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Reportage " Aspekte " im ZDF am 22.07.2011

G

Gast

Gast
ich finde den Thread sehr verwirrend,

auch was du überhaupt willst, sowohl hier als in dem anderen Forum

offenbar hast du ein Problem mit Sarrazin - aber bedarf es dazu gleich der obligatorischen Nazikeule?

hast du Sarrazins Buch überhaupt gelesen? - oft geben die Medien Aussagen völlig sinnentfremded und völlig aus dem Kontext gerissen wieder
 

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Heidenade

Aktives Mitglied
AW: Reportage " Aspekte " im ZDF am 22.07.2011 Unterschiede : Meinung Diskriminierung

Es geht hier in keinster Weise darum, ob Sarazin recht hat oder nicht. Das spielt keine Rolle. Es geht einzig und allein darum, dass auch Herr Sarazin das recht hat seine Meinung frei zu äußern. Und dem ist so. Ebenso haben selbstverständlich auch SIe das Recht Ihre Meinung zu Sarazins Thesen frei zu äußern. Mir ging es darum, dass Sie ihm seine Meinung gerne verboten hätten, und dem widersetze ich mich. Das ist alles.
Bzgl. Ihres Kommentars könnte ich mir vorstellen, dass das ZDF den Beitrag genauso falsch interpretiert hat, wie ich und das Wort "Naziseuche" auf Herrn Sarazin bezog und deshalb gelöscht hat.
Hallo Nachtseite ,


Diskriminierung
beschreibt die soziale Diskriminierung, wie sie sowohl in den Sozial- und Rechtswissenschaften als auch umgangssprachlich meist verstanden wird -
eine gruppenspezifische Benachteiligung oder Herabwürdigung von Gruppen
oder Individuen im Gegensatz zur heute seltener
verwendeten neutralen Diskriminierung im Sinne von wertfreier Unterscheidung.
Begriffsgeschichte
Das Wort Diskriminierung stammt von dem aus dem lateinischen Verb
discriminare „ trennen, absondern, unterscheiden “ im Spätlateinischen
abgeleiteten Verbalsubstantiv discriminatio „ Scheidung,
Absonderung “ .
Das Verb diskriminieren wurde im 16. Jahrhundert in der wertneutralen Bedeutung „ unterscheiden, sondern, trennen “ ins Deutsche entlehnt und ist dort
seit dem 19. Jahrhundert kontinuierlich belegt.
Seit dem frühen 20. Jahrhundert bedeutet es mit negativer Bewertung „ jemanden herabsetzen, benachteiligen, zurücksetzen “, zunächst im
Politischen und dann vor allem im sozialen Bereich,
während die ältere wertneutrale Bedeutung des Verbs nur noch
vereinzelt fachsprachlich erscheint.
Das Verbalsubstantiv Diskriminierung ist im Deutschen seit dem
frühen 20. Jahrhundert in der Bedeutung
„ Herabsetzung, Benachteiligung, Verunglimpfung “ etabliert, zunächst im Bereich der
Wirtschaft ( für handelspolitische und wirtschaftliche Diskriminierung )
und dann auch für die Diskriminierung gesellschaftlicher Gruppen.
In der wertneutralen Bedeutung „ Unterscheidung “ ist auch
Diskriminierung vereinzelt in fachsprachlichem Gebrauch anzutreffen.
Seit dem 19. Jahrhundert belegt ist als zweite Form der Entlehnung
außerdem Diskrimination, das im fachsprachlichen Gebrauch
seine wertfreie Bedeutung „ Unterscheidung “ beibehalten hat ,
seit dem frühen 20. Jahrhundert aber auch in der Bedeutung
von ( gesellschaftlicher ) Diskriminierung erscheint.
Die Soziologie untersucht gesellschaftliche Diskriminierung und
differenziert hierbei unter anderem zwischen struktureller,
institutioneller und sprachlicher Diskriminierung.
In Abgrenzung gegen die sozialpsychologische Vorurteilsforschung
geht es also um soziale Bedingungen und Ursachen,
die nicht auf individuelle Einstellungen reduzierbar sind.
In der Rechtswissenschaft ist der Begriff enger gefasst und
bezieht sich nur auf die Differenzierung wegen bestimmter
enumerativ aufgeführter Gründe.
Soziologie und Rechtswissenschaft gebrauchen den Begriff
also in normativer Weise.

