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Realistische Einschätzung meines Lebens

Du eröffnest immer wieder neue Threads, drehst dich im Kreis, schreibst von Invalidität, Suizid, Klinik, Verliebtheit, ..., springst hin und her.
Ohne echten Veränderungswillen und Therapie, aktives Angehen deiner Probleme durch DICH, kann sich nichts ändern.
Jammern und Klagen wird nichts ändern, dein unser Geschreibsel hier nicht.
Handeln ist der einzige Weg.
 
Das Ding ist, ich habe wirklich sehr viel Zeit verloren vor Bildschirmen und vor allem auch in meinem Kopf. Ich stecke so oft in meiner eigenen Traumwelt fest. Ich sehe momentan kein Land, ich sehe kein Ziel, ich denke nicht, dass sich noch was gross zum Guten ändern wird.
Ich finde immer, Dinge die man gestern falsch gemacht hat, kann man heute neu bewerten um sie morgen besser zu machen!

Ziele setzt man sich. Bewusst und gezielt. Ein Ziel kann es z.B. sein, seine Bildschirmzeiten auf ein Minimum am Tag zu reduzieren, vormittags eine Stunde und nachmittags eine Stunde.
Fragt sich halt, wo ich realistischerweise noch einen Hebel ansetzen kann...
Indem du den Poppes hochbekommst. Du bist der Herrscher über dein Leben, du entscheidest, wo du etwas verändern willst (kannst).
Für eine berufliche Änderung dürfte es zu spät sein.
Ich habe mit 37 J. angefangen zu studieren, berufsbegleitend neben einer Vollzeitarbeit. Mit 45 J. habe ich mich in einer komplett anderen Branche selbstständig gemacht. Warum ist es jetzt bei dir mit 33 J. zu spät?
Und einfach ganz allgemein, bei den täglichen Dingen im Leben fehlt mir die Erfahrung, z.B. Kochen, Autofahren, Haushaltsführung, Telefonieren, Behördengänge etc.
Weißt du, kein Mensch ist auf die Welt gekommen und konnte Kochen, den Haushalt führen und Bürokratie beherrschen. Das sind alles Sachen, die jeder lernen musste und viele es ja auch geschafft haben, es zu lernen. Du musst es halt WOLLEN. Auch hier kann man sich bewusst Ziele setzten: Bis Ende des Jahres möchte ich mich gesund ernähren und mir mein Essen selbst zubereiten. Rezepte findet man ja genügend im Netz. Da steht Schritt für Schritt, was du genau machen muss. Du muss es halt wollen!

Und die Geschichte mit einer Partnerin: Warum sollte sich eine Frau genau für dich entscheiden? Oder suchst du so etwas wie eine Haushälterin, zweite Mutti oder Kindermädchen? Das ist für keine einzige Frau attraktiv. Keine Frau möchte sich ein erwachsenes "Kind" ins Haus holen und den Mann bemuttern. Dein Wert wird übrigens nicht daran gemessen, wie viele Beziehungen du schon hattest. Wenn auch das ein Ziel von dir ist, dann mach dich attraktiv für die Frauenwelt. Werde selbstständiger, lerne auf eigenen Beinen zu stehen und hör vor allem auf zu Jammern.
 
Hallo glimmer of hope,

warum machst du nicht einfach die Dinge, die du willst?
Du kannst heute anfangen zu kochen, Auto zu fahren und allen möglichen alltäglichen Dinge zu tun.

Ich bin älter als du und gefühlt manchmal auch noch ein großes Kind, aber es gibt fast nichts was man nicht lernen kann, sogar im Alter.

Blödes Beispiel:
Der Wasserhahn in meiner Küche wurde in letzter Zeit immer schwergängiger. Ich habe dann im Internet recherchiert mir Youtube Videos angesehen und gelernt wie man die Kartusche im Wasserhahn austauscht. Ich habe die alte Kartusche ausgebaut, mir eine neue bestellt und diese eingebaut. Habe vermutlich ne Stunde für etwas gebraucht was ein Handwerker in 5 Minuten kann aber so what?

Ich finde das wichtigste ist, sich selber zu lieben. Koch dir was leckeres, treibe Sport, such dir Erfolgserlebnisse. Aber mach was! Denn wenn du Veränderung willst, braucht es aktives Tun und Zeit. Zebaothling hat das Beispiel Kapitalmarkt gebracht. Dort gilt genau das gleiche: Man muss was lernen, was tun und braucht Zeit.

Ist der Zug abgefahren? Auch wenn du 80 wärst, würdest du von mir die gleiche Antwort kriegen: Nein. Die "der Zug ist abgefahren" Haltung ist immer nur eine bequeme Ausrede, nichts mehr zu tun.
 
