Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Psychotherapie = Beziehungskiller?

  • Starter*in Starter*in ratlosesie
  • Datum Start Datum Start
Schon bestärken, aber nicht mit Psychotherapie als Allheilmittel in jedweder Lebenslage - eher realistisch Erfahrungen widergeben bzw. Meinungen zum Thema abgeben.

Mehr können wir alle wohl kaum und mich wundert`s echt auch immer wieder, dass ich mit Erlebtem so gut wie meistens völlig alleine da stehe... 🙂

Aber ich denke schon, dass sich Therapeuten das zu einfach machen, denn - von mir aus nicht immer - der nicht anwesende Partner ist doch meistens der Sündenbock, sollte möglichst ausgetauscht werden und meiner Erfahrung nach wird gerade bei Langzeittherapien einiges dafür getan, dass Gelegenheit Liebe macht...

Natürlich liegt das auch in der Verantwortung des Patienten selbst und ich persönlich hatte dabei sogar noch Glück damals, dass der Partner das genauso gesehen hat, sonst wäre ein junges Glück (damals) schneller vorbei gewesen, als man gucken hätte können...😉

Ach weißte, als ich bei der Thera war, vögelte mein bester Freud meine Frau. Oder sie mit ihm? 😀 So viel zu den Gelegenheiten. Also nix mit der Einbahnstrasse, es währen Therapeuten Schuld.
Die Schuldfrage stellt sich bei der Scheidung auch nicht (mehr). 50:50 ende Gelände.

Kann aber auch sein, nein, es wird so sein, dass ich es den Therapeuten nicht einfach gemacht habe.
Aber das was ich bei anderen mitbekam... da ging es nie darum einen Sündenbock zu finden. Mags sein das Gründe in der Partnerschaft gelegen habe. Wäre doch paradox, wenn man sich nicht helfen läst, nur damt sich niemand als Sündenbock fühlt. Kann ja sein man ist eben dieser. Auch DAS reibt einem ein Therapeut unter die Nase. Kein Bange! Nein die sind nicht nur Freund, die sind alles, mal Feind, mal Freund und alles was es dazwischen gibt. Müsstest Du doch wissen.

Therapeuten schlecht machen, nützt nun wem? Jener der Hilf braucht bzw. möchte, was ist mit dem? Dem zersört man die letzte Hoffnung, oder wie? Warum? Es könnte ja peinlich werden für die Angehörigen. lol...
 
Meiner Meinung nach äußerst sich ein Therapeut zu einer Beziehung auch nur ausgehend davon, was der jeweilige Patient ihm über seine Partnerschaft erzählt hat. Dieser hat also nur die Ansichten seines Patienten, nicht die des Partners!

Aber der Therapeut kann anhand der Schilderungen durchaus die möglichen Ansichten, Empfindungen und Wesenszüge des Partners zusammen mit dem Patienten beleuchten, sodass der Patient seinerseits vielleicht den Partner (und die Hintergründe dessen Verhaltens) besser verstehen lernt und Wege findet, besser damit umzugehen. (Sofern der Patient dies denn wünscht und innerlich nicht ohnehin schon das Ziel "Trennung" vor Augen hat.)
 
Therapeuten schlecht machen, nützt nun wem? Jener der Hilf braucht bzw. möchte, was ist mit dem? Dem zersört man die letzte Hoffnung, oder wie? Warum? Es könnte ja peinlich werden für die Angehörigen. lol...
Schlecht machen bzw. konstruktive Kritik sind zwei paar Schuhe, und nützen denjenigen, die sich versuchen selbst zu helfen, statt ihr Leben in fremde Hände zu legen.

Wenn die fremden Hände unseriös sind, halte ich das für durchaus berechtigt.

Und so siehts nun mal aus. 🙂
 
Letztendlich entscheidet auch der Patient, ob und wie dieser seine Beziehung (weiter) gestaltet. Die Verantwortung liegt ganz alleine bei ihm/ihr. Ich wollte nur gerne über dieses Thema reden, weil ich auf einer bestimmten Seite harte Kritik gegenüber einer Klinik bzw. Therapeuten/Ärzten gelesen habe und mich zum Nachdenken angeregt hat.
 
