Hallo,
ich habe ein großes Problem. Ich stamme aus dem Saarland und studiere in Thüringen. Meine letzten Semesterferien, die, bedingt durch einen Todesfall, länger andauerten, gingen vom 06.02.2013 bis zum 09.04.2013. Am Dienstag, den 09.04.2013 kam ich in meine Wohnung in Schmalkalden (Thüringen) und es herrschte tropisches Klima. Ich ging der Sache auf den Grund und sah, dass in meinem Badezimmer der Wasserhahn voll aufgedreht war und heißes Wasser lief. Folge: Mein gesamtes Mobiliar und Inventar ist verschimmelt.
Die Vermieterin war zunächst unangenehm überrascht und geschockt, erzählte mir allerdings an den aufeinander folgenden drei Tagen drei unterschiedliche Versionen, a) dass jemand bestimmtes, b) dass jemand anderes und c) dass niemand während meiner Abwesenheit in der Wohnung gewesen sei.
Ich weiß, dass ich diesen Wasserhahn nicht aufgedreht habe. Mir ist bekannt, dass eine gewisse Firma namens "techem" am 31.01.2013 in meinem Beisein Heizkostenzähler ausgewechselt hat. Laut telefonischer Aussage des ausführenden Subunternehmers sollen die zuständigen Handwerker an diesem Tag auch die Wasserzähler ausgewechselt haben. Dieser Wechsel ist jedoch auf dem Hauptablesungsprotokoll vom 31.01.2013, das ich erhalten habe, nicht vermerkt. Die Gerätenummern und Wasserstände auf besagtem Protokoll sind mit den jetzigen nicht identisch, d.h. die Gerätenummern stimmen mit den heutigen nicht überein und beim kalten Wasser belief sich der alte Zählerstand am 31.01.2013 auf 166 und am 09.04.2013 auf 94. Insgesamt flossen 266qm heißes Wasser während meiner Abwesenheit in die Badewanne.
Meine Vermieterin hat die Firma „techem“, bzw. den Subunternehmer bereits vorgewarnt. Diese wiesen bei meinem Anruf jede Schuld von sich und bleiben bei der Version, die Wasserzähler am 31.1 bereits ausgewechselt und meine Wohnung danach nicht mehr betreten zu haben.
Ich sah es am Anfang noch als ein Schuldgeständnis, als meine Vermieterin mir vorschlug, ich könnte die Wohnung fristlos kündigen (was ich auch tat und des Weiteren meine Miete, Parkplatzgebühren und Kaution zurückforderte). Doch jetzt weiß ich, Vermieter sind sogar zu dieser Aufforderung verpflichtet.
Meine versicherungstechnischen Probleme:
Private Haftflicht – bin ich über meine Mutter versichert, allerdings kommen diese angeblich nur für Wasserschäden und nicht für allmählich verursachte Schäden wie z.B. Schimmelbefall auf.
Rechtsschutz – Mitversicherung s.o., allerdings benötigt die Versicherung die Bestätigung eines Fachanwalts, auf was zu plädieren sei.
Hausratversicherung besitze ich für meine Wohnung nicht.
Mein Problem ist, dass ich nicht weiß, wie ich diese, von den Anwälten benannte, Beweislast von mir abwenden kann. Ich kann nicht beweisen, wer wann meinen Wasserhahn aufgedreht hat. Ich weiß nur mit 1000% Sicherheit dass ich es nicht war und jemand während meiner zweimonatigen Abwesenheit in meiner Wohnung gewesen sein muss. Keiner der Anwälte, die ich bislang befragt habe, konnte bzw. wollte mir helfen.
Aussagen waren u.a.:
„Sie sind unschuldig, das wird der Richter auch glauben. Ferner liegt auch eigentlich alles klar auf der Hand, dass Sie es nicht waren. Aber 5% werden Ihnen immer fehlen, nämlich dem Richter zu beweisen, dass Sie diesen besagten Wasserhahn nicht selbst aufgedreht haben.
Leider steht auch in meinem Mietvertrag, dass meine Vermieterin während der Abwesenheit des Mieters Handwerker o.ä. reinlassen darf. Jedoch hat meine Vermieterin Versäumnisse in der Form, dass sie weder kontrolliert, noch sich erinnert wer wann in der Wohnung gewesen war. Und das Unglaublichste ist, dass sie diese Vorgänge laut eigener Aussage nicht protokolliert, z.B. wem sie wann einen Schlüssel ausgehändigt hat.
Wie bereits erwähnt bin ich Student, verfüge über sehr wenig Geld, mein Vater unterstützt mich nicht und meine Mutter hat nach einem Jahr Arbeitslosigkeit gerade einen Neuanfang gestartet.
Ich bin ratlos und weiß nicht weiter. Weil ich meine Semesterferien bei meiner Familie sein wollte und meine Vermieterin so unorganisiert ist, habe ich jetzt wahrscheinlich Kosten zu tragen, für die ich nicht im Geringsten verantwortlich bin und finanziell gar nicht stemmen kann. Ganz abgesehen davon, wie groß noch mein eigener ideeller und materieller Verlust ist. Mein gesamter Besitz ist zerstört, bzw. unbrauchbar geworden.
