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rassistische Sprache

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Re: rassistische Sprache
Hallo Kleeblättchen,

schau mal hier:
rassistische Sprache. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Mit den rassistischen Sprüchen ist das so eine Sache.

Mir ist jemand, der einen "Neger" zum Freund hat lieber als ein Mensch, der auf einen "Menschen dunkler Hautfarbe" höflich distanziert hinabblickt.

@ TE
Wie wäre es, wenn du mal überprüfst, was diese Sprüche in dir auslösen. Welche Gedanken/Gefühle bringst du den Menschen entgegen, um die es in den schon automatisch verwendeten Floskeln geht? Wenn man sich von rassistischen Gedanken bewußt distanziert, wächst auch eine andere Art, über Menschen zu reden in einem heran... ohne künstlich oder verkrampft zu wirken.

Letztendlich ist es dann auch nicht so schlimm, sollte dir mal so ein Spruch rausrutschen. Gerade Zeitgenossen, zu denen du einen guten Draht hast und die dich einigermaßen kennen, werden in dem Fall wissen, wie sie es einzuordnen haben.
 
Es sind Betitelungen anderer Kulturen, oder Religionen, mit den zugehörigen Vorurteilen ( SouthPark: jeder Schwarze hat einen Bass im Keller 😀(ich hoffe man erkennt dass das ein Scherz ist)). Zum Bespiel gegen Homosexuelle.

sich mehr Gedanken über das gesprochene Wort zu machen ist ja schön und gut, ich hoffte aber auf andere Ratschläge zur konkreten Umsetzung

South Park ist genial, es zeigt die Missstände und unsere zum kotzen erblühende Gesellschaft auf eine schwarze, sarkastische und satirische Weise. Alles verpackt in einem Comic mit kleinen Kindern die F**** sagen können, was will man mehr?
 
Moin,

am besten hilft zum Abgewöhnen, wenn man ein paar mal richtig schön ins Fettnäpfchen tritt.
Danach überlegt man sich dreimal, ob einem noch mal sowas rausrutscht oder nicht.
 
Ich finde es ganz amüsant wie sich dieser Thread entwickelt hat. Falls hier irgendetwas gegen die Forenregeln verstößt , soll man das bitte melden und den Thread löschen, ich kenne mich da nicht so aus.

Anscheinend habe ich mein Anliegen nicht klar genug geschildert: Unterscheidung oder Definitionen von Rassen oder eben nicht Rassen sind mir egal. Wenn Leute heutzutage noch solche Ansichten vertreten soll mir das Recht sein, jedem das seine. Ob ich nun rassistische Züge habe, ist mir ebenfalls egal. Genau so ist mir egal welche Rolle der Rassismus spielt und wer alles darunter leidet bzw sich davon verletzt fühlt.
Die Frage, was genau ich jetzt als rassistische Sprache definiere ist nicht nur völlig uninteressant sondern auch selten dämlich, da dies keine Rolle spielt. Wenn ihr euch an so was aufgeilen wollt, empfehle ich diverse Propaganda Seiten.
Mir ist mein Bildungsweg/Beruflicher Werdegang sehr wichtig, weshalb ich an vielen Projekten teilnehme. Dort nehme ich des öfteren repräsentative Rollen ein. Als ein solcher kann ich es mir einfach nicht erlauben rassistisches Gedankengut (egal in welcher Form) zu äußern, da dies ein schlechtes Licht auf mich wirft. Obwohl ich eigentlich mein Auftreten sehr gut unter Kontrolle habe, schimmert gelegentlich Vocabular aus meiner Kindheit durch. dies will ich jedoch vermeiden.
So ist es mir völlig gleichgültig welche "Beziehung" ich zu dem habe was ich sage. Ich überlege mir nicht, ob ich mich gut fühle mit dem was ich sage. Ich suche nur nach intelligenten Lösungsansätzen mit Hilfe derer ich meine sporadischen Patzer wegtrainieren kann.
 
Ich finde es ganz amüsant wie sich dieser Thread entwickelt hat. Falls hier irgendetwas gegen die Forenregeln verstößt , soll man das bitte melden und den Thread löschen, ich kenne mich da nicht so aus.

