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Raucher oder Nichtraucher?

Auf mich trifft zu .....

  • ich war noch nie Raucher

    Teilnahmen: 22 45,8%
  • ich war früher Raucher bin es nun nicht mehr

    Teilnahmen: 13 27,1%
  • ich bin noch Raucher, möchte es mir aber abgewöhnen

    Teilnahmen: 6 12,5%
  • ich bin Raucher und möchte Raucher bleiben

    Teilnahmen: 7 14,6%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    48
So ähnlich ist es mal meinen Eltern ergangen (noch zu Zeiten, in denen im Restaurant überall geraucht wurde): meinen Eltern war gerade das Essen serviert worden, als am unmittelbaren Nebentisch die Zigaretten angesteckt wurden. Meine Mutter ist recht empfindlich gegen Zigarettenrauch, und sie bat darum, mit dem Rauchen etwas zu warten, weil sie gerade beim Essen waren. Das hatten die Raucher in den falschen Hals bekommen und sie beschimpften meine Eltern daraufhin als üble und genussfeindliche Spießer. Dieser Vorfall hatte meine Mutter so mitgenommen, dass sie hinterher jahrelang davon erzählt hat...

Wie gesagt das habe ich auch schon gemacht (ich meine natürlich die Kippe aus) kam nur ganz darauf an wie man seine Bitte formuliert hat. Ich bin in meiner eigenen Wohnung schon raus auf den Balkon gegangen ich habe mich aber auch schon geweigert wie gesagt es kam zumindest bei mir immer auf den Ton und die Formulierung drauf an.
 
wie gesagt es kam zumindest bei mir immer auf den Ton und die Formulierung drauf an.

Ich bin damals beim Restaurantbesuch meiner Eltern nicht dabei gewesen, daher weiß ich nicht, in welchem Tonfall meine Mutter die Raucher angesprochen hatte. Ich nehme an, dass sie es höflich gemacht hat, aber ich kann es nicht sicher sagen.
 
Das mit der Sucht ist schon wirklich ein Übel, das nicht zu unterschätzen ist. Wie hast Du das denn gehandhabt, wenn Du gearbeitet hast?

Ich erinnere gerade eine Situation. Ich stand an einer Bushaltestelle und unterhielt mich mit jemandem. Dann fing es an zu regnen und die Person ging in das Busstellenhäuschen und fragte, ob ich mich nicht auch unterstellen wolle.
In dem Häuschen stand eine junge Frau und rauchte. Ich sagte, dass ich lieber draußen bleibe, da ich den Rauch nicht vertrage. Das hatte die junge Frau gehört und direkt gesagt, dass ich kommen solle, und machte die Zigarette aus.

Auf Arbeit war das echt schlimm ich habe alle Minuten auf die Uhr geschaut das es Pause wird und ich rauchen konnte. In meinem Kopf kreisten nur Kippen. Oder man ist mal zwischendurch weg aber das durfte man ja nicht all zu oft machen. Ich war schon arg gebeutelt von meiner Sucht. Zum Schluss habe ich 60 Zigaretten gequalmt und das ist nur ein Schätzwert ohne ging gar nichts mehr. Und bevor ich was gegessen habe, habe ich lieber zwei Kippen gequalmt. Ja, so gesehen war arbeiten schon die Hölle.🙂
 
Ich bin damals beim Restaurantbesuch meiner Eltern nicht dabei gewesen, daher weiß ich nicht, in welchem Tonfall meine Mutter die Raucher angesprochen hatte. Ich nehme an, dass sie es höflich gemacht hat, aber ich kann es nicht sicher sagen.

Ich will deiner Mutter jetzt auch nichts unterstellen auch sowas habe ich schon erlebt das NR Höflich und Freundlich gebeten haben die Zig. doch mal auszumachen wie in deinem Bsp. und wurden von den Rauchern leider Gottes ziemlich beschimpft. Ja auch sowas gibt es, leider.😱
 
Jetzt habe sie Dich ja nicht mehr im Griff. Freu mich 🙂

Ich mich auch. Schlimm war es immer zum WE wenn man keinen Tabak mehr hatte da hat man die ganze Bude durchsucht und wenn man nichts mehr fand hieß das ab ins Auto und an die Tankstelle im Sommer mag das gehen aber im Winter ist das echt übel. Aber die Sucht treibt dich dazu.