Meinung
Eine Meinung (von indogermanisch moino Wechsel, Tausch) ist
die in einem Menschen bestehende subjektive Ansicht und Einstellung
zu Zuständen,
Ereignissen oder anderen Personen ( rechtlich : Werturteil ).
Eine Meinung äußert sich in einer Aussage und ihre wesentliche
Aufgabe ist die Bewertung oder Beurteilung, sie sagt aus, wie jemand etwas sieht.
Wortfeld und Abgrenzung
zu ähnlichen Begriffen Synonym mit „ Meinung “ werden mitunter die
folgende Begriffe verwendet, die aber teilweise sehr unterschiedlich definiert werden :
Behauptung, Standpunkt, Ansicht, Einstellung, Annahme, These,
Überzeugung, Auffassung und Werturteil.
Sind zwei oder mehrere Personen unterschiedlicher Meinung spricht man von Meinungsverschiedenheit oder Dissens.
Bei einer Konversation unterschiedlicher Gruppen spricht man von
Meinungsaustausch.
Die gesellschaftlich tendierende Meinung ist die Öffentliche Meinung.
In einer pluralistischen Gesellschaft spricht man auch von Meinungsvielfalt.
Das Recht auf Meinungsfreiheit ist im Grundgesetz verankert, d.h. jeder
hat das Recht auf freie Meinungsäußerung.
Unter Demoskopie versteht man die Meinungsforschung, unter
Meinungsbildung den Prozess der Entstehung einer Meinung.
Eine Meinung ist demnach ein psychisch erzeugter Standpunkt, der
meist im Grade seiner Plausibilität stabil beibehalten wird.
Ist der Standpunkt einer Person unsicher, wird sie einen neuen Prozess
des Findens beginnen, neue Informationen
sammeln und sich eine mehr oder weniger veränderte oder eine
neue Meinung bilden.
Ein wichtiger Faktor der Meinungsbildung sind außerdem die Massenmedien.

Meinungsfreiheit
aus Wikipedia , der freien Enzyklopädie
Die Meinungsfreiheit, auch Redefreiheit, ist das gewährleistete subjektive
Recht auf freie Rede sowie freie Äußerung und (öffentliche) Verbreitung
einer Meinung in Wort, Schrift und Bild sowie allen weiteren verfügbaren Übertragungsmitteln.
Zusammenhang mit der Staatsform
Die Meinungsfreiheit ist ein Menschenrecht und wird in einer Verfassung
als ein gegen die Staatsgewalt gerichtetes Grundrecht garantiert, um zu verhindern,
dass die öffentliche Meinungsbildung und die damit verbundene Auseinandersetzung mit Regierung und Gesetzgebung beeinträchtigt oder gar verboten wird.
In engem Zusammenhang mit der Meinungsfreiheit sichert die Informationsfreiheit den Zugang zu wichtigen Informationen, ohne die eine kritische
Meinungsbildung gar nicht möglich wäre; das Verbot der Zensur verhindert die Meinungs- und Informationskontrolle durch staatliche Stellen.
Im Unterschied zu einer Diktatur sind der Staatsgewalt in einer Demokratie
die Mittel der vorbeugenden Informationskontrolle durch Zensur ausdrücklich verboten.
Geschichte
Die Meinungsfreiheit wurde bereits 1789 in Art. 11 der Erklärung der
Menschen- und Bürgerrechte in Frankreich als eines der kostbarsten Rechte
des Menschen (frz.: un des droits le plus précieux de l’homme) bezeichnet.
Heute gilt sie als einer der wichtigsten Maßstäbe
für den Zustand eines demokratischen Rechtsstaates.
Grenzen
Beschränkungen der Meinungsfreiheit dürfen in den meisten Demokratien
keine abweichende Meinung unterbinden, sondern nur zum
Staatsschutz oder zum Schutz anderer wichtiger Interessen wie dem Jugendschutz eingesetzt werden. Repression, also
Sanktionen nach erfolgter Meinungsäußerung, ist meist nur zum Schutze höher- und gleichrangiger anderer Güter erlaubt,
aber nur auf der Basis eines ausreichend die Einschränkung detaillierenden rechtmäßig verabschiedeten Gesetzes.
Allgemein verbreitete Einschränkungen der Meinungsäußerungsfreiheit
sind (nicht abschließend) :

