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Respektloses Verhalten mir gegenüber

Liebe TE ich kann dich total verstehen und finde du hast richtig dich verhalten.

Jetzt weißt du wenigstens das er sich für dich nicht einsetzen würde und falls wieder was sein sollte, setz dich auch nicht für ihn ein.

Allein schon das er der Meinung ist, das er richtig gehandelt hat,geht gar nicht.

Einen Tipp habe ich leider nicht.
 
Es gibt die Möglichkeit dem anderen zu sagen, wie man sein Verhalten findet.
Und dann gibt es noch die Möglichkeit, dass man sich sagt, sie wissen es halt nicht besser und ich geb da nichts drauf.

Es ist das eine sich mit seiner Religion zu identifizieren und etwas anderes, wie man mit dem Verhalten anderer umgeht.

Man kann darüber stehen und dennoch dazu stehen. Oder man zieht Konsequenzen und beendet den Kontakt.
Wenn man erwartet das sich andere verändern, wird man nur enttäuscht, also kann man entweder seine Einstellung und Umgang mit solchen Menschen ändern, oder sich weiterhin darüber aufregen/beschweren.

Ich finde meine Lebenszeit ist zu kostbar, um mich mit sowas rumzuplagen.
 
Vielleicht denken jetzt viele: wie empfindlich, Religion ist doch auch sch**** und da muss man sich halt auch was gefallen lassen, es geht mir aber um das Thema Respekt.

Es geht dir wohl vielmehr um dein verletztes Ego. Wird gern mal mit Respekt verwechselt. Frage dich, warum dich das so gekränkt hat, wirklich gefestigt scheinst du ja nicht zu sein, sonst würdest du darüber stehen. Mach dein Ego Problem nicht zu dem Problem anderer. Wenn dir deren Art und Weise, ihr Verhalten, nicht gefällt, such dir andere Menschen. Es könnte dann aber ein ewiges Austauschen sein, wenn du immer davon rennst, wenn dein Ego gekränkt wird.
Frage dich nicht, warum X und y dich gekränkt haben, sondern vielmehr warum es dich kränkt. Oft sind es doch eigene Erwartungen...was sich auch Darin zeigt, dass du schreibst DU würdest X,y ja anders machen. DU bist aber nicht DIE und umgekehrt auch nicht.

Darin liegt der Schlüssel.
 
Ohje, wo soll ich anfangen.

Danke für die konstruktiven Beiträge hier.
Apropos Leseverständnis: ich weiß nicht, wie man aus meinem Text entnehmen kann, ich hätte nicht reagiert.

Ich hatte schon so einen Impuls, dass ich besser nicht schreiben sollte, dass es um Religion ging. Weil sich bei diesem Thema ja oft viele darin überschlagen, sich noch cool und extrem aufgeklärt zu finden, wenn sie anderen an den Kopf hauen, wie dumm das ist, daran zu glauben, dass es noch Dinge jenseits dieser Welt gibt. Gerne mit dem Zusatz, dass man doch nur seine Meinung sagte. Und ja: Religion ist Privatsache. Wenn man Wert auf ein freundliches Miteinander legt und "seine Wahrheit anderen wie ein nasses Handtuch um die Ohren hauen" nicht als das Mittel der Wahl ansieht, sollte man 1. anderen seine Religion bzw. religiöse Themen nicht aufdrängen 2. sollten auch Atheisten sich zurückhalten mit Abwertungen 3. auch innerhalb einer Religion Unterschiede akzeptieren.

