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Religion / Jesus

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Meine verstorbenen Angehörigen stehen mir näher als irgendjemand sonst. Ich glaube an Geister, da ich Dinge erlebt habe, die paranormal sind. Spieluhren, die von selber am Tag des Todes anfingen zu spielen, Lampen die von selber an und ausgingen, Schatten in einer 2m Glasscheibe auf der Videoüberwachung, poltern im ganzen Haus, obwohl kein Wind, kein Erdbeben oder sonstwas war. komische Zufälle, es gibt Dinge, die man nicht erklären kann und größer als die uns bekannte Welt sind. Es gibt die Welt der Lebenden und die der Toten.
das Problem ist halt, dass man als Geist (keinen Körper) keine Möglichkeit hat, mechanische Dinge zu bewegen, die darauf ausgerichtet sind, eben so zu funktionieren:
mechanisch und vor allem haptisch.

Unsere ganze Welt ist auf Sehen, Fühlen und Hören ausgerichtet bzw. auf Anfassen und Physik. Ist der Körper weg, fehlen die dazu nötigen Sinnesorgane und die physikalischen Möglichkeiten.

Da muss man ja gar nicht so weit schauen,
auch unter Säugetieren, gemeinsame Bewohner der selben Umgebung, den gleichen physikalischen/biologischen Gesetzen unterworfen, ist es nicht möglich, dass jeder alles so macht oder erlebt, wie der andere,
auch unter Mitgliedern der gleichen Spezies gibt es Stress auf diesen Gebieten (Mann/Frau, Erwachsener/Kind) . nicht alle sehen, hören und fühlen gleich, das lässt ihre biologische Ausstattung nicht zu.

Insofern ist sowohl ein von Menschen merkbares (Empfänger) als auch von einer anderen Existenz auszulösendes Ereignis der stofflichen Welt (Sender) schon als sehr unwahrscheinlich einzustufen,
das hat nichts mit Glauben, sondern mit Physik zu tun.

Es gibt bestimmt die Welt der lebenden und der Toten, es wird so ja auch in den meisten Religionen beschrieben,
jedoch ist ein Austausch zwischen diesen beiden eher anzuzweifeln.
 
jedoch ist ein Austausch zwischen diesen beiden eher anzuzweifeln.

Ich gehe einen Schritt weiter und sage, dass in allen auch das Gegenteil zu finden ist.
So wie ich in Nichts, dh. dieser inneren Leere die ich ständig fühle, alles und letztendlich Gott finde.

Namaste meine Lieben <3
Ich würde euch gerade gerne alle auf einmal umarmen.
 
Meine verstorbenen Angehörigen stehen mir näher als irgendjemand sonst. Ich glaube an Geister, da ich Dinge erlebt habe, die paranormal sind. Spieluhren, die von selber am Tag des Todes anfingen zu spielen, Lampen die von selber an und ausgingen, Schatten in einer 2m Glasscheibe auf der Videoüberwachung, poltern im ganzen Haus, obwohl kein Wind, kein Erdbeben oder sonstwas war. komische Zufälle, es gibt Dinge, die man nicht erklären kann und größer als die uns bekannte Welt sind. Es gibt die Welt der Lebenden und die der Toten.

Das gibt es Tony. Nur ist es nicht von Gott. Ich habe einmal Ähnliches erlebt und es war der Horror. Ich habe mich klar davon distanziert und danach war Ruhe.
 
"Poltergeistphänomene" gehen von Lebenden aus, nicht von Toten, die Lebenden liefern die Energie für die Ereignisse. Vor allem Kinder und Jugendliche in der Pubertät sind oft Auslöser. Der Parapsychologie-Forscher Walter von Lucadou – Wikipedia hat es mal als "in die Wirklichkeit projizierte Alpträume" bezeichnet, seiner Meinung nach funktioniert das über noch nicht genau erforschte Quantenphänomene, die von menschlichen Gehirnen ausgehen. (Was auf deutsch heißt, er ist auch ratlos.) Z. B. die geschilderte Sache mit den Steinen, die in geschlossenen Räumen aus dem Nichts von der Decke regnen, was angeblich nicht so selten vorkommt: Wissen: Wenn der Geisterjäger zum Gejagten wird - FOCUS online

Zum Thema, ich persönlich glaube nicht an Jesus als Gottes Sohn oder Verkörperung von Gott, sondern an den historischen Jesus, denn das was an realen Hintergründen aus den Evangelien zu fassen ist, ist zu umfangreich und zugleich zu ungewöhnlich, um eine erfundene Geschichte zu sein (was auch gern behauptet wird), eine erfundene Geschichte mit diesen Inhalten wäre damals nicht als glaubwürdig betrachtet worden.
(Vorsicht! Wen der historische Jesus nicht interessiert, wer sich seinen Glauben nicht kaputt machen lassen will, der braucht jetzt gar nicht mehr weiterlesen.) ------------------

