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rauchverbot

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Ungeachtet eurer Diskussion bin ich einfach dankbar für das Rauchverbot, weil ich, ausgenommen in einem Speiselokal, wo es aber nur als Floskel gebraucht wurde, noch nirgends einen Raucher fragen hörte "Stört es Sie, wenn ich rauche?".

Ganze Lokalitäten wurden wie selbstverständlich verraucht, das war ein Jahrzehntelanges Nichtrauchereingangsverbot der Raucherfraktion! Eigentlich sollte sich kein Raucher wundern, wenn es jetzt mal andersherum geht, auch wenn ich einsehe, dass manches zu streng sein mag, aber war es früher für uns Nichtraucher nicht auch zu streng von euch Rauchern?

Nix für ungut.

Sigi
 

Hallo Sigi,

schau mal hier: rauchverbot. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Was aber hier leider keiner erwähnt ist, dass es schon Möglichkeiten gegeben hätte beiden Parteien gerecht zu werden.

Es gibt beispielsweise schon Entlüftungsanlagen, die den Rauch soweit ausfiltern, dass quasi nichts mehr davon übrig ist.

Das gibt es nachweislich und man hätte die Dinger einfach für den Einbau vorschreiben können, wenn man in der Gaststätte weiterrauchen lassen will.

So hätten die einen Rauchen können und die anderen weder großen Gestand noch schaden genommen.

Nur wollte das letztlich keiner, aus Prinzip.
 
Den Spaß werde ich sicherlich haben. Dank so Leuten wie dir kam es doch erst zu dieser Diskriminierung...

Richtig, wegen so Leuten wie mir, fühlten solche Leute wie ich sich diskriminiert , überall wo sie hingingen und haben trotzdem Jahrzehnte keinen Aufstand gemacht, sondern den Rauchern ihren Eigenwillen durchgehen lassen, freundlicherweise.

Nebenbeigesagt, ich selbst habe in keiner Weise mitgewirkt an dem neuen Gesetzt und dergleichen.

Ich fand es nur ein Erleichterung, dass es kam, so nach dem Motto:
Na, was ist denn da plötzlich so leicht, tut uns auch mal einer einen Gefallen, schön.

Dass es für die Raucher Härten sind, ist nun wieder ein ganz anderes Thema. Das will denen ja niemand absprechen und dass man das Gesetz hätte auch anders machen können usw. usw., nur ich finds jetzt plötzlich so leicht, so schön, so schön, wie die Raucher es die letzten Jahrzehnte fanden.

Sigi
 
also ich finde das Wort "Diskriminierung" echt übertrieben.
Ihr werdet doch nicht schlechter behandelt als Nichtraucher...

Okay, ihr habt nicht mehr die Erlaubnis, fremden Leuten die Lunge zu verpesten, aber ist das Diskriminierung?

Wohl kaum...

Ich meine, es ist okay, wenn jemand seine eigene Gesundheit zerstören möchte, bzw. nicht in der Lage ist, seine Sucht zu bekämpfen. Aber es ist eben nicht okay, auch die Gesundheit der anderen mitzugefährden...

Wo werdet ihr denn diskriminiert?
Es wird Euch ja nicht verboten, ein Bier trinken zu gehen, Bahn zu fahren oder Essen zu gehen. Es wird Euch nur verboten, dabei zu rauchen.
 
😉 ich hab ja geschrieben, wer entweder seine sucht nicht bekämpfen kann oder seine Gesundheit zerstören möchte...

Du kannst ja rauchen, so viel Du magst. Das ist völlig okay - ist ja Deine Lunge. Und wenn es Nichtraucher nicht stört, wenn Du rauchst, ist das ja auch in Ordnung, wenn du das daheim oder auf ner Party machst.

Nur ist es eben dann nicht okay, wenn man dem nicht ausweichen, z.B. im Restaurant. Da muss man eben Rücksicht nehmen.


Und da sehe ich dann schon einen Unterschied zum Alkohol oder Autofahren. Beides gefährdet nicht grundsätzlich andere. Wenn jemand ein oder mehrere Biere kippt, dann schadet er vielleicht sich, aber nicht automatisch seiner ganzen Umgebung mit.
 
