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rauchverbot

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hmm okay es gibt keine Rechtschreibprüfung hier... naja

Ich bin Raucher, und zwar sehr starker Raucher. Natürlich ist dies gesundheitlich sehr bedenklich, aber trotzdem ist ein generelles Verbot nicht aktzeptabel. Ich bin nicht dafür verantwortlich wenn Nichtraucher Lungenkrebs bekommen. Ich zwinge niemanden meinen Rauch einzuatmen. Ich rauche nicht in Räumlichkeiten in denen sich Nichtraucher gestört fühlen könnten oder Schaden nehmen könnten. Warum also ein Verbot? Würden Raucher mehr Rücksicht nehmen und Nichtraucher nicht ständig rumjammern weil Sie ja total gefährdet sind durch den Rauch der Raucher wäre ein Verbot überflüssig.
Übrigens ich Rauche weil ich süchtig bin, dessen bin ich mir bewusst, aber die Sucht schadet mir so wenig als dass ich sie bekämpfen müsste. Ich bin meines Glückes selber Schmied, mir brauch keiner erzählen was ich zu tun habe mit meiner Gesundheit. Wenn ich einen systematischen Selbstmord mit dem Rauchen vollziehe, dann ist das eben so! Ich habe das Recht selbst zu bestimmen wann ich sterbe und wann nicht, da ändert auch kein Verbot was!
Ein Wort noch an die Nichtraucher: Mir ist egal, dass ihr nicht raucht und solange ich euch nicht belästige kann es euch auch egal sein, dass ich rauche! Verallgemeinert nicht immer alles zu euren gunsten, sondern betrachtet die Sache differenziert!

Schönen Gruss
 

Hallo twentythreedays,

schau mal hier: rauchverbot. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Von einem generellen Verbot spricht niemand. Es ist da verboten, wo die Gefahr besteht, das auch Nichtraucher den Dreck zwangsweise einatmen müssen. Also in allen öffentlichen Gebäuden, Gaststätten, Beförderungsmitteln.
Es geht nicht um Deine persönliche Gesundheit, sondern um den Dreck den Du verbreitest. ( Wenn Du andere damit belästigst )
Aber mal ehrlich: Warum soll ein Raucher, dem seine eigene Gesundheit ziemlich egal ist, ausgerechnet auf die Gesundheit anderer achten? Und deswegen geht sowas leider nur zwangswweise.
 
Überhaupt nicht unbedacht, sondern in der Praxis beobachtet. Mir waren in der langen Karriere die Nichtraucher völlig egal, und dasselbe stelle ich auch bei ( nicht bei allen, aber den meisten ) aktuellen Rauchern fest.
( Man bedenke, daß in meiner Raucherzeit aber "Passivrauchen" völlig unbekannt war )
 
Da ich mich mit dieser Art von Rauchern nicht indentifiziere, ist das Rauchverbot (egal wo) für mich belanglos und inaktzeptabel. Das es solche Raucher gibt streite ich nicht ab, nur es ist mal wieder wie immer, eine Gruppe aus einer größeren Gruppe verhält sich inkorrekt und der Rest der Gruppe muss darunter Leiden. Nicht weil ich jetzt nicht mehr in Kneipen oder öffentlichen Gebäuden rauchen darf (das ist mir ziemlich egal), sondern weil ich einen Stempel aufgesetzt bekomme, dessen Aussage sich mit meinen Verhaltensweisen nicht deckt.

Schönen Gruss !
 
Verstehe ich nicht. Wenn Du die Gesundheit Deiner Mitmenschen achtest, dürfte Dir ein Rauchverbot an bestimmten Stellen doch gar keine Mühe bereiten. Es sieht Dir doch sowieso niemand an, daß Du Raucher bist.
Und natürlich mußte der Staat einschreiten. Wenn sich herausstellt, daß etwas ( für Unbeteiligte ) kreuzgefährlich ist, dann hat der Staat die Aufgabe diese Leute so gut wie es eben geht, zu schützen. Ich würde da noch viel weitergehen.
Jetzt aber keine Diskussion über den bösen Alkohol oder sonstiges Zeug. Wir haben es hier allein über das Rauchen.
Ich meine, jeder erwartet, das der Staat einem vor Gammelfleich schützt z.B. also muß er dasselbe auch beim Rauch tun. Ich gebe aber zu, daß ich in meiner aktiven Zeit nicht anders wie Du, gedacht habe. Da wäre ich wahrscheinlich für ein Rauchgebot gewesen....
 