der Schutz der persönlichen Ehre gegen Beleidigung oder Verleumdung,
die Weitergabe als geheim klassifizierter Informationen,
die übermäßige Kritik an eigenen oder ausländischen höchsten Staatsvertretern wie Staatsoberhaupt, Gerichten oder manchmal selbst einfachen Beamten,
die Grenzen der Sittlichkeit und des Jugendschutzes,
die Grenze der öffentlichen Sicherheit (in den USA rechtshistorisch häufig angeführtes Verbot des missbräuchlichen Ausrufes „ Feuer “ in einem Theater),
besonders relevant in Zeiten des zunehmenden Terrorismus,
der unlautere Wettbewerb durch Herabsetzung („ Madigmachen “) der Ware oder Dienstleistung eines Konkurrenten.

Darüber hinaus kann es je nach Verfassungstradition erhebliche Unterschiede in der Zurückhaltung des Staates vor Repression geben :
Im Gegensatz zu den insoweit recht zurückhaltenden USA gehen die meisten europäischen Länder deutlich weiter.
So steht die Rassendiskriminierung im Gegensatz zu den USA in Europa meist auch unter Privatleuten unter Strafe (siehe Volksverhetzung).

Rechtslage in Deutschland
In Deutschland wird die Meinungsfreiheit durch Art. 5 Abs. 1 Satz 1 Hs. 1 des Grundgesetzes (GG) gewährleistet.
Artikel 5 (verkürzt)
(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten (…) Eine Zensur findet nicht statt.
*
Mein Beitrag :

... später heißt es wieder : " Wir haben nichts gewußt. "
von : Oma11
Erstellt am: 23.07.11, 13:18
323 mal gelesen

Ich bin geteilter Stimmung über Ihre Reportage.
Herr Sarrazin bekommt die größte Plattform im Fernsehen , um weiter
seine Abneigung gegen Menschen
demonstrieren zu können , welche muslimischer Herkunft sind.
Oder das ZDF wollte den SPD - Politiker doch " bloß " stellen , seine
Voreingenommenheit
gegen den Islam usw. , was aber dem ZDF mißglückt ist.
Denn lt. den Forenbeiträgen sehen , lesen Sie ja nun , was mit
dieser Reportage weiterhin ausgelöst wird/wurde !
Ich bin Deutsche , meine Vorfahren über viele Generationen , alles Deutsche -
ICH bin kein GUTMENSCH ,
aber
die Selbstherrlichkeit von Millionen Deutschen , mit Verlaub , [...]* mich allmählich an !
1945 haben so viele o.g. Satz gesprochen ( Titelzeile ) .
NUR
heute geht DAS NICHT mehr !
Die Welt ist verkabelt, vernetzt usw. - Nachrichten schwirren um unseren Erdball , pausenlos.
Und ich
war noch nie im Urlaub im Ausland , kann da nicht mitreden,
nur was ich im Fernsehen gesehen habe, oder mir Bekannte erzählten.
Und trotzdem sind wir alle Menschen dieser einen Erde in unserem Sonnensystem !
Und sollten uns E N D L I C H menschlich verhalten !!! Alle !!!
Diese Nazi-Seuche muß endlich aufhören , wann lernt Ihr das endlich ?

* Anmerkung der Redaktion: Der Beitrag wurde wegen unsachlicher Wortwahl editiert.

das zensierte Wort hieß : kotzt

Antwort eines Users :

Re: ... später heißt es wieder : " Wir haben nichts gewußt. "
von: doc meyer
Erstellt am: 25.07.11, 00:30
13 mal gelesen

guten tag,
könnten Sie (sicherlich sind Sie noch recht jung) bitte einmal ausführen, was genau
und in welchem zusammenhang Sie mit dem begriff "nazi-seuche" gemeint haben?
heißt das von Ihnen genannte wort "menschlich" gar, alles zu tolerieren, was dem
wohl des landes und seiner einheimischen bewohner schadet?
haben Sie eventuell nicht verstanden, daß "alles zu tolerieren" bedeutet, den
niedergang zu riskieren? sind "intuition" und "gesundes volksempfinden" Ihnen gar fremdworte?
na?

