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Regionale Unterschiede

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 50834
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Warum muss denn überhaupt wer ein Problem haben?

Ich rede mit wem, ich merke, er versteht mich nicht. Dann ist für mich persönlich eine normale Reaktion, eine Ebene zu finden, auf der ich verstanden werde. Wenn ich denn überhaupt verstanden werden WILL. Wenn ich der Meinung bin, mir ist es egal, ob der mich versteht, ist ja nicht mein Problem, dann darf ich auch so ehrlich sein und sagen, ich will mit dem überhaupt nicht kommunizieren. Dann kann ich mich aber auch nicht der Freundlichkeit rühmen.

Sorry, aber ich persönlich kann es nicht nachvollziehen. Wenn jemand neu in meiner Gegend, meinem Land, meiner Umgebung ist, dann geb ich ihm Zeit, zu lernen. Und biete aber gleichzeitig nicht mal die Gelegenheit dazu.
 
Man kann auch einfach ehrlich sein und sagen, dass man sich in der neuen Gegend nicht wohl fühlt, weil eben bisher eine gewisse Fremdheit beblieben ist. Allerdings hat der Zugereiste das Problem und nicht die anderen. Zu sagen "die Süddeutschen sind so unfreundlich und ich komme nicht mit zurecht" ist reichlich albern. Man kennt nicht jeden Süddeutschen und hat nicht mit jedem zu tun. Und dann muss man halt auch irgendwann sagen, dann zieht doch bitte wieder in den Norden, wo alles supi nett sind und aufgeschlossen. Was ich aber für ein Gerücht halte.
 
Mag ja sein, dass man sich als Neuer reinfinden muss. Aber das braucht auch Zeit. Wenn ich merke, mein Gegenüber versteht noch nichts und ich bin aber eigentlich in der Lage, mich zumindest dem Hochdeutsch irgendwie anzunähern, kann die Weigerung, es zu tun, durchaus als provokant verstanden werden. Außerdem ist es einfach dumm, denn wenn ich aus Prinzipienreiterei eine Kommunikation massiv erschwere, kostet das unnötig Zeit und Nerven für alle und Missverständnisse sind vorprogrammiert.
Sehe ich auch so. Alles andere wäre zwischenmenschlich einfach nur irgendetwas zwischen albern und grotesk.

Mein Schwiegervater spricht Fehmarnsch, das ist ne spezielle Form von Platt, und ist noch dazu so ein wortkarger Typ, der oft nur in Ein- oder Zwei-Wort-Sätzen antwortet, von denen oft ein Drittel bis die Hälfte verschluckt wird. Kurz: ein harter Knochen in Sachen Kommunikation.

Aber der ist immer total süß, wenn jemand mit am Tisch sitzt, der damit wirklich überfordert wäre - meine Schwägerin zum Beispiel, ein Vietnamesin.
Mittlerweile kommt sie super klar und versteht auch den Dialekt, aber anfangs war das echt schwer für sie. Selbstverständlich, dass mein Schwiegervater dann Hochdeutsch gesprochen hat. Klang aus seinem Mund superungewohnt und ich denke, dass er sich auch echt konzentrieren musste, um nicht in Fehmarnsch zu fallen, aber letztendlich tut es ihm nicht weh, hilft aber dem Gegenüber. Was sollte also dagegen sprechen?
 
Evtl wiederholen sie es auch lauter, weil sie denken du hättest sie akustisch nicht verstanden.
Wenn er aus m Ruhrpott oder Rheinland kommen sollte, müsste der Freund zumindest auch die etwas herbere Art gewöhnt sein.
Ich komm aus m Rheinland und hatte ne Berliner Schnauze auf der Arbeit, da hab ich auch n wenig gebraucht mich dran zu gewöhnen.
 
Vielleicht kennen die nur Hallo und wissen gar nicht, was ich meine, wenn ich Moin sage und antworten deswegen nicht?
also ich habe das bis vor wenigen Monaten auch nicht gewusst und ich lebe schon mein ganzes Leben lang in Deutschland und habe Freunde quer durch die Republik.
Das mündliche geht noch, weil man ja erkannt hat, was es bedeuten soll, wenn einen dabei begrüßt oder angeschaut wird,
aber das schriftliche "moin" - da habe ich in Foren ewig gebraucht um zu kapieren, was das bedeuten soll.
 
Wir sind alle gleich und doch verschieden.
Wenn die Intefgration nicht klappt, kann es hilfreich sein sich mit Landmenschen zu treffen.
Solche, die einen ählichen kulturellen Hintergrund haben.
Es wird helfen sich unter Gleichgesinnten in der Fremde heimisch zu fühlen.
 

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