Ich denke es hapert schon am ersten Verkauf oder an der Konsequenz ans Geld nicht dran zu gehen - zwei Sachen - erlernbar.
Also ich verstehe den TE so, dass es nicht daran hapert zu wissen wie "einfach" Geld funktioniert. 🤔 Lieber @glimmer_of_hope dir mangelt's an intrinisischer Motivation / Lebenssinn für dich. Der muss nicht unbedingt in anderen bestehen, der kann auch darin bestehen dass du mit dir selbst zufrieden und glücklich bist. Daran scheitern viele und behaupten naheliegenderweise nur andere würden sie glücklich machen. Ich würde sagen andere machen dich glücklichER, aber glücklich / zufrieden kannst du dich leider nur selbst machen imho. Anyways: Ich finde die Frage von @Trinitiy solltest du (zumindest dir) beantworten, das könnte dir helfen. Viel Erfolg beim verändern deines Lebens nach DEINEN Wünschen und DIR zuliebe 🙏🌻🌈🌞🖖
PS: es ist nicht schlimm manchmal ein "Kind" zu sein. Ich finde das super, kannste mal wieder frei lachen und atmen zuweilen (wenn du dich traust). Lass bierernste verbohrte "Männer" doch ihre "ernsten wichtigen Sachen" tun und wichtige Aktenkoffer tragen im Leben - es müssen nicht deine sein und du musst ihre Werte und Interpretation von Arithmetik nicht teilen um ein "Mann" zu sein. just my #2cents
 
Zuletzt bearbeitet:
Auch ein Clown z. B. kann ein funktionierender Teil der Gesellschaft sein. Auf seine Weise, wie es für ihn passt. Und in diesem Beruf seine kindliche Seite zufriedenstellen, leben.
Wie definierst du für dich "funktionierender Teil der Gesellschaft"?
 
Gib nie auf, das rufe ich dir zu, du bist du und hast dein Leben, musst nicht Held sein und denke dran, auch Schwächen können Stärken sein. Mache das, was dir Freude bereitet, wozu hast du Lust, Interesse, wo und wie kannst du dich irgendwo einbringen, in einem Verein, Interessengruppe, da solltest du in dir nach deinen Schätzen und auch Talenten suchen. Traue dir was zu.
 
Wie wir deine Chancen im Leben beurteilen würden sollte für dich völlig belanglos sein. Du selber legst fest welche Chancen du im Leben haben wirst oder kannst da viele Komponenten eine Rolle spielen.
Jammern und lamentieren oder Lethargie bringen dich da nicht weiter.

Du beklagst das du zuviel am PC sitzt und auf den Monitor schaust, das kann man ändern. Kiste aus Jacke an und raus, ganz gleich ob nun in die Natur oder ins Menschengetümmel.
Es gibt für fast alles eine Lösung man muss nur etwas dafür tun, aktiv werden, kreativ sein und Zielorientiert handeln. Wenn du nichts machst ändert sich nie etwas, es gibt keine gute Fee und auch keinen Ritter mit wehenden Fahnen,
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo!

Ich finde deine Ängste sehr menschlich und dass gewisse Gedanken gerade an Wochenenden oder Feiertagen stärker aufkommen, ist auch verständlich. Da fühlt man sich angesichts vieler "optisch glücklicher" Menschen noch mehr als ein Alien.
Mir ging es als Jugendliche lange Zeit auch so.

Ja, manches kann man wohl lernen. Die kleinen Dinge im Alltag. Viellecht auch der Umgang mit Menschen.

Was mir aber auffällt: Du beurteilst dein Leben auch so ein bisschen mit den Augen der Gesellschaft. Nach dem Motto, was haben andere mit 33 schon alles geschafft? Und was ich? Dann vergleichst du und fühlst dich schlecht.

Wichtiger ist aber doch: Du kennst dich, du deknnst dein Leben. Und manches geht wohl mit Trauma eben nicht mal einfach so. Für die Startchancen, die du hattest, für das, was dir passiert ist, ist das, was du jetzt lebst, eventuell durchaus eine Leistung. Und andere, die dein Leben nicht gelebt haben, können da auch nicht drüber urteilen.

Vielleicht überlegst du dir, was du für dich verändern möchtest. Kleine Dinge. Was könnte besser werden? Wo den Hebel ansetzen? Die Vergangenheit ist passiert, die war nicht gut zu dir. Das wird immer in dir sein, das geht nicht anders. Aber es muss nicht immer die Gegenwart bestimmen.

Sieh es mal so, mit Trauma bist du erstmal ein Überlebender. Das alleine ist schon mal eine Leistung. Wenn du das geschafft hast, geht vielleicht auch mehr.

Alles Gute!
 

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