure Wahrnehmung, die eben verzerrt ist! Aber was mühe ich mich hier ab? Es ist schließlich ein Kennzeichen einer Störung, diese zu leugnen. Das Ganze erinnert mich an Diskussionen mit magersüchtigen, wie fett sie doch seien oder an Sauberkeitsempfindungen in WGs. Ich hatte Mal eine Freundin, die nie Staub entfernte. Sie sah es nicht als nötig an, weil Staub FÜR SIE kein Dreck war. Wenn sich ihre Mitbewohnerin aufregte, wie dreckig es sei, hat sie es nicht verstehen wollen und geleugnet, bis unser ganzer Freundeskreis ihr bestätigte, dass ihre Mitbewohnerin Recht hat. Da ist natürlich für sie die Welt zusammengebrochen. Se war entsetzt, wie ihre Freunde ihr so in den Rücken fallen konnten.
LG