Wenn ich schreibe, dass ich mich nicht so verhalten würden, mich selbst zum Maßstab damit mache: nun ja, so ist das nun einmal, wenn man etwas thematisiert, was man unter Umgangsformen fassen könnte. Wenn ich finde, dass sich jemand schlecht benimmt, habe ich halt den korrigierenden, beschwichtigenden Gedanken, ob ich mich in vergleichbaren Situationen so verhalten würde, es mir vielleicht auch schon passierte. Wenn nicht, halte ich es immer noch für legitim, meinem Unmut Ausdruck zu verleihen, was ich hier auch getan habe.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich muss mal anonym um Rat fragen wegen einer eigentlichen Lappalie, die mir aber irgendwie zusetzt.
Vor einiger Zeit war ich in der Situation, dass ich in einer größeren Gruppe mitbekam, wie sich zwei Leute davon über meine Konfession ausließen. Also wirklich gröber, stammtischmäßiger. öööö

Vielleicht denken jetzt viele: wie empfindlich, Religion ist doch auch sch**** und da muss man sich halt auch was gefallen lassen, es geht mir aber um das Thema Respekt. Ich würde doch auch nicht fortgesetzt über irgendwelche Gruppen ablästern neben einer Person, die zu dieser Gruppe gehört.....ist ja jetzt egal, ob es ne Nationalität ist, die Religion oder sonst was, wenn diese Person auch noch ihren Unmut zu verstehen gibt und mich dann wundern, dass die verschnupft ist? Was meint Ihr?
Ich finde, der Ton macht die Musik. Man muss nicht religiös sein, man kann sich über Religionen und Konfessionen auch durchaus kritisch äußern, aber bitte nicht auf primitivem Stammtischniveau. Das empfinde ich auch als Respektlosigkeit. Meist beruht diese Art Kritik ohnehin nur auf peinlicher Unkenntnis, intellektuellem Unvermögen und auf Desinteresse daran, sich einmal wirklich schlau zu machen über die Religion oder Konfession. Bei manchen Leuten in ihrer hasserfüllten Intoleranz ist schon das Gehirn regelrecht vernebelt .

Da werden irgendwelche Behauptungen in die Welt gesetzt oder es wird nur das Negative hervorgeholt, das Positive aber bewusst unterschlagen. Oder es werden negative Pauschalurteile gefällt, es wird generalisiert oder so getan, als ob eine bestimmte Konfession in jeder Hinsicht noch auf dem Stand von vor mehreren 100 Jahren sei. Kritik, die nicht fundierter ist, kann ich gar nicht ernst nehmen. Sie kommt von religiös Ungebildeten, Denkfaulen und Überemotionalisierten, die zu einer rationalen, differenzierteren Betrachtungsweise weder willens noch fähig sind.

Oft reden ja selbst angeblich Gläubige Stuss. Mir hat eine Katholikin mal erzählen wollen, die Weihnachtszeit gehe nur bis Silvester. Das habe der Pfarrer gesagt. Selten so ein dümmliches Zeug gehört von einer Person, die von Kindheit an katholisch erzogen wurde.

Was den Pfarrer betraf: Er hatte lediglich gesagt, bis Silvester könne man sich noch "Frohe Weihnachten" wünschen. 😉😎
 
Zuletzt bearbeitet:
@TE: Wenn es dich noch so beschäftigt solltest du ihn noch mal drauf ansprechen und fragen was das sollte und ob er sein Verhalten wirklich angemessen fand. Und wenn er es immer noch nicht einsieht würde ich mich zurückziehen. Waren da noch viele andere am Stammtisch? Waren die anderen denn nicht von der Situation genervt?

Es waren noch ne handvoll andere Leute da, ich weiß aber nicht von allen, was sie überhaupt mitbekamen im Detail, weil sie ja auch noch mit anderen Dingen beschäftigt waren. Mit einem sprach ich aber im Nachgang darüber und er meinte, dass man doch auf Pöbler I (er sprach wirklich auch von pöbeln) einfach nicht mehr eingehen solle, er das auch nicht mache, dass das dann ins Leere laufe. Also Person I ist einfach bekannt für solche unsachlichen Beiträge. Ich habe dieser Person im Übrigen schon mal klargemacht, dass ich mich nicht mehr auf seine Endlosschleife an Anfeindungen einlassen werde. Das Problem war hier aber, dass Person II dann halt darauf eingestiegen ist.
 
Ich kann gut verstehen, dass man beim Thema Religion empfindlich reagiert. Das ist etwas sehr Persönliches, Intimes. Vielleicht kannst Du das Deinem Bekannten vermitteln, warum Dich das so gekränkt hat.

