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Rassismus oder nicht ?

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Es wäre doch toll, wenn wir beides berücksichtigen?

Versuchen, positiv zu sein und trotz aller bisherigen Erfahrungen sich nicht reflektorisch diskriminiert zu fühlen -

Versuchen, die eigene Haltung zu reflektieren und einzukalkulieren, dass man manchmal (unabsichtlich) verletzend unterwegs ist oder dass Menschen, die sehr regelmäßig Alltagsrassismus ausgesetzt sind, da einen Zacken empfindlicher sind.

Das würde ich mir wünschen, das wäre aus meiner Sicht verbindend und sich dem Wandel anpassend.

Ein Schulterzucken auf entsprechende Anmerkungen empfinde ich persönlich nicht als verbindend und mitwirkend.
 
Ich meine...naja also das ist ja auch ein reduzieren auf das Gewicht. Mir sagt keiner: Du hast aber ein hübsches Gesicht- bei mir wird der Körper erwähnt. Bei Übergewichtigen ist es wohl umgekehrt.
Sorry, aber das verstehe ich nicht. Würde man dir sagen du hättest ein hübsches Gesicht, würde man dich genau darauf reduzieren da auch hier alles andere weg gelassen wird. Da stellt sich mir die Frage, was möchtet ihr eigentlich?

Ich finde es selbstverständlich das man bei einem Kompliment die Perspektive auf ein bestimmtes Körperteil, eine Gestik oder auf etwas anderes lenkt. Das muss nicht mal mit der Optik zu tun haben.

Niemand ist zu 100 Prozent so außergewöhnlich das man ein Kompliment platzieren könnte.
Dann gar keine?
 
Ich würde von mir behaupten, relativ diskriminierungssensibel zu sein (was trotzdem stetig ausbaubar ist) und klar mache ich Menschen auch Komplimente. Ich sehe da überhaupt keinen Widerspruch. Wenn mal was in die Hose geh/ für das Gegenüber unpassend ist, bin ich dankbar für einen Hinweis und achte beim nächsten Mal besser drauf.
 
Ich würde von mir behaupten, relativ diskriminierungssensibel zu sein (was trotzdem stetig ausbaubar ist) und klar mache ich Menschen auch Komplimente. Ich sehe da überhaupt keinen Widerspruch. Wenn mal was in die Hose geh/ für das Gegenüber unpassend ist, bin ich dankbar für einen Hinweis und achte beim nächsten Mal besser drauf.
So sehe ich das auch. Einfühlungsvermögen funktioniert eben nur bis zu einem gewissen Punkt, ab dann muss man miteinander reden. Sollte man lieber komplett verstummen, nur weil es eben doch eine deutlich kleinere Gruppe gibt, die sich z. B. durch ein Kompliment diskriminiert fühlt? Genau wie solche Menschen den Anspruch erheben, nicht diskriminiert zu werden, habe ich den Anspruch, mich deren (verhärmter und ebenfalls vorurteilsbehafteter) Sicht nicht unterordnen zu müssen, die womöglich durch Erfahrungen entstanden ist, die ich nicht zu verantworten habe und von denen ich nicht weiß.
 
Grundsätzlich empfinde ich Komplimente als angenehm und wichtig für zwischenmenschliche Beziehungen.
Wenn Komplimente nur an Menschen verteilt werden, die aufgrund von Auffälligkeiten aus der Gruppe herausragen und diese dann so gesetzt werden, dass nicht die eigentliche Auffälligkeit Gegenstand des Komplimentes ist, wird es schräg.
Ich gehe davon aus, dass es in den allermeisten Fällen nicht böse gemeint ist.
Menschen, die in einer Form auffällig sind, sind genau in diesen Bereichen, aus gutem Grund, sehr sensibel.
Menschen, die Komplimente verteilen, sollten ebenfalls sensibel sein, ansonsten ist es besser Komplimente zu lassen.

Meine Meinung.
 
Dann klär ch Dich mal auf. Menschen die in Deutschland geboren sind, wollen und müssen im Allgemeinen nicht integriert werden, weil sie das schon sind, wenn sich die Elten integriert haben, was bei meiner Mutter der Fall ist. Und es nervt unendlich, in seinem Heimatland ständig darauf hingewiesen zu werden, dass Integration ja was Tolles ist. Ja ist es, aber es betrifft mich nicht !

Integration ist aber mehr. Auch ein deutsches Kind kann in einem deutschen Kindergarten bei einer deutschen Gruppe von Kindern integriert sein oder eben nicht.

Integriert sein heißt dazu gehören. Integration ja oder nein betrifft jeden immer wieder.
 
Erstens wieder dieses Rumreiten auf einem Begriff, den ich verwendet habe, als ich wütend war wegen eines Kommentars und mir deshalb dachte, ich schreibe mal in den Begriffen des Kommentierenden, damit der es auch versteht. Das wurde aber nicht verstanden und wird mir jetzt in jedem dritten Kommentar hier wieder aufs Butterbrot geschmiert, auch wenn ich mich schon dreimal dafür entschuldigt habe.
Siehste, und so schnell schnappt die Rassismus bzw. politisch unkorrekte Falle zu.
 
Okay. Nehmen wir einmal an, ich mache einer Kollegin, einer schönen Blondine, ein Kompliment, weil sie ein Problem, an dem wir alle schon länger getüftelt hatten, kompetent gelöst hat.

Würde sie es einfach annehmen und sich mit uns freuen? Oder wäre sie jetzt sauer, weil da ja die alten Vorurteile zu Tage kämen, dass Blondinen zum einen doof sind und schöne Frauen eh nichts im Kopf hätten?

Sorry. Ich verstehe durchaus das Thema der TE und sehe auch, dass Alltagsrassismus allgegenwärtig ist. Meistens aber eher aus Ignoranz und nicht aus böser Absicht.

Aber sollte man grundsätzlich bei jeder noch so harmlosen Bemerkung davon ausgehen, dass dahinter Rassismus steckt?
 
Ich bin Deutsche Staatsangehörige. Aber mir tut es weh, wenn "Nichtdeutsche " beschimpft werden. und als wertmindernd abgestuft. Das hatten wir doch alles schon mal.
 
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