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Religion / Jesus

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30 Ich und der Vater sind eins.« 31 Wütend griffen da die Juden wieder nach Steinen, um ihn zu töten. 32 Jesus aber sagte: »In Gottes Auftrag habe ich viele gute Taten vollbracht. Für welche wollt ihr mich töten?« 33 »Nicht wegen einer guten Tat sollst du sterben«, antworteten sie, »sondern weil du nicht aufhörst, Gott zu verlästern. Du bist nur ein Mensch und behauptest trotzdem, Gott zu sein!

Verstehe also der Mensch war ja für die Juden auch nicht rein sondern voller Sünde richtig?
Bin zwar nicht ganz auf dem aktuellen Stand, aber so ein paar Restinfos sind bei mir noch vorhanden und ich kenne ja auch das alte Testament.

Würde gerne mehr erfahren.

Aber mich auch gerne weiter einfühlen und ungefähr so denken wie die Juden damals, die ihn verurteilt haben. Wenn heute einer sagt "Ich und Gott sind eins", wird das eigentlich ja ignoriert. Soll halt jeder meinen was er meint, solange keiner zu Schaden kommt oder?

Keine Ahnung aber das passt für mich gerade hier rein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also warum Jesus und nicht Gott.
Warum reicht Gott nicht?
Wieso der Sohn?

Laut r.k. Lehre ist (sind) Gott bzw. seine Manifestation(en) als sog "Dreieinigkeit" anzusehen, Vater, Sohn und der heilige Geist, alle sind/stehen für das selbe "göttliche Prinzip" bzw. "Ausdruck" desselben.

Laut Bibel spricht Gott nur wenige Male z.B. brennender Dornbusch, Überreichung der 10 Gebote, und das nur zu einzelnen Personen, eine "Massanansprache" ist mir nicht bekannt, aber ich kenne die Schrift nicht auswendig.

Also ist Gott quasi "unantastbar/schweigsam" und teilt sich eben durch seinen Sohn mit, bzw. läßt seine "Erleuchtung/Erkenntnis" als " hl. Geist" in bestimmte Menschen fahren.

Jesus ist die "Verstofflichung/Verkörperung" seines Willens und scheinbar dadurch für Menschen greifbarer als die anderen Daseinsformen.

Und das alles ist eben "von oben abgesegnet" also von der Kirche.

Viel interessanter ist jedoch die unreligiöse Erklärung dieser Erscheinungen bzw. deren Anbetung, vor allem auch der Aspekt der nur "geduldeten" Marienanbetung/Heiligenanbetung, die nach der kath. Kirche zwar keine Ersatzerscheinungen sind, aber gerade im ländlichen Bereich bis heute eine wichtige Rolle spielen und tw. so verehrt werden.

Desweiteren ist es auch sehr interessant welche christlichen Feste warum wann gefeiert werden. z.B. Weihnachten, Ostern etc. diese Termine sind (meist) von alten (Natur) Religionen belegt und wurden durch das Überlagern des neuen Glaubens erfolgreich verdrängt z.B. Julfest, Saturnalien, Sommer/Wintersonnwende etc.

Auch das "verteufeln" der Schlange kann als "schlechtmachen" dieses Tieres als Fruchtbarkeitssymbol bzw. Weltenschöpfer vorhergehender Religionen angesehen werden.

"Neutral" betrachtet, sind das sehr viel Zufälle, die Art bzw. der Erfolg dieser Religion scheinen eher bewusst gesteuert zu sein.

Betrachtet man die Auslegung, vor allem im Mittelalter, könnte man durchaus zu dem Schluss kommen, daß das Leiden der Massen und deren Unwissenheit (lesen, rechnen, schreiben z.B.) nur zu einem Zweck, nämlich dem Wohlstand Weniger auf Kosten Vieler erfolgt, gerade auch da eben die Hoffnung auf ein Paradies (nach dem Tode) das unbeklagbare Leiden auf Erden erträglicher machen soll, und alles eben Gottes Willen ist.

Dem konträr gegenüber steht ja kurioserweise die oft "üppige" Lebensweise der oberen Chargen des Glaubensapparates, für die der Grundsatz "alle sind gleich vor Gott" nicht zu gelten scheint.
Ein Schelm wer böses dabei denkt, ich habe meine Schlüsse daraus gezogen, ich hoffe du machst das eines Tages auch.

P.S. Glaube muss nicht einhergehen mit Amtskirche.
 
