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Raus aus der Zahnmedizin

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Könntest du erst nicht als Zahnarzt arbeiten, vielleicht ist es doch etwas anderes, wenn man arbeitet. Im Studium steht man doch oft unter Druck. Vielleicht hast du es schon angesprochen, aber wie wäre es, wenn du noch Human medizin dranhängst? Oder gefällt dir der Arztberuf (Zahnarzt oder nicht) grundsätzlich nicht? Bisher hast du ja sämtliche Vorschläge verworfen, da wohl das Zahnarztstudium anscheinend so speziell ist, dass es kaum Ausweichmöglichkeiten gibt? Man könnte noch ein Zweitstudium in Betracht ziehen, aber da würdest du kein Bafög bekommen, aber evtl ein Studienkredit.


Hoffe, du findest für dich eine Lösung!

Naja, wenn ich Humanmedizin dranhänge stoße ich auf einen riesigen Haufen probleme, wie schon von dir angesprochen, die Finanzierung. Außerdem wäre ich dann sicher fast 40 bis ich auf den Arbeitsmarkt komme und mit Rente und so etwas sieht es dann doch eher schlecht aus.
Es wird mir ja, wie es aussieht nichts anderes übrig bleiben als als Zahnarzt zu arbeiten - aber ich hätte wirklich gerne eine alternative. Alles, was möglich wäre ist entweder ein Job, den niemand gerne macht (Vertreter) oder bedarf einer sehr langen weiteren Ausbildung.
 
Hi, darf ich mal nachfragen, wie es mittlerweile bei dir ausgegangen ist ? Ich bin auch Zahnarzt, und mittlerweile so was von genervt von diesem Beruf.
Das schlimmste ist hinterher in der eigenen Praxis die unfassbare Bürokratie, wenn man in Deutschland arbeitet.

Würde mich echt interessieren, was du mittlerweile machst.

LG
Franz
 
Ich arbeite nicht gerne am Patienten, weil ich die Tätigkeit so hasse. Es macht mich nervös Karies zu entfernen und zu beten nicht schon zu tief zu sein. Ich kann es nicht ausstehen eine schwierige Situation zu haben und der nächste Patient wartet schon. Es macht mich fertig einen Zahn für eine Krone zu beschleifen und dabei womöglich einen fehler zu machen.

Das kann ich nachvollziehen. So eine Daueranspannung würde ich auch nicht ertragen.

Wie wäre es mit forensischer Zahnmedizin?
 
Tja, jetzt kommen ich hier vorbei und lese das nach knapp sechs Jahren im Beruf wieder...
Im Grunde habe ich alle Vorschläge, die hier gemacht wurden ausgelotet:
Forensische Zahnmedizin gibt es in Deutschland nicht als Berufszweig, das läuft über Honorargutachten. Krankenkassen und der MDK stellen keine Zahnärzte mehr an, das wird auch auf honorarbasis gemacht. Ebenso ist es bei zahnärztlichen Fachlehrern für die Ausbildung von zahnmedizinischen Fachangestellten in Berufsschulen. Ich war zwei Mal bei der Berufsberatung, aber ich muss sagen, da kamen hier die besseren Vorschläge. Die meinten, ich könnte doch Journalist werden. Ansonsten habe ich mich mittlerweile als Studienberater, wissenschaftlicher Mitarbeiter für klinische Studien, Mitarbeiter in der zahnmedizinischen Materialforschung, Medical Science Liaison Manager und alles mögliche beworben. Eigentlich fast jede Woche ein paar. Positive Rückmeldung habe ich tatsächlich nur auf eine Stelle als Pharmavertreter bekommen, da aber dann einen Rückzieher gemacht, da ich damit meine Wohnung nicht mehr bezahlen hätte können.
Fazit: Alternativen gibt es wohl nur, wenn man durch Zufall irgendwo hineinkommt, oder gleich etwas ganz anderes nochmal von Anfang an studiert.
 
Schön, dass Du noch mal wieder gekommen bist.

Spontan ist mir nämlich eingefallen, ob es nicht Bedarf als Zahnarzt in der Tierzahnheilkunde gäbe.

Ich stelle mir die Arbeit ähnlich vor, nur sind die Patienten in Narkose, also geduldiger.
Ausserdem könnte die Abrechnung und Bürokratie einfacher als in der Humanmedizin sein, so dass man zwar ein geringeres Einkommen aber weniger Nebenkosten hat.

Ich weiss auch nicht, ob man nicht grundsätzlich das eine neben dem anderen her laufen lassen könnte, so dass man bei genug Arbeitsanfall Prioritäten setzen könnte.
 
Nein, den Bedarf gibt es leider nicht, da es nicht zulässig ist. Dazu muss man Tiermediziner sein - die müssen alles können, was bei den Tieren auf die sie spezialisiert sind anfällt, vom Krallenschneiden bis zur Darm-OP. Und eben auch Zahnbehandlungen.
Aber auch viele menschliche Patienten, zum Beispiel Menschen mit Behinderungen oder Angstpatienten müssen in Vollnarkose behandelt werde. Das ist allerdings um ein vielfaches stressiger, als eine normale Behandlung - schließlich kann man nichts auf mehrere Sitzungen aufteilen, so dass man ihn kurzer Zeit extrem viel machen muss. Außerdem muss alles so gut sitzen, dass es wieder für die nächsten Jahre reicht.
 

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