Äh, ja... darum habe ich diesen Thread gestartet. Müsste auch explizit irgendwo stehen. Wenn ich wüsste, wie und was ich machen könnte, würde ich nicht bleiben wo ich bin.
Nur, dann kann man dir auch nicht weiter helfen. Wir würden dann doch auch nur ins Blaue hineinraten. Wir könnten dir jetzt zig Berufe vorschlagen, doch was bringt es, wenn keiner weiß (und noch nicht mal du), wo deine Interessen und Fähigkeiten liegen?
Im Studium hätte ich aber nicht wirklich die Gelegenheit gehabt umzusatteln, dazu gibt es ein paar Gründe, die ich hier aber nicht im Detail darlegen will.
Das kann ich mir nun wirklich nicht vorstellen, egal welche Gründe das gewesen sein mögen!
Das Problem ist ja genau, dass alles, was ich neu beginnen könnte, bedeuten würde, dass ich bei Null anfangen muss.
Na klar, was hast du sonst gedacht? Es erfordert natürlich Mut und ein gewisses Risiko eine andere Richtung einzuschlagen.
Das ist nicht nur zeitlich schwierig, sondern auch finanziell. Dazu wäre es wieder ein Sprung ins Ungewisse.
Ich sag mal so: Wenn man will, findet man immer Wege! Du findest bisher nur Ausreden!
Du wärst doch nicht der Erste, der so einen Schritt geht. Ich war z.B. mal Jahrelang bei einer Friseurin, die Mathematik studiert und mit Bestnoten abgeschlossen hat. Allerdings hat sie schon im Studium gemerkt, dass sie beruflich nichts mit Zahlen zu tun haben und lieber ins Handwerk gehen will. Dann hat sie eben noch eine Lehre als Friseurin absolviert.
Oder google mal nach Lutz Geißler. Er hat Geologie studiert und ist jetzt seit ein paar Jahren Blocker und Bäcker. Entwirft Brotrezepte und gibt Backkurse.
Und auch ich habe beruflich umgesattelt. Ich habe in der Verwaltung eine Ausbildung absolviert und bin aber im Büro nie so richtig glücklich geworden. Zudem immer nur befristet Stellen und häufig arbeitslos gewesen. Jetzt bin ich Kunstmalerin. Finanziell kann ich damit keine großen Sprünge machen , aber mich macht es glücklich.
Gut wäre etwas, das ich mit meiner jetzigen Ausbildung machen kann, mit einer zusätzlichen Weiterbildung oder einem Master. Da gibt es aber leider nichts.
Dann bleibt dir eben nur, komplett was anderes zu machen oder du versuchst dich als Quereinsteiger. Mir würde hier spontan auch die Berufsschule einfallen. Soweit ich weiß, werden gerade dort Lehrer gesucht. Und es gibt viele, die dort Quereinsteiger sind. Man wird dort auch entsprechend weitergebildet. Für dich kämen eventuell Berufsschulen in Frage, die eben auch medizinisches Grundwissen an Berufsschüler vermitteln.
Nein, ich kann keine positiven Seiten an dem Beruf entdecken. Sicher, es gibt ein oder zwei Dinge, die ich nicht furchtbar finde, wie den erwähnten Papierkram, aber die helfen mir kaum weiter.
Wenn dir der Papierkram liegt, dann gehe doch in die Verwaltung. Mache z.B. eine Weiterbildung zum Fachwirt im Gesundheitswesen.