Verstehe also der Mensch war ja für die Juden auch nicht rein sondern voller Sünde richtig?
Es bezieht sich eher auf die Anmaßung zu sein wie Gott, bzw Gott zu sein. Da es für die Juden damals wie heute nur den einen wahren Gott gibt. Für sie war es ein Leugnen ihres Glaubens.
Jetzt kann man sagen, ja im Christentum gibt es auch nur den "einen" wahren Gott, allerdings teilt er sich eben auf die Trinität auf und damit ist es im Sinne der Christen eben keine Gotteslästerung.
 
Es gab keine Sprachprobleme, die Juden haben dies lediglich als Gotteslästerung aufgefasst. Der Grund dafür ist, dass im Judentum die Trinität nicht existiert.

Im Johannes Kapitel 10 heißt es

30 Ich und der Vater sind eins.« 31 Wütend griffen da die Juden wieder nach Steinen, um ihn zu töten. 32 Jesus aber sagte: »In Gottes Auftrag habe ich viele gute Taten vollbracht. Für welche wollt ihr mich töten?« 33 »Nicht wegen einer guten Tat sollst du sterben«, antworteten sie, »sondern weil du nicht aufhörst, Gott zu verlästern. Du bist nur ein Mensch und behauptest trotzdem, Gott zu sein!
Chuun, du hast ein Zitat von Einstein unter deinem Profil- Einstein sagte, es gibt Gott.
 
Jesus ist ein Vermittler zwischen Gott und den Menschen, er verkörpert beides. Darum kann er nach seiner Hinrichtung auch in den Himmel auffahren und als Heiliger Geist wieder zu den Menschen zurückkehren.

Ich persönlich halte das für ein Gleichnis. Die Jünger finden nach der Kreuzigung ein leeres Grab vor. Statt aber zu sagen, man hat ihn von dort weggebracht, sagen sie, er ist in den Himmel aufgefahren. Nachdem der Körper dann längere Zeit und weiterhin fehlt, sagen sie, Jesus sei nunmehr zurückgekehrt, und zwar in Form des Heiligen Geistes. Sie müssen die Abwenheit des Körpers somit nicht weiter begründen.

Das Bild soll sagen, daß jeder Mensch zu Gott in den Himmel kommen kann und dort weiterlebt. Und es besteht dann weiterhin eine Verbindung zu den Menschen.

Jede Religion braucht einen menschlichen Bezug. Die Allmacht und Unendlichkeit Gottes, dieses Sein ohne Dimension, ist nicht darstellbar.
 
Also warum Jesus und nicht Gott.
Warum reicht Gott nicht?
Wieso der Sohn?

Gute Frage...

Ich frag mich das auch.


Ich bin tiefreligiös, im Sinne von: ich vertraue in Gott und Gott ist für mich eine Instanz, die ich anbete, verherrliche, lobe, als Höchstes betrachte, als Bestes, was mir je passieren kann, ich liebe diesen Gott, ich knie vor ihm nieder, ich bin so was von froh, dass es ihn gibt, was wäre ich ohne ihn, nichts.
Mein Hirn ist das eines normalen Menschleins, aber ich merke, beobachte, sehe, erkenne, erlebe - über meinem Verstand gibts noch einen, der offenbar etwas klüger ist als ich, drum lebe ich dahin und vertrau drauf, dass dieses Kluge, offenbar Allwissende anweist, anleitet, inspiriert, mitgeht, mich machen lässt, wie ich will und meine, das mich sehen lässt, erfahren lässt, erleben und erkennen lässt, was ich halt so alles sehe, erfahre, erlebe- das ist alles sehr nett und verwunderlich, überraschend, tröstlich, stellenweise natürlich schmerzhaft, weil ich ja ein Mensch bin und nicht Gott.
 
Die Bibel ist als Lebensleitfaden für die Menschen der damaligen Zeit entstanden.
Es wurden Vorbilder erfunden, die dem geistigen Stand der damals lebenden Menschheit entsprach.
Erklärungen für ganz normale Naturphänomene wurden einer höheren Macht zugesprochen, man wusste es nicht besser. Alles was nicht erklärbar war wurde einem Gott zu gesprochen. Eine Art frühkindliches Menschheitsdenken, fernab der heutigen Wissenschaft. Um diesen Gott drum herum wurden Geschichten erdacht, die zunächst belehrende Funktion hatten. Gegenüberstellung von gut und böse. Als man erkannte, das dieses Märchenbuch wie Spiderman oder Batmann die Psyche beeinflussen kann, wurde daraus eine Art von Strafgesetzbuch, welches unter anderem mit Blitz und Donner drohte.
Heute wissen wir es besser, aber glauben immer noch ein Buch, welches für Kinder (wenn man den heutigen Entwicklungsstand der Menschheit zu Grunde legt) geschrieben wurde.
Die Gebrüder Grimm hatten mit und in ihren Märchen Lebensweisheiten und Lebenserfahrugen untermalt. Nichts anderes hat die Bibel getan - für die Menschen der damaligen Zeit.
 