Um diesen echten, historischen Jesus zu begreifen, muß man wissen wie seine Zeit aussah, was damals passiert ist.
Die Verhältnisse damals waren ähnlich wie in Palästina heute, ein übermächtiger Besatzer (damals Rom, heute Israel) schränkte das Selbstbestimmungsrecht der Einwohner (damals Juden, heute die Muslime) ein, einfach schon per reiner Anwesenheit und militärischer Überlegenheit, was man nicht dulden konnte.
Rom setzte den Juden seine Statthalter vor die Nase, statt ihnen die Wahl eines eigenen Königs zu gewähren, kassierte Tribute und hatte Truppen vor Ort, die ihre eigenen heidnischen Kulte aus allen Regionen des römischen Reiches und auch ihre Vergnügungsstätten (Bordelle!) mitbrachten, was den sittenstrengen Juden ein Gräuel war. Sie wollten sich daher folgerichtig von den Besatzern befreien, per gewaltsamem Aufstand.
Allerdings brauchten sie dafür den geeigneten Anführer, den "Messias" (was heißt: Gesalbten), und das durfte nicht irgendein jüdischer Hans Otto sein, sondern nur Männer aus einer bestimmten Abstammungslinie (sehr wichtig im Judentum, die 12 Stämme) und vom Blut König Davids konnte diesen Platz einnehmen, denn wenn der Aufstand klappte und Israel wieder frei war, dann würde dieser "Messias" zum König gekrönt werden, und König werden durften halt nur Männer aus der "Adelslinie".
Jesus war einer der Kandidaten dafür. Und wurde systematisch als zukünftiger Befreier "aufgebaut", indem man vorhergesagte Eigenschaften eines zukünftigen Messias, z. B. "er zieht in Jerusalem ein auf dem Rücken einer säugenden Eselin" ganz gezielt inszeniert hat. (Das war keineswegs eine "zufällige Erfüllung der Schrift"!)
Aber leider war er nicht so dumm wie viele seiner Zeitgenossen, die blind auf ihren "Zaubertrank" beim Kampf gegen die Römer, ihren Gottglauben, vertrauten, er erkannte bald daß das purer Selbstmord war, gegen die Macht des römischen Imperiums anspucken zu wollen, und hat zunehmend verrückt gespielt, den Schriftgelehrten ihre eigenen Heucheleien um die Ohren gehaut, die betrügerischen Geldwechsler im Tempel davongeprügelt, sich mit Leuten abgegeben die für einen zukünftigen König absolut unstandesgemäß waren ("Heiden, Zöllner, Sünder"), und dann gab es noch eine pikante Geschichte um die Maria von Magdala, seine (mögliche) Ehefrau, und deren Verbindung zum Hohepriester, der Jesus unter anderem deswegen glühend haßte.
Jeder kennt wohl diese Szene, als Jesus vor der Verurteilung zum Hohepriester geführt wird und der ihn fragt, "bist du der König der Juden?" (sprich unser Anführer im großen Aufstand)
Die Antwort darauf wird imho immer falsch wiedergegeben, denn der historische Jesus hatte gar keinen Bock, in einem sinnlosen Aufstand gegen die Römer den Kopf hinzuhalten, er wollte (wie ein gewisser Martin Luther viel später) eher die jüdische Religion und Gesellschaft seiner Zeit reformieren zu mehr Menschenfreundlichkeit, womit er ebenfalls gegen den Hohepriester und dessen eingefahrenes Establishment stand.
Statt ein bejahendes "Du sagst es!" hat er imho eher gesagt, in vermutlich ziemlich patzigem Tonfall: "Das sagst Du!" ("nicht ich!") Womit dann feststand, daß Jesus mit dem Aufstand nichts zu tun haben wollte - und deshalb wurde er den Römern zwecks Hinrichtung übergeben, denn die Juden hatten außer Jesus noch andere Eisen mit Adelsabstammung im Feuer.
Die dann in der Folgezeit immer wieder eigene Aufstände anzettelten bis hin zum großen Generalaufstand, den die Römer mit aller Brutalität niederschlugen, samt Zerstörung von Jerusalem und des Tempels im Jahr 70 n. Chr. und Beginn der "Diaspora" mit Verschleppung der gefangenen Juden in alle Teile des römischen Reiches.

Das frühe Christentum und alle heidnischen Einflüsse die es in seiner Anfangszeit übernahm, um den neuen Glauben auch für "Heiden" interessant zu machen (einschließlich des Glaubens an den "leiblichen Gottessohn" oder "verkörpertem Gott", ein Konzept das nur Heiden kannten, das den Juden fremd und Blasphemie war), ist nicht von Jesus geschaffen worden, sondern nach seinem Verschwinden von seinen Anhängern und deren Nachfolgern. Vor allem ein gewisser Paulus hat sich fleißig betätigt, weshalb er zuweilen als "Paulus der Lügner" bezeichnet wird. Der Mythenschmied: Paulus und die Erfindung des Christentums (Unerwünschte Bücher zur Kirchengeschichte) : Fritz E. Hoevels, Hyam Maccoby: Amazon.de: Bücher

