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Psychotherapie = Beziehungskiller?

  • Starter*in Starter*in ratlosesie
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R

ratlosesie

Gast
Habt ihr diese Erfahrung schon einmal selbst erlebt? Sei es, dass ihr erkannt habt, dass euch eure Beziehung mehr schadet als gut tut. Oder sich euer Partner durch eine Psychotherapie verändert, eure Beziehung in Frage gestellt oder diese gar beendet hat. Vielleicht aber auch, dass sich euer Partner im Rahmen einer Therapie auf einen Mitpatienten eingelassen hat? Oder eben der Fall, dass sich eure Beziehung, die "nur" eine Abhängigkeit war, aufgelöst hat? Wie denkt ihr über meine Frage?
 
Hallo,

in einer Psychotherapie kann so etwas klar dargestellt werden, aber ob sich deswegen mehr Menschen trennen ?

Hier kann es dann im "Volksmund" heissen:
"Hast du schon gehört, die Maria drüben beim Nachbar, die war doch in so einer Therapie...
die hat sich jetzt getrennt..."

Schau dich in deinem Umfeld um, da trennen sich dauernd welche, mit und ohne Therapie.

ratlosesie meinte:
Vielleicht aber auch, dass sich euer Partner im Rahmen einer Therapie auf einen Mitpatienten eingelassen hat?
Das passiert auch in anderen ReHa's.
Ist eine besondere Situation.

In der Psychotherapie soll man Dinge verändern...
😉🙂

Gruß Hajooo
 
Hallo

die Frage ist interessant und sicher auch berechtigt.
Aber - wieso gibt es keine Alternative, dass eine Beziehung dadurch besser/gerettet werden könnte?
Gruß
 
Ja, Therapeuten schießen grundsätzlich gegen Ehe- bzw. Lebenspartner, denn die sind ja nicht anwesend.

Ziemlich dümmlich, aber sind ja auch nur Menschen...

Aber eher skrupellos als dumm, wobei das eine das andere nicht ausschließt, sogar bedingt...

Und: Kurschatten sind immer ein Thema...

Gelegenheit macht Liebe.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das habe ich anders erlebt, bei mir und bei meinen Mitpatienten wurden Partnergespräche angeboten und auch durchgeführt
🙂

Grüße Hajooo
Ein Wochenende in monatelanger Langzeittherapie, auch wenns schon länger her ist.

Klar bin ich als Angehöriger dort nicht hin, denn was sich da allgemein abspielt, spottet jeder Beschreibung.

Bei diesen Angehörigenseminaren übrigens fanden menschliche bzw. familiäre Dramen statt, und wenn das der Sinn von Therapien sein soll, bin ich froh, dass ich zeitlebens noch nie nen Psychologen bzw. Psychiater zu Gesicht bekam, außer zwei Mal: und der eine fraß Drogenpilze und tanzte durch die Landschaft, und der andere wies Saufkumpels in die Klapse ein, wenns Streit gab...🙄🙂
 
Ja, Therapeuten schießen grundsätzlich gegen Ehe- bzw. Lebenspartner, denn die sind ja nicht anwesend.

Ziemlich dümmlich, aber sind ja auch nur Menschen...

Aber eher skrupellos als dumm, wobei das eine das andere nicht ausschließt, sogar bedingt...

Und: Kurschatten sind immer ein Thema...

Gelegenheit macht Liebe.
Sorry... bei allem Verständnis, nur weil Du es so erlebt hast, muss es nicht immer so sein. Das dürfte auch Dir klar sein. Das es solche Therapeut gibt, steht außer Frage. In jedem Beruf gibt es solche und solche.

Sollten wir nicht Jene bestärken den es schlecht geht? Besonderst Jene stärken, die nicht mehr in der Lage sind kritisch zu hinterfagen, anstatt ihnen zu vermittel das sie für immer im A**** sind. Denn nichts anders sagst Du ihnen damit.
 
Meiner Meinung nach äußerst sich ein Therapeut zu einer Beziehung auch nur ausgehend davon, was der jeweilige Patient ihm über seine Partnerschaft erzählt hat. Dieser hat also nur die Ansichten seines Patienten, nicht die des Partners! Folglich ist nicht der Therapeut, sondern der Patient, das entscheidende Glied in dieser Dreiecksbeziehung. Der Partner, um den es dann geht, hat nur wenig Einfluss auf den Werdegang. Dieser ist in den Gesprächen nicht mit dabei, weiß vielleicht nicht einmal worum es geht und kann so gar nicht eingreifen. Es sei denn, es ergibt sich die Möglichkeit eines Dreier-Gespräches. Wobei dieses für den Partner eventuell auch nicht angenehm ist. Wer redet schon gerne vor einer dritten unbekannten Person über seine vermeintlichen Beziehungsprobleme und wird möglicherweise mit diesem Vorhaben vor vollendete Tatsachen gestellt? Es kann ja sein, dass der Partner in seiner Beziehung nicht einmal Probleme sieht.

PS: Mir geht es bei meinem Thema auch speziell nur um die Psychotherapie. Eben weil diese gerne, teils überraschend für den Partner, Veränderungen mit sich bringt.
 
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