Oder man hat im Laden gestanden und überlegt was und wie viel Essen man kaufen kann damit es noch für den Tabak reicht ich habe das dann immer so gemacht das ich soviel gekauft habe das es für den Sohn und die Katze gereicht hat und ich bin halt mit dem ausgekommen was über war, also bevor ich mir was zum Essen gekauft habe, habe ich mir lieber Tabak geholt.

Ich brauchte sowieso nur Kippen mehr nicht kein Wunder das ich nach dem Rauchstopp so viel zugelegt habe mein Körper muss wohl sehr erschrocken gewesen sein als er erstmal wieder was vernünftiges zum essen bekommen hat.😀
 
So ähnlich ist es mal meinen Eltern ergangen (noch zu Zeiten, in denen im Restaurant überall geraucht wurde): meinen Eltern war gerade das Essen serviert worden, als am unmittelbaren Nebentisch die Zigaretten angesteckt wurden. Meine Mutter ist recht empfindlich gegen Zigarettenrauch, und sie bat darum, mit dem Rauchen etwas zu warten, weil sie gerade beim Essen waren. Das hatten die Raucher in den falschen Hals bekommen und sie beschimpften meine Eltern daraufhin als üble und genussfeindliche Spießer. Dieser Vorfall hatte meine Mutter so mitgenommen, dass sie hinterher jahrelang davon erzählt hat...


Ja, those were the days! 🙁

Gelobt seien die irren Iren! 🙂

Sie haben mit ihrem Rauchverbot bzw. ihrem Nichtraucherschutz in Gaststätten eine Bewegung in Gang gesetzt, der auch Deutschland schließlich gefolgt ist. 🙂
Nun gibt es in Deutschland solche Szenen nicht mehr! 🙂

Nur in Österreich ist man noch nicht soweit, glaube ich .... 🙁
 
Nur in Österreich ist man noch nicht soweit, glaube ich .... 🙁

In Österreich hat man die Trennung zwischen Raucher- und Nichtraucherbereichen, die aber manchmal nicht gut voneinander getrennt sind. Ich kenne ein Café, in dem man den Nichtraucherbereich durch den Raucherbereich betritt, und dabei immer einen Schwall Rauchluft mitzieht.

Dazu kommt, dass ich in Österreich oft nicht dran denke, dass es noch Raucherzonen gibt. Mir ist schon einige Male passiert, dass ich mir ein nettes Plätzchen gesucht hatte, und gerade, als das Essen kam, zündete sich jemand am Nebentisch eine Zigarette an. Und ich denke mir dann: "Ach stimmt, hier darf man ja rauchen..." Umziehen will ich dann auch nicht mehr, aber meistens bin ich ziemlich schnell fertig mit dem Essen...
 
Ich kann gerne auch noch was beisteuern, was die Sucht so mit einem machen kann. Als ich relativ frisch hier unter den Ausländern angekommen bin, sind mir in einer Nacht am Passat gleich beide Antriebswellen hopsgegangen. Am nächsten Tag hat die VW-Werkstatt das Teil abgeschleppt und mir gesagt, daß es schnell repariert werden könne. Gut, nach drei Tagen habe ich nachgefragt......Man warte auf die Teile. ( ich hatte völlig vergessen das man in Frankreich war ) Und ich hatte zwar wie üblich genug Essensvorräte im Haus - aber nichts mehr zu rauchen. ( kein Wunder bei einem täglichen Verbrauch von bis zu 100 Stück ) Tja, und da bin ich irgendwann im Hause rum, habe alle Aschenbecher durchsucht und mir aus den alten Kippen wieder "neue" Zigaretten gedreht.
Das ist mir damals gar nicht mal sonderbar vorgekommen - aber es war einige Zeit später der Anfang vom Ende der Raucherei.
Mir ist klargeworden, daß ich süchtig bin. Und mit diesem ( aber auch anderen ) Gedanken ging das Aufhören ganz problemlos.
Nie mehr in diese Abhängigkeit kommen. Da bin ich ganz sicher.
 

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