Anscheinend habe ich mein Anliegen nicht klar genug geschildert: Unterscheidung oder Definitionen von Rassen oder eben nicht Rassen sind mir egal. Wenn Leute heutzutage noch solche Ansichten vertreten soll mir das Recht sein, jedem das seine. Ob ich nun rassistische Züge habe, ist mir ebenfalls egal. Genau so ist mir egal welche Rolle der Rassismus spielt und wer alles darunter leidet bzw sich davon verletzt fühlt.
Die Frage, was genau ich jetzt als rassistische Sprache definiere ist nicht nur völlig uninteressant sondern auch selten dämlich, da dies keine Rolle spielt. Wenn ihr euch an so was aufgeilen wollt, empfehle ich diverse Propaganda Seiten.
Mir ist mein Bildungsweg/Beruflicher Werdegang sehr wichtig, weshalb ich an vielen Projekten teilnehme. Dort nehme ich des öfteren repräsentative Rollen ein. Als ein solcher kann ich es mir einfach nicht erlauben rassistisches Gedankengut (egal in welcher Form) zu äußern, da dies ein schlechtes Licht auf mich wirft. Obwohl ich eigentlich mein Auftreten sehr gut unter Kontrolle habe, schimmert gelegentlich Vocabular aus meiner Kindheit durch. dies will ich jedoch vermeiden.
So ist es mir völlig gleichgültig welche "Beziehung" ich zu dem habe was ich sage. Ich überlege mir nicht, ob ich mich gut fühle mit dem was ich sage. Ich suche nur nach intelligenten Lösungsansätzen mit Hilfe derer ich meine sporadischen Patzer wegtrainieren kann.

Schön, daß du dein Anliegen noch einmal klar geschildert hast.
Remittiert dein in der Kindheit erworbenes Vokabular in speziellen Situationen, dann empfehle ich ein darauf abgestimmtes Training, entweder durch Visualisierungen oder mittels eines gebrieften Gesprächspartners.
Des weiteren hast du in deiner reflektiert repräsentativen Position mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine unausgesprochene Verpflichtung, deine Aussagen mit wohlgesetzten Worten zu unterstreichen. Da du am besten weißt, wann das Dorf durchschlägt: Alternative Formulierungen problematischer Redewendungen vorab üben (verbal und kognitiv), bis sie in deinem aktiven Wortschatz verankert sind. Sollte dir deine Kindheit auf der Zunge liegen, lieber noch einmal tief Luft holen und den Satz umformulieren.
Üben hilft, ein wenig mehr Entspanntheit ebenso. Falls du dich selbst perfektionieren willst, wünsche ich dir viel Erfolg und einen langen Atem...oh, und bessere Umgangsformen.

Edit: Ich habe gerade gelesen, daß du erst 17 bist. Da hast du noch ein wenig Zeit zu üben. Vielleicht wirst du auch merken, daß es, je nachdem was du fachlich drauf hast, ganz gut ankommt, ein wenig seines Stallgeruchs zu bewahren. Was man sich "erlauben" kann und was nicht relativiert sich mitunter.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich mag den Rainer, auch wenn er mich sicher umgekehrt für viele meiner Ansichten, Taten usw nicht mögen würde ^^ Der einzige im Internet, den ich siezen würde, wenn ich mich je direkt an ihn wenden würde, weil sein ganzes Auftreten zeigt, dass er auch wirklich hinter seinen Werten steht und es ihn erfüllt. Dieser "political correctness" Mist ist so nervig, und keiner hat damit so große Komplexe, wie die Deutschen. Nun will sich auch hier eine Wortpolizei etablieren, die älteren Männern noch ihre Sprache umändern will. Musste fast den ganzen Thread über lachen wie ein Teufel. Ich habe schon so oft erlebt, wie Schwarze sich sogar gegenseitig als "Nigger" bezeichneten, während die Deutschen mit roten Ohren daneben standen, weil die "Diskriminierten" selber sich nicht um so einen Unsinn scheren, während die anderen ihre von politischen Saubermännern angedrillten Rederegeln abspulten, und entsetzt feststellten, dass da doch was nicht stimmt 😀

@Kleeblättchen
Realistisch betrachtet wirst du dein Vokabular vermutlich nicht wechseln können. Spule vorher im Kopf ab, was für Wörter in der Situation eventuell rausrutschen könnten, bedenke diese, aber fixier dich nicht zu sehr darauf, das würde den umgekehrten Effekt haben. Sprache gibt den Charakter wieder. Um es effektiv zu ändern, musst du dich ändern. Sofern du es sowieso nur oberflächlich, mit dem Hintergedanken, keinen auf den Schlips zu treten willst: Lass es und spar dir die Mühe, du schaffst es nicht, weil du es nicht selber willst. Es wirkt etwas nutzenorientiert, aus sowas erwächst nichts, wenn dein Inneres es nicht will.
 
Es macht bei gewissen Formulierungen einen großen Unterschied, wer sie verwendet, dennoch stimme ich dir zu:

Man müßte häufiger potentiell diskrimierend behandelte Menschen fragen, wobei sie sich wirklich angegriffen fühlen und was ihnen völlig egal ist. Leider tut das kaum jemand... auch ein Form von Diskriminierung und zudem eine bevormundende.
 

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G Über Gramma und tik und fast miss(t)verständnisse oder Dummfug mit der Sprache Sonstiges 24

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