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S&M - Schlimm?

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Danke grisou. Ganz meine meinung. Besser hätte ich es nicht schreiben können.

Augenhöhe und vertrauen. Fallen lassen und aufgefangen werden.
Eigentlich sind das die tiefen undcwahren emotionen die menschen empfinden können, wenn sie bdsm leben.

Eigentlich ist es hier eie es oft ist. Die sprache gibt nicht mehr her. Unsere sprache kennt keine worte um qual und erniedrigung und schmerz in einem anderen kontext auszudrücken.
Denn es ist ja nicht ganz dasselbe.
Der kontext bestimmt oft die bedeutung eines wortes.

Wer eine maske trägt zeigt sich entweder selbst oder verhüllt sicht.
Aber grisou hat recht. Wir tragen alle masken. Jeder die seine.

Und wer nicht sehen will muss blind bleiben.
Auch das ist zu respektieren.
Nicht zu akzeptieren sind jedoch vor/urteile und angriffe.

Lg. Kara
 
Hallo liebe Gast Schreiberin,
Ich habe hier auch einen Beitrag. Zum Thema 'Sklavin'.
Ich lebe das bdsm offen aus. Du bist noch sehr jung und suchst noch deine Vorlieben.
Um zu wissen was man will muss man es mal probieren. Ich bzw. Wir leben das 24/7 aus, ausgenommen die Arbeitszeit. Es ist weder krank noch abnormal so zu leben. Ich liebe es wenn mein Meister (Mann) mich führt. Es gibt mehr als genug menschen die auch so leben. Wenn du einen Partner findest machst das nicht gleich beim ersten Datei klar. So "hey ich bin... und steh auf schmerzen" . Sondern wie bei allem kommt das mit der zeit. Ich habe nicht alle komentare gelesen da ich nicht so viel zeit habe. Wenn du Fragen hast dann schreib dich einfach unter meinem Beitrag.

Schäm dich nicht denn die leute die auf "Blümchensex"(der ja als normal gilt) schämen sich auch nicht.

Grüße

Sklavin
 
Okay, nachtrag
Habe nun doch einige komentare gelesen. Und ohne eine Diskussion auslösen zu wollen. Die die versucht haben diese vorliebe zu erklären habt ihr so eine Vorliebe?
Ich bin wie gesagt selbst in einer bdsm Beziehung und habe mit meinem Mann gesprochen und wir haben und ein bisschen amüsiert da diese Erklärungen so gar nicht zu uns passen.
Er ist weder "schwach" noch bin ich "kaputt" sodass ich schmerzen brauch um mich zu spüren.
Was uns von ein ander abhängig macht ist die liebe zueinander aber nicht das Dom//Sub Verhältnis.

Sklavin
 
@nordreiner: zu 'ethik' lies dir bitte für den anfang den entsprechenden wikipedia artikel durch. was du denkst bzw. glaubst, ist keineswegs allgemeingültig. für tiefere einblicke empfehle ich ernst tugendhats 'vorlesungen über die ethik'. er weist (aus meiner sicht) ziemlich stringent nach, dass moralisches handeln der um den glückszusatz erweiterten goldenen regel folgt, konkret 'wenn du glücklich werden willst, dann behandle andere so, wie du selbst behandelt werden willst'.
dabei geht es nicht um symmetrische handlungen, sondern um solche qualitäten wie respekt, mitgefühl und natürlich auch liebe. was du dir dazu ausdenkst, hat keine wissenschaftliche basis.

wie auch immer, damit du ein kleines bisschen ein gefühl für bdsm bekommst, mache folgende kleine (nichtsexuelle) übung: suche dir eine/n partner/in und geht zusammen in einen park oder wald mit etwas unwegsamen gelände. der eine schliesst dann die augen, der andere führt. wechselt euch ab. schreib, was dir besser gefällt und warum.

ich stehe dazu, dass ich lieber führe. ich geniesse sowohl meine verantwortung als auch das mir entgegen gebrachte vertrauen, das bis zur völligen preisgabe gehen kann. ich hab hier im forum bereits in einem anderen thread geschrieben, dass ich als 'meister' eig der diener meiner 'schülerin' bin. naja, auch das dürftest du nicht verstehen.
 
