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  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Respektloses Verhalten mir gegenüber

Hallo @Giulia23,
Ich kenne Leute, die ihren festen Glauben haben und die sind nur unter sich, wahrscheinlich genau aus diesem Grund.
Tief gläubig, praktizierend und nicht gläubig passt überhaupt nicht zusammen.
Da gibt es nur die linke oder rechte Seite, aber keine gemeinsame Mitte, meiner Meinung nach. Und wirklich tolerant können beide Seiten nie sein, weil sie im Grunde ihre Überzeugung ausleben.
Das sehe ich anders. Man kann ungläubig/nicht religiös und dennoch ein guter Mensch sein. Ein nicht religiöser Mensch mit einer vernünftigen Ethik wird den Glauben anderer Menschen, auch wenn er ihn nicht teilt, immer respektieren. Es sei denn, der Gläubige wäre ein Fanatiker, der im Namen seines vermeintlichen Glaubens Straftaten begeht oder dazu aufruft. Das hat mit einem vernünftig praktizierten Glauben nämlich nichts mehr zu tun, sondern der angebliche Glaube dient hier nur als Vorwand. Das ist auch nicht zu tolerieren und wird ja auch von religiösen Menschen, sofern sie ihren Glauben vernünftig praktizieren, nicht toleriert.

Ein gläubiger Mensch, der seinen Glauben vernünftig praktiziert, wird einen Menschen nicht wegen seines Unglaubens ablehnen, sondern respektieren, dass dieser Mensch eben nicht gläubig ist.

Abwertende, gehässige Kommentare verbieten sich damit auf beiden Seiten von selbst.

Im Übrigen gibt es in Glaubensfragen nicht nur Schwarz oder Weiß. Es gibt fanatisch Gläubige, fanatische Atheisten, Tiefgläubige (ohne dabei fanatisch zu sein), normal Gläubige, traditionell Gläubige, Ungläubige (ohne deshalb Gläubige zu hassen), Personen, die nur auf dem Papier einer Religion oder Konfession angehören, Personen, die aus der Kirche ausgetreten, aber dennoch nach wie vor gläubig sind, religiös Gleichgültige, Agnostiker....
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Giulia, auch in diesem Forum wurde ich schon als geisteskrank bezeichnet und man unterstellte mir Wahnvorstellungen, weil ich zu meinem Glauben stehe. Und ich wüsste nicht, dass die beleidigende Person deshalb gemaßregelt wurde.
Schau dir mal Statistiken an, in wie vielen Ländern dieser Welt Gläubige verfolgt werden. Das geht dann von Diskriminierung bis Tötungen. Ich will diese Pöbeleien und Verunglimpfungen nicht kleinreden, ich empfinde so etwas auch als schlimm, aber ich denke, es ist noch die mildeste Form, der man ausgesetzt sein könnte.
 
Vielen Dank nochmals für Eure Beteiligung hier, die sehr hilfreich war.

Ich bin in der Zwischenzeit nochmals auf Person II gestoßen und es war unangenehm atmosphärisch. Also wir waren nicht alleine, von daher gings, aber vielleicht ist das auf Dauer doch kein Zustand. Vermutlich werde ich es doch mal angehen und ihn darauf ansprechen. Ich stehe inhaltlich dazu, dass ich mich halt geärgert habe und sein Vorbringen auch irgendwie selbstgerecht fand (von wegen, habe dagegen gehalten), aber ich habe dann natürlich auch sehr impulsiv reagiert und ging im übertragenen Sinne türeknallend (nicht in echt) von dannen. Arg, ich finde solche Situationen schrecklich, wenn irgendwie so eine miese Stimmung Einzug gehalten hat und man nicht so richtig weiß, wie man sich wieder annähern kann oder ob man das überhaupt soll. Vielleicht ist es für ihn ja auch abgehakt und er ist eher genervt, wenn ich nochmal damit anfange.
 
Und was, wenn er DICH einfach mag, aber nicht wirklich zu deiner Religion steht?

Was, wenn er an dem Tag nur ehrlich gezeigt hat, dass er doch nicht so hinter dem Thema steht, wie es sonst immer den Anschein hatte. Könnte doch sein? Was machst du dann?

Ich finde, du solltest nicht versuchen, ihn zu ändern. Wenn er dich in Schutz nehmen möchte, soll er das von Herzen machen. Alles andere wäre nicht ehrlich und hätte so einen komischen Beigeschmack.
 
Und was, wenn er DICH einfach mag, aber nicht wirklich zu deiner Religion steht?

Was, wenn er an dem Tag nur ehrlich gezeigt hat, dass er doch nicht so hinter dem Thema steht, wie es sonst immer den Anschein hatte. Könnte doch sein? Was machst du dann?

Ich finde, du solltest nicht versuchen, ihn zu ändern. Wenn er dich in Schutz nehmen möchte, soll er das von Herzen machen. Alles andere wäre nicht ehrlich und hätte so einen komischen Beigeschmack.

Ich finde ja gar nicht, dass er mich oder Inhalte, die mir was bedeuten, in Schutz nehmen müsste.

Was ich ihm vorgeworfen habe, ist ja im Gegenteil, dass er das Thema weiter angeheizt hat, obwohl ich deutlich zu verstehen gab, dass ich es unangenehm bzw. unangemessen finde, wenn die beiden sich neben mir über meine Konfession auslassen. Und dass er dafür quasi noch Dank von mir erwartete, hat mich peinlich berührt. Um Unehrlichkeit gehts in der Tat auch ein bisschen. Was bspw. auch so ne Masche von ihm ist: er beruft sich auf Dritte.....so in der Art (natürlich nur überspitzt): "andere behaupten ja, dass Ihr auch Katzenbabies esst, ....". Er hat sowas an sich, dass er ein für mich kränkendesThema gerade forciert, was ohne ihn gar nicht auf dem Tableau gestanden hätte, um sich dann aber wiederum tolerant zu geben. Und dafür möchte er dann Anerkennung.
Wie gesagt: für das Wie der Unmutsbekundung könnte ich mich auch entschuldigen.
 

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