*

Da ich mich dort im Forum abgemeldet habe , konnte ich ihm nicht mehr antworten.
Er hat meinen Beitrag sehr mißverstanden, und will/wollte es sicherlich so.
Ich bin froh , dass ich dem User nicht mehr antworten konnte , denn z.B. über
die Worte : " gesundes volksempfinden "
könnte ich nur noch heulen , in jeglicher Sichtweise, als auch - Vergangenheit ,
Gegenwart und Zukunft
Nun lächle ich mal , ich bin nämlich schon ziemlich " alt " .
Denn meine elf Enkelkinder sind im Alter von 3-15 Jahren und
was sie in ihrem Leben erwarten wird... :-(
Und meine Eltern , als auch Großeltern und Verwandte haben uns genug
erzählt aus den Jahren 1923 - 1948.
Die Geschichtsbücher schreiben es ja auch , Filmaufnahmen usw.

Im Inhalt der freien Meinungsäußerung von Herrn Thilo Sarrazin
befindet sich auch Diskriminierung.
Und auf diese kam/kommt es mir an.
Und mit meiner/dieser Meinung stehe ich nicht allein da.

Im Übrigen sind Sie leider nur auf diesen Sachverhalt eingegangen :
- freie Meinungsäußerung.

Nicht aber auf Diskriminierung.
Wo fängt für Sie Diskriminierung an ?
Machen Sie Unterschiede , wenn es Sie selbst betrifft
oder nur anderen widerfährt ?
Wie agieren Sie , wenn Sie diskriminiert werden ?
Ruhig ?
Gelassen ?
Lächelnd ?
Verteidigend ?
Verstört ?
Wutschnaubend ?
Enttäuscht ?
Traurig ?
Ratlos ?
Hilflos ?
 
ich muss nachtseite zustimmen. der eingangspost ist sehr beleidigend und heuchlerisch geschrieben. wie man behaupten kann naziseuche sei keine beleidigung ist mir schleierhaft. und ständig einzelne worte aus den kommentaren herauszupflücken, macht die sache weder sachlicher noch glaubwürdiger.
 
G

Gast

Gast
AW: Reportage " Aspekte " im ZDF am 22.07.2011 Unterschiede : Meinung Diskriminierung

Hallo Nachtseite ,


Diskriminierung
beschreibt die soziale Diskriminierung, wie sie sowohl in den Sozial- und Rechtswissenschaften als auch umgangssprachlich meist verstanden wird -
eine gruppenspezifische Benachteiligung oder Herabwürdigung von Gruppen
oder Individuen im Gegensatz zur heute seltener
verwendeten neutralen Diskriminierung im Sinne von wertfreier Unterscheidung.
Begriffsgeschichte
Das Wort Diskriminierung stammt von dem aus dem lateinischen Verb
discriminare „ trennen, absondern, unterscheiden “ im Spätlateinischen
abgeleiteten Verbalsubstantiv discriminatio „ Scheidung,
Absonderung “ .
Das Verb diskriminieren wurde im 16. Jahrhundert in der wertneutralen Bedeutung „ unterscheiden, sondern, trennen “ ins Deutsche entlehnt und ist dort
seit dem 19. Jahrhundert kontinuierlich belegt.
Seit dem frühen 20. Jahrhundert bedeutet es mit negativer Bewertung „ jemanden herabsetzen, benachteiligen, zurücksetzen “, zunächst im
Politischen und dann vor allem im sozialen Bereich,
während die ältere wertneutrale Bedeutung des Verbs nur noch
vereinzelt fachsprachlich erscheint.
Das Verbalsubstantiv Diskriminierung ist im Deutschen seit dem
frühen 20. Jahrhundert in der Bedeutung
„ Herabsetzung, Benachteiligung, Verunglimpfung “ etabliert, zunächst im Bereich der
Wirtschaft ( für handelspolitische und wirtschaftliche Diskriminierung )
und dann auch für die Diskriminierung gesellschaftlicher Gruppen.
In der wertneutralen Bedeutung „ Unterscheidung “ ist auch
Diskriminierung vereinzelt in fachsprachlichem Gebrauch anzutreffen.
Seit dem 19. Jahrhundert belegt ist als zweite Form der Entlehnung
außerdem Diskrimination, das im fachsprachlichen Gebrauch
seine wertfreie Bedeutung „ Unterscheidung “ beibehalten hat ,
seit dem frühen 20. Jahrhundert aber auch in der Bedeutung
von ( gesellschaftlicher ) Diskriminierung erscheint.
Die Soziologie untersucht gesellschaftliche Diskriminierung und
differenziert hierbei unter anderem zwischen struktureller,
institutioneller und sprachlicher Diskriminierung.
In Abgrenzung gegen die sozialpsychologische Vorurteilsforschung
geht es also um soziale Bedingungen und Ursachen,
die nicht auf individuelle Einstellungen reduzierbar sind.
In der Rechtswissenschaft ist der Begriff enger gefasst und
bezieht sich nur auf die Differenzierung wegen bestimmter
enumerativ aufgeführter Gründe.
Soziologie und Rechtswissenschaft gebrauchen den Begriff
also in normativer Weise.