Hey.
Marut, ich unterschreibe. Aber die meisten verstehen das nun leider nicht.
Ich als 'schülerin' kann das ja verstehen aber für viele ist es als würde man in einer anderen welt leben.

Sklavin
 
Okay, nachtrag
Habe nun doch einige komentare gelesen. Und ohne eine Diskussion auslösen zu wollen. Die die versucht haben diese vorliebe zu erklären habt ihr so eine Vorliebe?
Ich bin wie gesagt selbst in einer bdsm Beziehung und habe mit meinem Mann gesprochen und wir haben und ein bisschen amüsiert da diese Erklärungen so gar nicht zu uns passen.
Er ist weder "schwach" noch bin ich "kaputt" sodass ich schmerzen brauch um mich zu spüren.
Was uns von ein ander abhängig macht ist die liebe zueinander aber nicht das Dom//Sub Verhältnis.

Sklavin

nun, da auch ich versucht habe, zu erklären, fühle ich mich von deinem beitrag angesprochen. ebenfalls nicht als diskussionsauslöser, nur als kommentar:
ihr dürft euch gerne amüsieren, dein meister und du. andere menschen zu unterhalten, ist mmn nicht das schlechteste.
ich brauche mich und mein bdsm weder zu rechtfertigen noch meine erfahrung darzulegen, um, sozusagen, "anerkannt" zu werden. aber for your interest: ja, ich habe "so eine vorliebe", um bei deinen vagen worten zu bleiben, und ja, ich bin das, was so im allgemeinen als "erfahrene/r bdsmer/in" betrachtet wird.
 
@nordreiner: zu 'ethik' lies dir bitte für den anfang den entsprechenden wikipedia artikel durch. was du denkst bzw. glaubst, ist keineswegs allgemeingültig. für tiefere einblicke empfehle ich ernst tugendhats 'vorlesungen über die ethik'. er weist (aus meiner sicht) ziemlich stringent nach, dass moralisches handeln der um den glückszusatz erweiterten goldenen regel folgt, konkret 'wenn du glücklich werden willst, dann behandle andere so, wie du selbst behandelt werden willst'.
dabei geht es nicht um symmetrische handlungen, sondern um solche qualitäten wie respekt, mitgefühl und natürlich auch liebe. was du dir dazu ausdenkst, hat keine wissenschaftliche basis.

Schön, dass Du Dich mit Ethik auseinandersetzt. Jedoch stimme ich - soweit ersichtlich - mit ernst tugendhat nicht überein. Wenn er das, was Du zitiertest, als Ethik ausgibt, ist das in meinen Augen eine schöne Moral (ohne Ironie), jedoch unzureichend. Und auf wikipedia stehe ich im Zusammenhang mit Ethik schon dreimal nicht.
 
Okay, nachtrag
Habe nun doch einige komentare gelesen. Und ohne eine Diskussion auslösen zu wollen. Die die versucht haben diese vorliebe zu erklären habt ihr so eine Vorliebe?
Ich bin wie gesagt selbst in einer bdsm Beziehung und habe mit meinem Mann gesprochen und wir haben und ein bisschen amüsiert da diese Erklärungen so gar nicht zu uns passen.
Er ist weder "schwach" noch bin ich "kaputt" sodass ich schmerzen brauch um mich zu spüren.
Was uns von ein ander abhängig macht ist die liebe zueinander aber nicht das Dom//Sub Verhältnis.

Sklavin


liebe "gästin"

ich würde gerne wissen : bist du auch in der lage, eine "normale" 0815 sexualität zu leben? d.h. normaler GV, zärtlichkeiten, mal kein dom/sub und kein BDSM?

darin liegt für mich das problem bei einigen der beiträge, auf die ich hier geantwortet habe (unter anderem der der TE) : wenn man gewisse dinge braucht - egal ob es nun reale oder vorgestellte schläge, erniedrigungen etc sind - um überhaupt spass am sex zu haben, dann finde ich das alarmierend.