😉 Wenn jemand ein oder mehrere Biere kippt, dann schadet er vielleicht sich, aber nicht automatisch seiner ganzen Umgebung mit.

Oder er schadet der ganzen Versicherungsgemeinschaft, die für seine langjährigen Krankheitskosten aufkommen darf. Besonders, wenn es dann um Therapien wegen Alkoholentzug etc. geht.

Ich rauche jetzt über ein Jahr nicht mehr und ich vermisse es auch nicht. Lasse mich doch nicht von so einem kleinen Stäbchen kontrollieren. Da könnte ja jeder kommen.🙂
 
Also ich finde das Rauchverbot ja absolut schwachsinnig. Ich bin zwar Nichtraucher aber ich sehe wie die BArs und Cafés langsam Pleite machen weil die Raucher lieber zu Hause bleiben als in einem Café zu sitzen und sich unwohl zu fühlen oder raus zu müssen um bei Eisiger kälte ihre Sucht zu befriedigen.
 
Wenn abgestimmt würde, ich finde das Rauchverbot in Ordnung. War mal Raucher, aber das ist schon mindestens 12 Jahre her. Hab von einem Tag auf den anderen aufgehört. Einfach, weil ich es eklig fand, wie die Sachen immer gemuffelt haben, die Wohnung, man selber ... Und weil ich sparen musste auch. Aber ich habe gern geraucht, so zum Käffchen, beim Schwätzchen, aus Langeweile ...

Über die volkswirtschaftlichen Folgen des Rauchens kann man sich streiten: Die gesundheitliche Selbstschädigung der Raucher wirkt sich über die verkürzte Rentenbezugsdauer vermutlich wieder positiv auf die soziale Gemeinschaft aus. Auf der anderen Seite erbringen Raucher durch häufigerer Krankmeldungen und vieler Pausen (nicht zuletzt wegen des Rauchverbots am Arbeitsplatz) im Durchschnitt geringere Arbeitsleistungen als Nichtraucher (worüber sich auch wieder streiten ließe: ich habe eine Kollegin, die raucht nicht, scharwenzelt aber den halben Tag durch die Gegend, die gehört nämlich zur STIBOZA-Bewegung, d. h. im Klartext: ständig in Bewegung, ohne zu arbeiten 😉, und über deren Arbeitsleistung möchte ich mich gar nicht auslassen.
Dazu kommen noch die erhöhten medizinischen Kosten, die durch das Rauchen entstehen (z. B. Raucherlunge, Raucherbein) entstehen. Klar, mancher kriegt auch einen krummen Buckel von der Arbeit, aber das ist nicht so oft ...🙄
Dem ganzen Rauchverbot stehen aber auch die staatlichen Einnahmen aus der Tabaksteuer. Eine nicht unbeträchtliche Komponente beim Für und Wider.
Und was die Verbannung der Raucher zeigt: Eine Wirtschaftsstudie (hab vergessen, welche) soll bewiesen haben, dass Kneipen-Betreiber bei Rauchfreiheit ihrer Etablissements mit Umsatzzuwächsen und Neukunden rechnen konnten. In den USA, Irland, Italien und Norwegen soll es keine negativen Effekte gegeben haben. In Irland geht der Trend in den Pubs sogar neuerdings dazu, dass diese, ansonsten rammelvoll am Abend, vermehrt schon zur Mittagszeit von Kunden aufgesucht werden, weil sie jetzt dort rauchfrei essen können. In Neuseeland ist der Umsatz in der Gastronomie 2005 um fast 10 Prozent gestiegen.

Und wenn man sich mal überlegt, dass inzwischen in fast 39 Ländern inner- und außerhalb Europas das Rauchverbot besteht, und es gilt als sicher, dass es damit weitergeht, und dass wohl kaum in einem Land so viel diskutiert wird wie bei uns, dann wird sich das Rauchverbot wohl oder übel weiter fortsetzen ... und das ist auch gut so.
Unbenommen soll jeder seiner Leidenschaft frönen, die Rechnung dafür bekommt er irgendwann präsentiert, von seiner eigenen Gesundheit. Und die wird meistens erst im sogenannten späteren Alter wichtig.

Ich habe fertig.

Eisherz
 
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