Meinung
Eine Meinung (von indogermanisch moino Wechsel, Tausch) ist
die in einem Menschen bestehende subjektive Ansicht und Einstellung
zu Zuständen,
Ereignissen oder anderen Personen ( rechtlich : Werturteil ).
Eine Meinung äußert sich in einer Aussage und ihre wesentliche
Aufgabe ist die Bewertung oder Beurteilung, sie sagt aus, wie jemand etwas sieht.
Wortfeld und Abgrenzung
zu ähnlichen Begriffen Synonym mit „ Meinung “ werden mitunter die
folgende Begriffe verwendet, die aber teilweise sehr unterschiedlich definiert werden :
Behauptung, Standpunkt, Ansicht, Einstellung, Annahme, These,
Überzeugung, Auffassung und Werturteil.
Sind zwei oder mehrere Personen unterschiedlicher Meinung spricht man von Meinungsverschiedenheit oder Dissens.
Bei einer Konversation unterschiedlicher Gruppen spricht man von
Meinungsaustausch.
Die gesellschaftlich tendierende Meinung ist die Öffentliche Meinung.
In einer pluralistischen Gesellschaft spricht man auch von Meinungsvielfalt.
Das Recht auf Meinungsfreiheit ist im Grundgesetz verankert, d.h. jeder
hat das Recht auf freie Meinungsäußerung.
Unter Demoskopie versteht man die Meinungsforschung, unter
Meinungsbildung den Prozess der Entstehung einer Meinung.
Eine Meinung ist demnach ein psychisch erzeugter Standpunkt, der
meist im Grade seiner Plausibilität stabil beibehalten wird.
Ist der Standpunkt einer Person unsicher, wird sie einen neuen Prozess
des Findens beginnen, neue Informationen
sammeln und sich eine mehr oder weniger veränderte oder eine
neue Meinung bilden.
Ein wichtiger Faktor der Meinungsbildung sind außerdem die Massenmedien.