wenn du sowohl die normale, als auch die BDSM sexualität (letztere auch gerne als besonders, aber nicht ausschliesslich) als erregend empfindest (und dein mann eben so) spricht ja auch absolut nichts dagegen. es ist aber nicht von der hand zu weisen, dass tatsächlich nicht wenige mit diesen neigungen unter psychischen schäden leiden (was ich keinesfalls böse meine) : Das sieht man hier auch im thread. ich habe mindestens von 2 oder 3, die hier posteten, dass sie auch gerne erniedrigt würden, dabei auf BDSM stünden und so weiter im selben posting gelesen (oder kurz davor oder darauf) ,dass sie MB opfer waren oder unter anderen psychischen problemen leiden würden. für mich gibts einen unterschied zwischen gesunden sexuellen neigungen (das können fast alle sein, solange ausgelebt ohne dass es schadet) und welchen, die aus anderen gründen entstanden sind.
 
Ich antworte jetzt Mal an alle:

Es ist nicht meine Meinung, dass BDSM mit MB in der Kindheit zusammenhängt, sondern so habe ich es in diversen Psychologieseminaren gelernt. Das ist noch keine 10 Jahre her und wird, so weit ich weiß, nach wie vor so gelehrt.

Interessant finde ich, dass hier sogar neurobiologische Erklärungen (bsplw. abgestorbene Spiegelneuronen im Vorderlappen) ignoriert werden.

Manche scheinen mir so gefangen in ihrer Störung, dass sie ihre verzerrte Wahrnehmung (Schläge seien keine Gewalt) als allgemeingültig darstellen. Wie weit darf BDSM denn bitte gehen? Ich habe Mal einen Mann in der Szene kennen gelernt, dessen Traum es war, eine Frau beim Sex zu töten. Darf er das eurer Meinung tun, wenn sie es selbst wünscht? Falls nicht, wieso nicht? Hat er und sie denn nicht das selbe Recht aufs Ausleben ihrer Phantasien wie ihr?

Ich hoffe, ihr merkt, dass das Ganze eine eindeutig pervertierte und gefährliche Szene ist! Gewalt bleibt Gewalt, auch wenn sie einvernehmlich vollzogen wird. Eine Ohrfeige wird nun Mal nicht zum Kuss, nur weil der geohrfeigte sie gerne wollte!
Zum Thema Grenzen fällt mir noch ein: Es ist auch im EigenIntresse des Doms diese einzuhalten. Er will mit seiner Sub ja weiterhin spielen. Eine Neue findet sich nicht so schnell und die Suche nach ihr bedeutet Arbeit. Muss nicht immer Liebe sein, was einem als solche verkauft wird.

Zum Thema nicht heilen wollen, kann ich nur sagen, dass ich es für verantwortungslos halte! Jemand , der körperlich krank ist, würde doch auch unverantwortlich mit sich und anderen (Ansteckungsgefahr) und umgehen, wenn er seine Krankheiten ignoriert!

Ich kann wirklich JEDEM BDSMer raten, selbst Psychologie zu studieren! Das öffnet die Augen!

Alles Gute!
 
Danke für die Antwort.
Ich musste schmunzeln, einige unserer freunde sind Psychiater und eingefleischte Doms und auch Subs. Um zum ersten klar zustellen es muss nicht sein das der Dom immer männlich ist und die Sub weiblich, geht auch andersrum. Ich kenne es aus div. Clubs so das eine grenze da ist wo sich die partner auf Limits einigen oder aber da wo es bleibende schäden hinterlässt. Also nein mord wäre keine option!
Ich kenne mich in der Psychologie nicht besonders aus, aber ich persönlich empfinden mich , meinen mann und meine bdsm freunde nicht für krank und verantwortungslos. Und ich möchte kurz bemerken das eine Freundin von mir einen unfall mit ihrem partner hatte beim "psychisch gesunden sex". Ich fragte mich nach diesem Ereignis durch den Bekanntenkreis und stellte fest das die meisten bdsm paare sich noch nie verletzten.
Ich denke das ist alt eingefahrenes denken.
Ich meine damit nur echte bdsm paare keine 'ich hab 50 shades of gray gelesen und steh jetzt auch auf sowas' paare.

Sklavin
 
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