Ich gebe aber zu, daß ich in meiner aktiven Zeit nicht anders wie Du, gedacht habe. Da wäre ich wahrscheinlich für ein Rauchgebot gewesen....
Deine Menschenkenntnis in allen Ehren, aber das ist nicht mein Gedankengut!

Ich habe gesagt, dass ich ein Rauchverbot für mich als unangebracht empfinde, eben weil ich rücksichtsvoll mit meiner Umwelt umgehe.
Ich empfinde mich aber in eine Ecke gestellt in der ich nicht stehen möchte. Natürlich sieht man es mir nicht an, dass ich Raucher bin. Aber ich empfinde mich als solcher und wenn jemand über "die Raucher" spricht, fühle ich mich auch angesprochen.

Aber wo wir gerade beim Thema "der Beschützerstaat Deutschland" sind: wieso werden keine drastischeren Verordnung bzw. Verbote gegen Autoabgase gemacht? Autofahrer schaden allen egal ob sie es wollen oder nicht, das trifft für Raucher nicht zu. Wenn ich nur zuhause rauche, belästige ich keinen anderen!

Und bevor der gemeine Nichtrauchermop mal wieder gegen alle Raucher wettert sollte er mal bei sich anfangen und gucken was er denn so alles für das Leid der Allgemeinheit beiträgt.

Schönen Gruss
 
Ich habe so gedacht wie Du - Du solltest Deine ersten Auskünfte nicht vergessen.....
Wie gesagt, wenn Du rücksichtvoll mit Nichtrauchern umgehst, sollten Dich Verbote überhaupt nicht stören. Denn dann würdest Du an den jetztigen verbotenen Stellen sowieso nicht rauchen. Der Staat macht die Gesetze und dieses "in die Ecke stellen" macht letztendlich die Gesellschaft. Rauchen ist sicherlich bereits ziemlich out - aber zum Außenseiter wird man erst, wenn die breite Gesellschaft es so sieht - auf dem Weg dahin sind wir.

Es war anzunehmen, daß Raucher bei solchen Gelegenheiten andere Schlachtfelder suchen, wenn kein ernsthaftes Argument mehr verfügbar ist. Selbstverständlich - ich gebe Dir vollkommen recht - autofahren ist eine asoziale Tätigkeit. Der Staat müßte eigentlich auch da regeln - wird sich aber stillschweigend auf das ausgehen des Erdöls verlassen und auf das E-Auto hoffen.
 
Es war anzunehmen, daß Raucher bei solchen Gelegenheiten andere Schlachtfelder suchen, wenn kein ernsthaftes Argument mehr verfügbar ist.
Das war ein Vergleich, kein Suchen nach anderen Schlachtfeldern. Es war hier auch gar nicht mehr nötig zu Argumentieren !

Wenn der Staat zum Schutz der Bürger da ist und dafür Sorge zu tragen hat, dass alle Menschen gleichgestellt sein sollten, dann ist die Einführung vom Rauchverbot gegenteilig zu seiner Aufgabe. Weil Menschen wie ich dann sozial geächtet werden und das auch noch grundlos!

Schönen Gruss
 
Der Staat ist nicht dazu da, alle Menschen gleich zu stellen, sondern Minderheiten ( oder wachsende Mehrheiten ) zu schützen. Es geht doch zunächst mal um die vielen nichtrauchenden Beschäftigten, die z.B. in Raucherkneipen arbeiten. Dann geht es um die beim Staat beschäftigten Nichtraucher ( sicherlich sind sogar Raucher dabei ) die der Staat vorm rauchenden Publikumsverkehr zu schützen hat. Das sind die Aufgaben. Und ganz offensichtlich ist das ja notwendig, weil sich - im Gegensatz zu Dir - viele nicht an einen freiwilligen Verzicht halten.
Aber auch ohne Gesetze: Findest Du Rauchen - angesichts dessen was man darüber inzwischen weiß - noch irgendwie modern? Und insofern ist es die Gesellschaft die - das bezweifle ich aber - Raucher sozial ächtet. Rauchen war, in meiner Jugend, total angesagt - jetzt ist das halt nicht mehr. Und ich bin froh, das ich diesem Dreck noch so folgenlos entkommen bin.
 
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