Chuun, du hast ein Zitat von Einstein unter deinem Profil- Einstein sagte, es gibt Gott.
Das ist so nicht richtig. Albert Einstein war Agnostiker. Zur Definition - während ein Atheist sich strikt gegen die Existenz Gottes wehrt, glaubt ein Agnostiker zwar nicht an Gott, aber das auch nur, weil es (noch) nicht bewiesen ist. Da aber auch seine Nichtexistenz nicht bewiesen ist, sagt ein Agnostiker auch nicht, es gäbe keinen Gott.
Ich denke mal die folgenden Zitate aus seinen Briefen werden das nochmal verdeutlichen.

„Ich habe wiederholt gesagt, dass die Idee eines personengebundenen Gottes meiner Meinung nach eine kindische ist,“
„Sie können mich als Agnostiker bezeichnen. Aber ich teile nicht den kämpferischen Geist des Atheismus. (…) Ich bevorzuge eine demütige Haltung entsprechend der Schwäche unserer intellektuellen Erkenntnis der Natur und unseres eigenen Daseins.“

"Es war natürlich eine Lüge, was sie über meine religiösen Überzeugungen gelesen haben, eine Lüge, die systematisch wiederholt wird. Ich glaube nicht an einen persönlichen Gott, und habe dies nie bestritten, sondern habe es deutlich zum Ausdruck gebracht. Wenn in mir etwas ist, was religiös genannt werden kann, dann ist es die grenzenlose Bewunderung für die Struktur der Welt, soweit unsere Wissenschaft sie enthüllen kann. "

So antwortet er auch auf die Frage, "Glauben Sie an Gott", die ihm ein Rabbiner stellte "Ich bin kein Atheist… Das Problem ist für unseren begrenzten Geist zu gewaltig. "

Auch wenn er sich oft verschleiert über die Religion und den Glauben geäußert hat, hat er nie gesagt, er glaube an Gott.
 
Meine verstorbenen Angehörigen stehen mir näher als irgendjemand sonst. Ich glaube an Geister, da ich Dinge erlebt habe, die paranormal sind. Spieluhren, die von selber am Tag des Todes anfingen zu spielen, Lampen die von selber an und ausgingen, Schatten in einer 2m Glasscheibe auf der Videoüberwachung, poltern im ganzen Haus, obwohl kein Wind, kein Erdbeben oder sonstwas war. komische Zufälle, es gibt Dinge, die man nicht erklären kann und größer als die uns bekannte Welt sind. Es gibt die Welt der Lebenden und die der Toten.
 
@Holunderzweig
Das was du geschrieben hast, wirkte auf mich so als hätte ich es selber geschrieben.
Ich bin dir sehr dankbar und finde es mega schön, so früh am Tag dieses Licht zu sehen.
Ihr glaubt gar nicht, was gerade alles bei mir passiert und ins Rollen kommt.

So wie ich das jetzt verstehe war damals gar nicht dran zu denken, dass Gott daran interessiert ist auf die Erde zu kommen, in Fleisch und Blut. Aber jetzt hört sich das so fanatisch überzeugt an... so als wäre es genau so passiert wie ich sage. Dabei glauben die Juden bis heute daran und es steht ganz klar fest für die - der Messias ist noch nicht da! Es ist nicht Jesus! Oder verstehe ich das falsch?
So gesehen existiert das also und ich erlebe es täglich.
Juden sind unter sich und leben in ihrer Welt.
Genau wie andere in ihrer Welt leben.
Und ich in meiner Welt lebe.
Es ist so fair oder?

@Chuun
Finde du hast hier echt gute Arbeit gemacht und gemeinsam mit den anderen aufgeklärt. Und ich weiß jetzt nicht mehr wer genau, aber die Infos zur Trinität sind sehr wichtig.
Auch habe ich jetzt verstanden, dass es um die Frage geht, ob ich an eine Sache glaube.
Nämlich daran, ob sich Gott im Menschen gezeigt hat, oder ob ihm diese menschliche Perspektive egal ist? Kann man das so sagen?

Für meinen Teil neigt sich das Thema aber dem Ende zu, weil wir echt gut gezeigt haben wo die Unterschiede sind. Meinerseits war das immer eine Bildungslücke das gebe ich zu. Achso und was die Bibel angeht... es hilft mir echt enorm bei so vielen Themen gerade. Auch habe ich 2020 diese Erfahrung gemacht die sich mein Verstand nicht mehr erklären kann.
Aber darauf möchte ich hier nicht eingehen.
Es führt eher von allem weg, als nach innen.

Wünsche euch allen eine angenehme Restwoche.

Liebe Grüße
 
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