Nee, das ist Fakt, ob's einem gefällt oder nicht und ich finde es immer ziemlich armselig, die Risiken das Passivrauchens kleinzumachen oder mit anderem schädlichen Kram zu vergleichen. Es ist und bleibt einfach scheiße und ich verstehe dieses Weggewische null. Und wäre Passivrauchen nicht so schädlich, wie es nun mal ist, ist es allein wegen des Qualms und Gestanks rücksichtslos sein Umfeld damit zu "beglücken". Es stinkt nun mal, der Geruch bleibt in den Haaren und der Kleidung haften, auch wenn man nur kurz daneben steht, sitzt oder geht. Rauchen an sich ist schon ziemlich unsympathisch - also, finde ich, als Raucherin -, aber abzutun, wie ungesund und widerlich es für die Menschen drumrum ist, macht es nicht unbedingt besser.
So gerne ich selbst rauche: geht einfach gar nicht. Was du,
@NezukoChan , schreibst, klingt einfach nur schrecklich, kann man mit dem ignoranten Typen so gar nicht ins Gespräch kommen und nach Lösungen/Kompromissen suchen?
Fühle ich alles sehr.
Deswegen habe und hatte ich immer, auch in den Phasen, in denen ich gar nicht geraucht habe, also wirklich ausnahmslos überhaupt nicht, trotzdem immer ein Päckchen dabei, weil es mir geholfen hat, an den Gewohnheiten rund um's Rauchen festzuhalten, um nicht zu rauchen. (Klingt paradox, I know.) Aber am Softpack in der Jackentasche rumknistern, mit dem Streichholzbriefchen spielen oder ne Kippe zwischen den Fingern rumzudrehen und tatsächlich auch in den Mund zu nehmen, ohne sie anzumachen...ein Himmelreich mitten in der tristen Entzugshölle.😅
Mir ist schon klar, dass es für die allermeisten Raucher*innen den Druck und die Versuchung nur maximieren würden, wenn man die Zigaretten buchstäblich zum Greifen nah hat, aber mir hat es tatsächlich sehr geholfen und die Lage deutlich entspannt, weil es eben nicht nur das Rauchen an sich ist, was fehlt, sondern drumherum viel automatisiert und ritualisiert ist.