Danke Dir.
Ich bin momentan auch in einer Phase in der das "noch persönlicher" ist. Ich bin in Trauer und da kommt man ja zwangsläufig auf die ganz "großen Fragen". Und es ist auch ein Grund, warum ich wohl auch empfindlicher bin als sonst.
 
Hallo @Giulia23,

zu der Sache an sich kann ich nichts sagen, aber etwas anderes:

Ich kenne Leute, die ihren festen Glauben haben und die sind nur unter sich, wahrscheinlich genau aus diesem Grund.
Tief gläubig, praktizierend und nicht gläubig passt überhaupt nicht zusammen.
Da gibt es nur die linke oder rechte Seite, aber keine gemeinsame Mitte, meiner Meinung nach. Und wirklich tolerant können beide Seiten nie sein, weil sie im Grunde ihre Überzeugung ausleben.

Einziger Unterschied: Es handelt sich um Menschen, die auf dem Papier gläubig sind und ansonsten die Kirche nur von außen gesehen haben 😎
Dann funktioniert es.

Aber wie ich deinen Text verstehe, ist das bei dir nicht der Fall.
Was nicht heißen soll, dass du selber schuld bist, sondern dass die Differenzen einfach zu groß sind und es früher oder später zu solchen Situationen kommt und sicher wieder kommen wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke Dir.
Ich bin momentan auch in einer Phase in der das "noch persönlicher" ist. Ich bin in Trauer und da kommt man ja zwangsläufig auf die ganz "großen Fragen". Und es ist auch ein Grund, warum ich wohl auch empfindlicher bin als sonst.

Das tut mir leid.
Versuche solche eher "schweren" Themen mit Freunden zu besprechen, die deinen Glauben teilen.
Ich finde, das wird dir eher helfen, als dich in so einer Situation auch noch rechtfertigen zu müssen.
 
Hallo @Giulia23,

zu der Sache an sich kann ich nichts sagen, aber etwas anderes:

Ich kenne Leute, die ihren festen Glauben haben und die sind nur unter sich, wahrscheinlich genau aus diesem Grund.
Tief gläubig, praktizierend und nicht gläubig passt überhaupt nicht zusammen.
Da gibt es nur die linke oder rechte Seite, aber keine gemeinsame Mitte, meiner Meinung nach. Und wirklich tolerant können beide Seiten nie sein, weil sie im Grunde ihre Überzeugung ausleben.

Einziger Unterschied: Es handelt sich um Menschen, die auf dem Papier gläubig sind und ansonsten die Kirche nur von außen gesehen haben 😎
Dann funktioniert es.

Aber wie ich deinen Text verstehe, ist das bei dir nicht der Fall und daher keine große Überraschung.
Was nicht heißen soll, dass du selber schuld bist, sondern dass die Differenzen einfach zu groß sind und es früher oder später zu solchen Situationen kommt und sicher wieder kommen wird.


Danke Dir.....
Hmm.....in meinen Augen funktioniert es dann nicht, wenn man als Atheist oder gläubiger Mensch den jeweils anderen ändern mag. Man kann das Thema ja einfach auch ruhen lassen. Ich diskutiere mit niemandem Glaubensthemen, der das nicht möchte. Ich frage solche Punkte im Alltag auch nicht ab, also ob jemand gläubig ist, welcher Konfession er/sie angehört etc. Und wenn ich es weiß, dass jemand nicht gläubig ist, schütte ich auch keine Verdammnisfantasien über solche Leute.
Anders herum mag ich mir aber auch nicht sagen lassen, also von Leuten, die um meinen Glauben wissen, dass Religion halt quasi nur was für Dumme sei, für Leute, die sonst mit ihrem Leben nicht klarkommen. Vor allem kommt so eine Pöbelei, wie tw. hier auch schon angesprochen, ja gerade oft von Leuten, die sich jetzt nicht verdächtig machen, die hellsten Kerzen auf der Torte zu sein.

Im geschilderten Fall ist es sogar so, dass die anderen beiden sich auch Christen nennen, aber sich halt an meiner speziellen Konfession abgearbeitet haben.
 
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