Meinungsfreiheit
aus Wikipedia , der freien Enzyklopädie
Die Meinungsfreiheit, auch Redefreiheit, ist das gewährleistete subjektive
Recht auf freie Rede sowie freie Äußerung und (öffentliche) Verbreitung
einer Meinung in Wort, Schrift und Bild sowie allen weiteren verfügbaren Übertragungsmitteln.
Zusammenhang mit der Staatsform
Die Meinungsfreiheit ist ein Menschenrecht und wird in einer Verfassung
als ein gegen die Staatsgewalt gerichtetes Grundrecht garantiert, um zu verhindern,
dass die öffentliche Meinungsbildung und die damit verbundene Auseinandersetzung mit Regierung und Gesetzgebung beeinträchtigt oder gar verboten wird.
In engem Zusammenhang mit der Meinungsfreiheit sichert die Informationsfreiheit den Zugang zu wichtigen Informationen, ohne die eine kritische
Meinungsbildung gar nicht möglich wäre; das Verbot der Zensur verhindert die Meinungs- und Informationskontrolle durch staatliche Stellen.
Im Unterschied zu einer Diktatur sind der Staatsgewalt in einer Demokratie
die Mittel der vorbeugenden Informationskontrolle durch Zensur ausdrücklich verboten.
Geschichte
Die Meinungsfreiheit wurde bereits 1789 in Art. 11 der Erklärung der
Menschen- und Bürgerrechte in Frankreich als eines der kostbarsten Rechte
des Menschen (frz.: un des droits le plus précieux de l’homme) bezeichnet.
Heute gilt sie als einer der wichtigsten Maßstäbe
für den Zustand eines demokratischen Rechtsstaates.
Grenzen
Beschränkungen der Meinungsfreiheit dürfen in den meisten Demokratien
keine abweichende Meinung unterbinden, sondern nur zum
Staatsschutz oder zum Schutz anderer wichtiger Interessen wie dem Jugendschutz eingesetzt werden. Repression, also
Sanktionen nach erfolgter Meinungsäußerung, ist meist nur zum Schutze höher- und gleichrangiger anderer Güter erlaubt,
aber nur auf der Basis eines ausreichend die Einschränkung detaillierenden rechtmäßig verabschiedeten Gesetzes.
Allgemein verbreitete Einschränkungen der Meinungsäußerungsfreiheit
sind (nicht abschließend) :

der Schutz der persönlichen Ehre gegen Beleidigung oder Verleumdung,
die Weitergabe als geheim klassifizierter Informationen,
die übermäßige Kritik an eigenen oder ausländischen höchsten Staatsvertretern wie Staatsoberhaupt, Gerichten oder manchmal selbst einfachen Beamten,
die Grenzen der Sittlichkeit und des Jugendschutzes,
die Grenze der öffentlichen Sicherheit (in den USA rechtshistorisch häufig angeführtes Verbot des missbräuchlichen Ausrufes „ Feuer “ in einem Theater),
besonders relevant in Zeiten des zunehmenden Terrorismus,
der unlautere Wettbewerb durch Herabsetzung („ Madigmachen “) der Ware oder Dienstleistung eines Konkurrenten.

Darüber hinaus kann es je nach Verfassungstradition erhebliche Unterschiede in der Zurückhaltung des Staates vor Repression geben :
Im Gegensatz zu den insoweit recht zurückhaltenden USA gehen die meisten europäischen Länder deutlich weiter.
So steht die Rassendiskriminierung im Gegensatz zu den USA in Europa meist auch unter Privatleuten unter Strafe (siehe Volksverhetzung).

Rechtslage in Deutschland
In Deutschland wird die Meinungsfreiheit durch Art. 5 Abs. 1 Satz 1 Hs. 1 des Grundgesetzes (GG) gewährleistet.
Artikel 5 (verkürzt)
(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten (…) Eine Zensur findet nicht statt.
*
Mein Beitrag :

... später heißt es wieder : " Wir haben nichts gewußt. "
von : Oma11
Erstellt am: 23.07.11, 13:18
323 mal gelesen

Ich bin geteilter Stimmung über Ihre Reportage.
Herr Sarrazin bekommt die größte Plattform im Fernsehen , um weiter
seine Abneigung gegen Menschen
demonstrieren zu können , welche muslimischer Herkunft sind.
Oder das ZDF wollte den SPD - Politiker doch " bloß " stellen , seine
Voreingenommenheit
gegen den Islam usw. , was aber dem ZDF mißglückt ist.
Denn lt. den Forenbeiträgen sehen , lesen Sie ja nun , was mit
dieser Reportage weiterhin ausgelöst wird/wurde !
Ich bin Deutsche , meine Vorfahren über viele Generationen , alles Deutsche -
ICH bin kein GUTMENSCH ,
aber
die Selbstherrlichkeit von Millionen Deutschen , mit Verlaub , [...]* mich allmählich an !
1945 haben so viele o.g. Satz gesprochen ( Titelzeile ) .
NUR
heute geht DAS NICHT mehr !
Die Welt ist verkabelt, vernetzt usw. - Nachrichten schwirren um unseren Erdball , pausenlos.
Und ich
war noch nie im Urlaub im Ausland , kann da nicht mitreden,
nur was ich im Fernsehen gesehen habe, oder mir Bekannte erzählten.
Und trotzdem sind wir alle Menschen dieser einen Erde in unserem Sonnensystem !
Und sollten uns E N D L I C H menschlich verhalten !!! Alle !!!
Diese Nazi-Seuche muß endlich aufhören , wann lernt Ihr das endlich ?

* Anmerkung der Redaktion: Der Beitrag wurde wegen unsachlicher Wortwahl editiert.

das zensierte Wort hieß : kotzt

Antwort eines Users :

Re: ... später heißt es wieder : " Wir haben nichts gewußt. "
von: doc meyer
Erstellt am: 25.07.11, 00:30
13 mal gelesen

guten tag,
könnten Sie (sicherlich sind Sie noch recht jung) bitte einmal ausführen, was genau
und in welchem zusammenhang Sie mit dem begriff "nazi-seuche" gemeint haben?
heißt das von Ihnen genannte wort "menschlich" gar, alles zu tolerieren, was dem
wohl des landes und seiner einheimischen bewohner schadet?
haben Sie eventuell nicht verstanden, daß "alles zu tolerieren" bedeutet, den
niedergang zu riskieren? sind "intuition" und "gesundes volksempfinden" Ihnen gar fremdworte?
na?

*

Da ich mich dort im Forum abgemeldet habe , konnte ich ihm nicht mehr antworten.
Er hat meinen Beitrag sehr mißverstanden, und will/wollte es sicherlich so.
Ich bin froh , dass ich dem User nicht mehr antworten konnte , denn z.B. über
die Worte : " gesundes volksempfinden "
könnte ich nur noch heulen , in jeglicher Sichtweise, als auch - Vergangenheit ,
Gegenwart und Zukunft
Nun lächle ich mal , ich bin nämlich schon ziemlich " alt " .
Denn meine elf Enkelkinder sind im Alter von 3-15 Jahren und
was sie in ihrem Leben erwarten wird... :-(
Und meine Eltern , als auch Großeltern und Verwandte haben uns genug
erzählt aus den Jahren 1923 - 1948.
Die Geschichtsbücher schreiben es ja auch , Filmaufnahmen usw.

Im Inhalt der freien Meinungsäußerung von Herrn Thilo Sarrazin
befindet sich auch Diskriminierung.
Und auf diese kam/kommt es mir an.
Und mit meiner/dieser Meinung stehe ich nicht allein da.

Im Übrigen sind Sie leider nur auf diesen Sachverhalt eingegangen :
- freie Meinungsäußerung.

Nicht aber auf Diskriminierung.
Wo fängt für Sie Diskriminierung an ?
Machen Sie Unterschiede , wenn es Sie selbst betrifft
oder nur anderen widerfährt ?
Wie agieren Sie , wenn Sie diskriminiert werden ?
Ruhig ?
Gelassen ?
Lächelnd ?
Verteidigend ?
Verstört ?
Wutschnaubend ?
Enttäuscht ?
Traurig ?
Ratlos ?
Hilflos ?
Zur Diskriminierung Sarazins. Wenn du darüber diskutieren möchtest, würde ich Sie bitten Aussagen Sarazins zu zitieren und hier zur Diskussion zu stellen, alles andere ist mir zu schwammig.
Zur Diskriminierung allgemein. Selbstverständlich werde ich diskrimiert, jeden Tag, wie jeder andere auch. Es fängt ja schon an, wenn eine Frau mich als Partner ablehnt, weil ich zu groß zu klein, zu dick zu dünn, zu häßlich, zu uncharismatisch.... bin. Es geht weiter im Beruf. Unheimlich viele Berufe kann ich nicht ergreifen, weil ich zu schlecht ausgebildet bin, weil ich zu ungeschickt bin, weil ich eine Brille habe etc.
Auch wegen meinem Geschlecht und meiner Rasse werde ich dort diskrimiert, wenn bei gleicher Qualifikation aufgrund der Qootenregel der Vorzug gegeben wird.
Es ist auch diskrimienierend, wenn Stars Millionen verdienen, weil sie Singen, Schauspielern oder Kicken können, während andere Menschen für einen Hungerlohn am Fließband stehen müssen, weil sie eben keine besondere Talente haben.
Wie ich auf Diskriminierung reagiere?
Gleichgültig. Denn sie gehört zum Leben: Ich kann ja keine Frau wegen Diskrimierung verklagen, nur weil sie lieber mit einem anderen Mann zusammen ist. Das Leben ist halt ungerecht.
 

