Das Wichtigste ist, dass du dir ein privates Netzwerk schaffst. Solange du die Gewalt versteckst, hat er was er braucht- einen Raum, der nicht kontrolliert wird. Er kann sich ja durchaus anpassen, im engeren Sinne ist er nicht unberechenbar.
Also Info an deine Eltern, Freunde, Kollegen- nicht blind alles erzählen, aber checken ob sie zuhören, begreifen worum es geht. Ein paar Menschen werden sich abwenden, aber die zuhören, hast du als Verbündete.
Im Prinzip ist der Weg Beratungsstelle- Polizei rufen wenn er das nächste mal tobt, Wegweisung erbitten. Das Strafverfahren geht dann von allein seinen Weg.
Dann Kontakt- und Näherungsverbot beim Familiengericht beantragen, per einstweiliger Anordnung. Dafür brauchst du eine Anwältin! Ist kein Zwang, aber nur sie weiss wie man Erfolg hat damit. So ein Verbot gilt dann für 1 oder 1,5 Jahre erstmal und du hast Ruhe um weiter zu entscheiden.
Verstösse können mit bis zu 2 Jahren Haft geahndet werden. Wenn er nicht völlig abdreht hat er schon was zu verlieren.
Und wie gesagt- Öffentlichkeit ist alles, das bietet dir den meisten Schutz. Frauenhaus müsste die Beratungsstelle abklären- das ist nur bei akuter Gefährdung sinnvoll.
I