Schlecht machen bzw. konstruktive Kritik sind zwei paar Schuhe, und nützen denjenigen, die sich versuchen selbst zu helfen, statt ihr Leben in fremde Hände zu legen.

Wenn die fremden Hände unseriös sind, halte ich das für durchaus berechtigt.

Und so siehts nun mal aus. 🙂
Sorry, aber wie denn, wenn man nicht dabei ist? Man konstruirt sich etwas negatives zusammen, das wars. Man behauptes etwas ohne dabei gewesen zu sein.

Man gibt doch nicht gleich sein ganzes Leben in fremde Händ. Nun übertreib mal nicht so! Das sind helfende Hände, die man selbstverständlich genauer prüfen sollte. Dabei kann man doch helfen. Oder so wie Du, den Teufel pauschalisiert an die Wand malen. Das hilft konstruktiv weiter? 😕
 
Auch Psychotherapie-Patienten haben (üblicherweise) immer noch einen eigenen Kopf, mit dem sie denken und nach dem sie schlussendlich handeln. (Und wer dann mit "Das hat dir doch bestimmt dein Therapeut eingeredet!" und dergleichen daher kommt, kann oder will diese Eigenständigkeit seines Gegenübers schlicht nicht wahrhaben, sondern lieber die "Schuld" auf Dritte abwälzen.)
 
Auch Psychotherapie-Patienten haben (üblicherweise) immer noch einen eigenen Kopf, mit dem sie denken und nach dem sie schlussendlich handeln. (Und wer dann mit "Das hat dir doch bestimmt dein Therapeut eingeredet!" und dergleichen daher kommt, kann oder will diese Eigenständigkeit seines Gegenübers schlicht nicht wahrhaben, sondern lieber die "Schuld" auf Dritte abwälzen.)
Sicher haben sie den, aber für den angeblichen Therapieerfolg hat man alles zu tun, was sie von einem verlangen, sonst fliegt man schlicht raus.

Besonders übel, wenn man z. B. seinen Führerschein zurückmöchte, zur Arbeitstelle zurück etc...

Auch das ist der Wahrheit...🙂
 
Sicher haben sie den, aber für den angeblichen Therapieerfolg hat man alles zu tun, was sie von einem verlangen, sonst fliegt man schlicht raus.

Besonders übel, wenn man z. B. seinen Führerschein zurückmöchte, zur Arbeitstelle zurück etc...

Auch das ist der Wahrheit...🙂

Das stimmt definitiv nicht.

Aber lass mal, wenn es nach Dir ginge, gehören Psychiatrien samt Personal abgeschaft. Nicht nur die.
Der weile hält man sich alternativ an die Küchenpsycholgen und Schlaumeier diverser Selbsthilfegruppen oder wie? lol... Auf den geschützten Rahmen peift man damit auch gleich.
Wenn ich dann so richtig durchgeknallt bin, gebe ich die besten Rat-Schläge. Mit Ferndiagnose via Kristallkugel. lol.... Und alles ist wieder schick. 😀
 
Natürlich muss man für eine erfolgreiche Therapie mitarbeiten und Dinge annehmen. Es ist aber einfach nicht wahr, dass der Therapeut einem "Befehle" erteilt, die man brav und umgehend zu befolgen hat, anderenfalls fliegt man. Stellt man sich total quer und lässt kein bisschen Wille durchblicken, dann macht die Therapie natürlich keinen Sinn. Da ist man dann eben nicht therapierbar und unter den Umständen wäre es eine Schande, einem Gewillten, der wirklich was ändern will, diesen Therapieplatz zu nehmen. Was soll ein Psychloge mit einem Patient, der sich um Grunde gar nicht helfen lassen will?

Aber Vorschriften werden einem nicht gemacht, meine Therapeutin hat auch gesagt ich würde das Tempo vorgeben und wenn etwas noch nicht geht, geht es halt nicht.
 

Anzeige (6)

Thema gelesen (Total: 1) Details

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben