Also warum Jesus und nicht Gott.
Warum reicht Gott nicht?
Wieso der Sohn?
Laut r.k. Lehre ist (sind) Gott bzw. seine Manifestation(en) als sog "Dreieinigkeit" anzusehen, Vater, Sohn und der heilige Geist, alle sind/stehen für das selbe "göttliche Prinzip" bzw. "Ausdruck" desselben.
Laut Bibel spricht Gott nur wenige Male z.B. brennender Dornbusch, Überreichung der 10 Gebote, und das nur zu einzelnen Personen, eine "Massanansprache" ist mir nicht bekannt, aber ich kenne die Schrift nicht auswendig.
Also ist Gott quasi "unantastbar/schweigsam" und teilt sich eben durch seinen Sohn mit, bzw. läßt seine "Erleuchtung/Erkenntnis" als " hl. Geist" in bestimmte Menschen fahren.
Jesus ist die "Verstofflichung/Verkörperung" seines Willens und scheinbar dadurch für Menschen greifbarer als die anderen Daseinsformen.
Und das alles ist eben "von oben abgesegnet" also von der Kirche.
Viel interessanter ist jedoch die unreligiöse Erklärung dieser Erscheinungen bzw. deren Anbetung, vor allem auch der Aspekt der nur "geduldeten" Marienanbetung/Heiligenanbetung, die nach der kath. Kirche zwar keine Ersatzerscheinungen sind, aber gerade im ländlichen Bereich bis heute eine wichtige Rolle spielen und tw. so verehrt werden.
Desweiteren ist es auch sehr interessant welche christlichen Feste warum wann gefeiert werden. z.B. Weihnachten, Ostern etc. diese Termine sind (meist) von alten (Natur) Religionen belegt und wurden durch das Überlagern des neuen Glaubens erfolgreich verdrängt z.B. Julfest, Saturnalien, Sommer/Wintersonnwende etc.
Auch das "verteufeln" der Schlange kann als "schlechtmachen" dieses Tieres als Fruchtbarkeitssymbol bzw. Weltenschöpfer vorhergehender Religionen angesehen werden.
"Neutral" betrachtet, sind das sehr viel Zufälle, die Art bzw. der Erfolg dieser Religion scheinen eher bewusst gesteuert zu sein.
Betrachtet man die Auslegung, vor allem im Mittelalter, könnte man durchaus zu dem Schluss kommen, daß das Leiden der Massen und deren Unwissenheit (lesen, rechnen, schreiben z.B.) nur zu einem Zweck, nämlich dem Wohlstand Weniger auf Kosten Vieler erfolgt, gerade auch da eben die Hoffnung auf ein Paradies (nach dem Tode) das unbeklagbare Leiden auf Erden erträglicher machen soll, und alles eben Gottes Willen ist.
Dem konträr gegenüber steht ja kurioserweise die oft "üppige" Lebensweise der oberen Chargen des Glaubensapparates, für die der Grundsatz "alle sind gleich vor Gott" nicht zu gelten scheint.
Ein Schelm wer böses dabei denkt, ich habe meine Schlüsse daraus gezogen, ich hoffe du machst das eines Tages auch.
P.S. Glaube muss nicht einhergehen mit Amtskirche.