Nachtseite

Aktives Mitglied
AW: Reportage " Aspekte " im ZDF am 22.07.2011 Unterschiede : Meinung Diskriminierung

Zur Diskriminierung Sarazins. Wenn du darüber diskutieren möchtest, würde ich Sie bitten Aussagen Sarazins zu zitieren und hier zur Diskussion zu stellen, alles andere ist mir zu schwammig.
Zur Diskriminierung allgemein. Selbstverständlich werde ich diskrimiert, jeden Tag, wie jeder andere auch. Es fängt ja schon an, wenn eine Frau mich als Partner ablehnt, weil ich zu groß zu klein, zu dick zu dünn, zu häßlich, zu uncharismatisch.... bin. Es geht weiter im Beruf. Unheimlich viele Berufe kann ich nicht ergreifen, weil ich zu schlecht ausgebildet bin, weil ich zu ungeschickt bin, weil ich eine Brille habe etc.
Auch wegen meinem Geschlecht und meiner Rasse werde ich dort diskrimiert, wenn bei gleicher Qualifikation aufgrund der Qootenregel der Vorzug gegeben wird.
Es ist auch diskrimienierend, wenn Stars Millionen verdienen, weil sie Singen, Schauspielern oder Kicken können, während andere Menschen für einen Hungerlohn am Fließband stehen müssen, weil sie eben keine besondere Talente haben.
Wie ich auf Diskriminierung reagiere?
Gleichgültig. Denn sie gehört zum Leben: Ich kann ja keine Frau wegen Diskrimierung verklagen, nur weil sie lieber mit einem anderen Mann zusammen ist. Das Leben ist halt ungerecht.
Der Beitrag ist von mir, damit keine Verwirrung entsteht: War leider nicht eingelogt:
 

autobus

Mitglied
ich kann der/m autor/in nur traurig zulächeln, wenn ich all diese lächerliche empörung über einzelne worte in einem thred wie diesem verfolge, eine scheindiskussion, die an dem tatsächlichen problem vorbeigeht,...
ich kann es jedem nur zugestehen, dass er sich bei dem thema rechtspopulistischen thesen auf heftigste aufregt, vor allem, wenn diese thesen so überhaupt nicht in einklang mit der empirischen sozialforschung stehen, sondern etwas vornehmere formulierte stammtischparolen sind,...
dass herr s. schon soviel aufmerksamkeit innerhalb des letzten jahres bekommen hat, dass ihn der verkauf eines miserablen buches auf die bestseller-listen hochkatapultiert und ein kleines vermögen eingebracht hat, ist schon schlimm genug, aber ihm weiterhin soviel sendezeit einzuräumen, ist mir unverständlich, vor allem unter dem aspekt, dass die öffentlich-rechtlichen sender eigentlich den auftrag haben ein ausgewogenes meinungsspektrum zu repräsentieren, warum dann diesen gewissen herr mit hoffentlich seltenen ansichten soviel platz zur verfügung gestellt wird, ist mir schleierhaft,...
darüber muss man sich empören dürfen, vor allem weil jene sender aus der öffentlichen hand finanziert sind, müssen sie die öffentliche meinung berücksichtigen.

eine frage, die sich mir schon lange stellt, ist, warum man einmal ein wenig von der polemik abrückt und offen hinterfragt, warum in diesem land soviel vorurteil und diskriminierung herrschen und wie dieser zustand evtl. überwunden werden kann,...
warum wird stattdessen auf kontraproduktivste daran gearbeitet gräben zu vertiefen und stereotype zu stärken,...
abschließend möchte ich eigentlich nur noch hinzufügen, dass ich jedem rate seinen fernseher den stecker zu ziehen und die nase lieber in ein vernünftiges buch zu stecken
 

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