Meine bisherigen Aktivitäten in o.g. Fall sind:
Fristlose Kündigung, drei Gespräche mit meiner Vermieterin, Anruf bei der besagten Firma „techem“, sowie dem ausführenden Subunternehmer, Anrufe beim Wasserwerk Schmalkalden und diversen Anwälten.
ich habe ein großes Problem. Ich stamme aus dem Saarland und studiere in Thüringen. Meine letzten Semesterferien, die, bedingt durch einen Todesfall, länger andauerten, gingen vom 06.02.2013 bis zum 09.04.2013. Am Dienstag, den 09.04.2013 kam ich in meine Wohnung in Schmalkalden (Thüringen) und es herrschte tropisches Klima. Ich ging der Sache auf den Grund und sah, dass in meinem Badezimmer der Wasserhahn voll aufgedreht war und heißes Wasser lief. Folge: Mein gesamtes Mobiliar und Inventar ist verschimmelt.
Die Vermieterin war zunächst unangenehm überrascht und geschockt, erzählte mir allerdings an den aufeinander folgenden drei Tagen drei unterschiedliche Versionen, a) dass jemand bestimmtes, b) dass jemand anderes und c) dass niemand während meiner Abwesenheit in der Wohnung gewesen sei.
Ich weiß, dass ich diesen Wasserhahn nicht aufgedreht habe. Mir ist bekannt, dass eine gewisse Firma namens "techem" am 31.01.2013 in meinem Beisein Heizkostenzähler ausgewechselt hat. Laut telefonischer Aussage des ausführenden Subunternehmers sollen die zuständigen Handwerker an diesem Tag auch die Wasserzähler ausgewechselt haben. Dieser Wechsel ist jedoch auf dem Hauptablesungsprotokoll vom 31.01.2013, das ich erhalten habe, nicht vermerkt. Die Gerätenummern und Wasserstände auf besagtem Protokoll sind mit den jetzigen nicht identisch, d.h. die Gerätenummern stimmen mit den heutigen nicht überein und beim kalten Wasser belief sich der alte Zählerstand am 31.01.2013 auf 166 und am 09.04.2013 auf 94. Insgesamt flossen 266qm heißes Wasser während meiner Abwesenheit in die Badewanne.
Meine Vermieterin hat die Firma „techem“, bzw. den Subunternehmer bereits vorgewarnt. Diese wiesen bei meinem Anruf jede Schuld von sich und bleiben bei der Version, die Wasserzähler am 31.1 bereits ausgewechselt und meine Wohnung danach nicht mehr betreten zu haben.
Ich sah es am Anfang noch als ein Schuldgeständnis, als meine Vermieterin mir vorschlug, ich könnte die Wohnung fristlos kündigen (was ich auch tat und des Weiteren meine Miete, Parkplatzgebühren und Kaution zurückforderte). Doch jetzt weiß ich, Vermieter sind sogar zu dieser Aufforderung verpflichtet.
Meine versicherungstechnischen Probleme:
Private Haftflicht – bin ich über meine Mutter versichert, allerdings kommen diese angeblich nur für Wasserschäden und nicht für allmählich verursachte Schäden wie z.B. Schimmelbefall auf.
Rechtsschutz – Mitversicherung s.o., allerdings benötigt die Versicherung die Bestätigung eines Fachanwalts, auf was zu plädieren sei.
Hausratversicherung besitze ich für meine Wohnung nicht.
Mein Problem ist, dass ich nicht weiß, wie ich diese, von den Anwälten benannte, Beweislast von mir abwenden kann. Ich kann nicht beweisen, wer wann meinen Wasserhahn aufgedreht hat. Ich weiß nur mit 1000% Sicherheit dass ich es nicht war und jemand während meiner zweimonatigen Abwesenheit in meiner Wohnung gewesen sein muss. Keiner der Anwälte, die ich bislang befragt habe, konnte bzw. wollte mir helfen.
Aussagen waren u.a.:
„Sie sind unschuldig, das wird der Richter auch glauben. Ferner liegt auch eigentlich alles klar auf der Hand, dass Sie es nicht waren. Aber 5% werden Ihnen immer fehlen, nämlich dem Richter zu beweisen, dass Sie diesen besagten Wasserhahn nicht selbst aufgedreht haben.
Leider steht auch in meinem Mietvertrag, dass meine Vermieterin während der Abwesenheit des Mieters Handwerker o.ä. reinlassen darf. Jedoch hat meine Vermieterin Versäumnisse in der Form, dass sie weder kontrolliert, noch sich erinnert wer wann in der Wohnung gewesen war. Und das Unglaublichste ist, dass sie diese Vorgänge laut eigener Aussage nicht protokolliert, z.B. wem sie wann einen Schlüssel ausgehändigt hat.
Wie bereits erwähnt bin ich Student, verfüge über sehr wenig Geld, mein Vater unterstützt mich nicht und meine Mutter hat nach einem Jahr Arbeitslosigkeit gerade einen Neuanfang gestartet.
Ich bin ratlos und weiß nicht weiter. Weil ich meine Semesterferien bei meiner Familie sein wollte und meine Vermieterin so unorganisiert ist, habe ich jetzt wahrscheinlich Kosten zu tragen, für die ich nicht im Geringsten verantwortlich bin und finanziell gar nicht stemmen kann. Ganz abgesehen davon, wie groß noch mein eigener ideeller und materieller Verlust ist. Mein gesamter Besitz ist zerstört, bzw. unbrauchbar geworden.
Meine bisherigen Aktivitäten in o.g. Fall sind:
Fristlose Kündigung, drei Gespräche mit meiner Vermieterin, Anruf bei der besagten Firma „techem“, sowie dem ausführenden Subunternehmer, Anrufe beim Wasserwerk Schmalkalden und diversen Anwälten.
Zuletzt bearbeitet: