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Rasta Braids als Weiße

malou.

Aktives Mitglied
Hallo,

wie findet ihr Rasta Braids bei weißen Frauen?

Ich probiere gern Neues frisurentechnisch aus und finde Rasta Braids eine gute Möglichkeit neue Farben auszuprobieren und es ist auch unkompliziert, da man sie nicht großartig stylen oder kämmen muss.

Trotzdem gehört das ja nicht zu meiner Kultur. Ich bin Deutsche und weiß.

Viele Menschen sehen es als cultural appropriation also als kulturelle Fremdaneignung an, wenn eine weiße Frau sich soetwas machen lässt.
Einige empfinden es als respektlos gegenüber ihrer Kultur, denn für ihre typischen Frisuren wurden viele Schwarze diskriminiert und werden oftmals in höheren Positionen nur mit geglätteten Haaren akzeptiert.

Bei Weißen soll es "exotisch" und "alternativ" wirken, wenn sie es machen, während viele schwarze Frauen für ihre typischen Frisuren Diskriminierung erfahren mussten.

Was sagt ihr dazu?
 
A

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Re: Rasta Braids als Weiße
Wenn es Dir gefällt mach es halt. Nur musst Du vorher wissen, dass der einzige Weg die Dinger wieder los zu werden die ist, die Haare dann sehr kurz zu schneiden.

Was die Kultur angeht, so wurde doch alles mögliche schon aus anderen Kulturen kopiert z. B. Tattoos .
 
Meine Güte geht denn heute gar nichts mehr ohne es zu politisieren? Ist ja Grauenhaft. Ebenso könnte ich mich als Blonde weiße Frau auch aufregen wenn sich die Afrikanerinnen oder andere Frauen mit dunkler Hautfarbe ihre Haare Blond färben. Stehen tut es ihnen meiner Meinung nach nicht, aber, wenn sie es so wollen sollen sie es doch von mir aus tun.
Man muss doch nun nicht in allem ein Politikum sehen das Leben ist auch so schon kompliziert genug.🙂 Wenn es dir gefällt und steht, dann sehe ich da überhaupt kein Problem darin, warum nicht.

Ich sehe das jetzt auch nicht als Aneignung einer fremden Kultur sondern eher als Annäherung man findet etwas aus einer anderen Kultur toll, es gefällt, und man übernimmt es mit in seine eigene.
 
Ich sehe das genauso wie Ondina.
Es ist doch viel mehr eine Annäherung. Man macht sich nicht eine fremde Kultur zu eigen, man übernimmt einfach nur etwas, was einem gefällt und drückt es damit - oftmals unwissend - auch aus.
Nur, weil viele noch wegen ihren Haaren diskriminiert werden heißt das doch nicht, dass du ihnen nicht einen Schritt entgegen kommen kannst und in Form deiner Frisur ausdrücken kannst, dass du dem gegenüber offen stehst.
Es sind immer die kleinen Dinge, mit denen es anfängt. Irgendwann gehört es wieder zur Normalität.
Wobei es das für mich jetzt schon ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kommt drauf an in welchem Umfeld man sich bewegt.

Umgibt man sich im sehr politisch korrektem würde ich dir nahelegen es sein zu lassen, die Diskussionen werden dich nerven.
Bist du eher in einem politisch gemäßigtem Raum unterwegs, mach es.

Die Idee der cultural appropriation ist eher die, dass man Kultur klaut und als seine eigene ausgibt. Den Vorsatz unterstelle ich dir nicht, denn du machst dir Gedanken über die Wirkung.
 

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