Was dem jungen Christentum seine Anziehungskraft beschert hat, war nicht seine "Botschaft", die gab es in ähnlich gestrickten Religionen auch (z. B. Mithras Mithraismus und Christentum – Wikipedia ), sondern daß es von Anfang an keine "Exklusiv-Religion" war, denn bei den meisten Kulten dieser Zeit regierte das Geld, das reichen Mitgliedern die Einführung in die "geheimsten Mysterien" erkaufte, aber häufig waren Arme, Frauen und besonders Sklaven davon ausgeschlossen. Das junge Christentum dagegen war nicht wählerisch, jede/r wurde akzeptiert, egal in welchen Lebensumständen. Zumindest in dieser Hinsicht ist es den Lehren von Jesus gefolgt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Bibel sagt in Hebräer 9, 28: So ist auch Christus einmal geopfert worden, die Sünden vieler wegzunehmen; zum zweiten Mal wird er nicht der Sünde wegen erscheinen, sondern denen, die auf ihn warten - zum Heil.
 
Die Bibel sagt in Hebräer 9, 28: So ist auch Christus einmal geopfert worden, die Sünden vieler wegzunehmen; zum zweiten Mal wird er nicht der Sünde wegen erscheinen, sondern denen, die auf ihn warten - zum Heil.

Meinst du damit die "Sünde wider den Heiligen Geist"?
 
Habe eine Frage die eher in Religion passt.

Warum Jesus und wieso beten die Menschen in der katholische Kirche über seinen Sohn zu Ihm?
Warum beten sie nicht direkt zu ihm, oder machen sie das auch?

Gerne würde ich die katholische Kirche verstehen, den Katholizismus besser einordnen können.
Könnt ihr mit mir darüber reden und mir dabei helfen?

Also warum Jesus und nicht Gott.
Warum reicht Gott nicht?
Wieso der Sohn?

Hat das mit Vergebung zu tun?
Das wir Menschen den Menschen vergeben und nicht irgendwie Gott?

Alles Liebe

PS: In der Bibel lese ich derzeit, lese aber auch im Koran und anderen Büchern.
Ich bin generell wieder offen für Gott und finde jede Religion ansprechend.
Kann mich nicht festlegen und aber vielleicht braucht es das nicht.
Unabhängig davon der Wunsch danach es zu verstehen.
Warum Jesus?

Wenn du die Lehren der katholischen Kirche verstehen willst, reicht es nicht, wenn du die Bibel liest.

In der Kirchentradition sind sehr viele Lehren dazu gekommen, die sich nicht direkt aus der Bibel ableiten lassen bzw wo theoretisch auch andere Interpretationen des heiligen Textes möglich wäre.

Lies zum Beispiel mal die Geschichte der Dreieinigkeitslehre bei der Wikipedia nach.

Ein gläubiger Katholik kann auch direkt zu Gottvater beten wie zu Jesus Christus, oder aber sich an Heilige wie die Gottesmutter Maria um Fürsprache wenden.

Gerade, ob Jesus Christus nach den Lehren der Kirche mit dem Schöpfer wesensgleich ist, würde lange Zeit heftig diskutiert (vgl z B Arianismus)


Da du aber in einem anderen Post das Wort Namaste benutzt, nehme ich an, dass es dir vermutlich nicht zusagen würde, sich fest an dein durchformuliertes Theoriegebilde wie die Lehre der katholischen Kirche es ist, zu binden.

Alles Gute auf deinem Weg! Alle Flüsse münden ins Meer...
 
Meinst du damit die "Sünde wider den Heiligen Geist"?
Lt. Bibel bricht die Apokalypse aus, wenn Jesus nochmal erscheint. Er soll diejenigen, die treu dem Herren sind, ins Himmelreich führen. Er erlöst die Gläubigen und bestraft die Ungläubigen (Sünder).


Da du aber in einem anderen Post das Wort Namaste benutzt, nehme ich an, dass es dir vermutlich nicht zusagen würde, sich fest an dein durchformuliertes Theoriegebilde wie die Lehre der katholischen Kirche es ist, zu binden.
Das Auseinandersetzen mit den Religionen ist wichtig. Nur muss man hier ganz klar differenzieren zwischen dem Glauben und der Institution Kirche. Während der Glaube etwas Großartiges ist, ist die Kirche eine machtgeile Vereinigung die nur den eigenen Vorteil im Blick hat, die lange den Glauben ausgenutzt hat um die Menschen zu kontrollieren.
Daher finde ich es vollkommen in Ordnung, wenn sich der/die TE mit dem Glauben auseinandersetzen mag, auch mit den Religionen, um diese besser zu verstehen. Nur rate ich jedem davon ab, sich mit seinen Glauben an eine Religion zu binden, denn auch ohne Religion findet man seinen Frieden und seine Ruhe im Glauben.
 
Liebe seelenruhig, ehe du dich in zuvielen menschlichen Meinungen hier verzettelst, lies doch einfach selbst Gottes Wort - Sprich: Die Bibel.
Such dir eine gute, verständliche Ausgabe (ich kann dir da die >Hoffnung für alle< empfehlen).
Nimm dazu eine Konkordanz zu Hilfe.
Und bete gleichzeitg zu Gott (Vater und Sohn) um Weisheit und Verstehen.
Dann wirst du die Wahrheit erkennen.
Alles Liebe für dich!
 
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